Die WHO – Retter der Pharma-Industrie

Warum hat die WHO  eine solche Macht – und wer wagt es ihr zu widersprechen.

Eigentlich wäre heute wieder ein Bericht zu Finanzen an der Reihe gewesen. Aber es ist schon eigenartig: Kaum haben wir begonnen, nun auch das Gesundheitswesen zu durchleuchten, bekommen wir schon die erste Schlagzeile zu den Auswüchsen der Pharmazie.
 
Die WHO, die Weltgesundheitsorganisation, eine machtvolle internationale Behörde, erklärte gestern:  Das Ende der Schweine-Grippe-Pandemie*. “Das neue H1N1-Virus habe inzwischen einen Großteil seines ursprünglichen Gefahrenpotenzials eingebüßt“, sagte WHO-Chefin Margaret Chan in einer Telefonkonferenz in Genf.
*Pandemie ist eine weltweite Epidemie
Vor etwas mehr als einem Jahr, genauer am 24.April 2009, ging es in Mexiko los: Wegen einer Grippewelle ordnet Mexikos Regierung die Schließung aller Schulen in Mexiko-Stadt und dem Bundesstaat Mexiko an, wenig später auch im Rest des Landes. Anfangs ist von mehreren Dutzend Toten durch das neuartige H1N1-Virus die Rede, später korrigieren die Behörden die Zahl auf sieben.
Eine Entwicklung, wie wir sie in allen Ländern dann am Ende vorfinden.

Die WHO verkündet erst eine “Schweine-Grippe“-Epidemie, dann verstärkt sie den Druck auf die Staaten und verkündet eine Pandemie. Die Chefs der westlichen Staaten, allen voran Barack Obama, bekommen Panik und fordern einen Impfstoff. Den gibt es zu der Zeit noch gar nicht – der wird erst mit Hochdruck entwickelt. Im Oktober 2009 erklärt US-Präsident Barack Obama die Schweine-Grippe zum “nationalen Notfall”, nachdem dieser angeblich 1000 Tote zum Opfer fielen – den Nachweis blieb man immer schuldig. Im Oktober werden dann in Deutschland die ersten Millionen(!) Dosen an Impfstoffen ausgeliefert.
Sowohl Obama in den USA, als auch die Regierung in Deutschland wollen Massenimpfungen durchführen – doch keiner kommt. Die „Schweine-Grippe-Pandemie“ wird zum größten finanziellen Reinfall aller Regierungen – ganz im Gegensatz zu den Gewinnen der Pharma-Industrie.

Das muss man sich einmal vor Augen führen: Da sprechen einige Institute und deren Wissenschaftler von der Gefahr einer Pandemie – und trotz vieler Warnungen angesehener Wissenschaftler, dass es sich nicht um eine Pandemie handeln würde – werden der Pharma-Industrie Milliarden hinterher geworfen!

Hier stellt sich natürlich die Frage nach der Verantwortung. Tatsächlich ist das ein Problem, das in einer Welt, die an Korruption kaum zu überbieten ist, fast nicht gelöst werden kann:
Der Druck auf die Politik wurde geschickt – mit Hilfe der Medien - hochgespielt. Für die Medien gilt ja:  Nur eine schlechte Nachricht ist eine (für das Unternehmen) gute Nachricht. Also wurden tote Menschen gezeigt, Ängste geschürt, über Gefahren berichtet usw. Dazu kamen dann “Experten“ zu Wort, aber natürlich nur solche, die ins Schema passten – und dann entwickelte sich immer mehr ein Gefühl der Hilflosigkeit, dass nur durch die moderne Forschung beruhigt werden konnte. Die Forschung der Pharma-Industrie, die schon bald Hilfe versprach. Und an diese Hilfe klammerte sich die Politik. 
Hätten die Politiker nichts unternommen und es wäre zu einer Pandemie gekommen, dann hätten sie den schwarzen Peter gehabt, hätten Ihr Ansehen verloren und was für viele noch schlimmer gewesen wäre, ihre Pensionsansprüche. Also haben Sie sich in die Reihe derer eingereiht, die nach Hilfe – aus der Pharma-Industrie – riefen.

Jetzt haben wir das Disaster:
Rund 30 Millionen ungenutzte Impfdosen gegen die Schweinegrippe gibt es noch in Deutschland. Nun ist die Seuche offiziell vorbei – und die Bundesländer befürchten, auf den Millionenkosten sitzen zu bleiben. Ein Krisentreffen soll Abhilfe bringen. Weil sich nur ein Bruchteil der Bevölkerung impfen ließ (siehe Tabelle unten), dürften noch rund 30 Millionen Dosen übrig sein – auch wenn genaue Zahlen derzeit schwer zu beschaffen sind. Nach Angaben des niedersächsischen Gesundheitsministeriums haben alle 16 deutschen Bundesländer noch mindestens 28,3 Millionen Impfdosen vorrätig. Daraus errechnet sich ein drohender Verlust von insgesamt bis zu 236 Millionen Euro für die Länder. Das verbleibende Serum ist nur bis zum Herbst 2011 haltbar.

236 Millionen Verlust allein in Deutschland. Wenn man – nur theoretisch natürlich – einmal annimmt, irgendeine Gesellschaft hat da ihre Finger im Spiel, so wären die Kosten für diese Medienkampagne inklusive der Zahlung an die Wissenschaftler und Institute mit 10 % dieser Summe sicher hoch gerechnet.

236 Millionen Verlust für Deutschland – weltweit spricht man von über 4,3 Milliarden Verlust – das sind auf der Seite der Pharma-Industrie Gewinne, die manchen Rüstungskonzern in den Schatten stellen. Summen, bei denen offensichtlich manche Gewissen abschalten…..

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