Die Folgen der Finanzkrise
Warum sich eine Hyperinflation rasend schnell einstellen kann!
Bereits in unserem Artikel “Inflation – Deflation: Was nun?” haben wir auf die Gefahr einer Inflation hingewiesen. Bis vor kurzem kam fast jeden Monat ein Magazin heraus mit dem Hinweis auf eine eventuelle “gallopierende” Inflation oder sogar einer Abwerung bis hin zu einer Währungsreform.
Zwischenzeitlich wurde es in den Medien etwas ruhiger um das Thema. Das ist auch klar, denn die Medien sind kontrollierbar und jederzeit steuerbar. Es wird berichtet, was gewissen Gruppen hilft, Ihren Zielen näher zu kommen. Doch auch diese Ruhe kann trügerisch sein. Denn an der Geldmengenausweitung, beispielsweise in den USA, hat sich nichts geändert.
Aus gegebenm Anlass möchten wir Ihnen heute von einem ziemlich ominösen Buch berichten. Von einem Buch, das heute nur sehr schwer zu finden ist. Meist über Handelsplattformen wie Ebay oder Amazon und dort nur zu einem horrenden Preis von 300 bis 500 Euro oder mehr. Das Buch ist in englischer Sprache geschrieben und heißt: “Dying of Money: Lessions of the Great German an American Inflations. Zu Deutsch: „Sterben des Geldes: Lektionen der großen Deutschen und Amerikanischen Inflationen”. Der Autor heißt Jens O. Parsson. Sie fragen sich sicherlich: Warum zahlt jemand für ein normales Buch so einen Preis? Nun die Erstaufkage kiegt 36 Jahre zurück und das ist z.B.im KFZ-Bereich schon eine Hausnummer, die Oldtimer wertvoll macht, sofern sie gepflegt wurden. Aber im Bereich von Büchern und Sammlerwerken sind 36 Jahre nicht die Welt.
Irgendetwas muss dieses Buch doch so interessant und wertvoll machen. Eine begrenzte, limitierte Auflage zum einen. Klar. Und wie ist es mit dem Inhalt? Gibt es da Informationen, die für irgendwelche Menschen so wertvoll sein könnten, dass diese Menschen so viel Geld für nur ein altes Buch bezahlen?
Schauen wir doch einfach mal rein.
Erst kürzlich berichtete eine britische Tageszeitung von diesem Buch. Konkret wurde eine entscheidende Passage herausgehoben in Kapitel 17 des Buchs. Im Verzeichnis steht hier: “Velocity”, was so viel wie Geschwindigkeit bedeutet. Dort wird beschrieben, wie jede der großen Inflationen mit einer langsamen Ausdehnung der Geldmenge begann. Diese blieb zunächst für eine überraschend lange Zeit ohne sichtbare Folgen. Die Preise bestimmter Vermögenswerte stiegen vielleicht, aber die latente Preisinflation blieb im Verborgenen.
Der Autor beschreibt bildhaft gesprochen, dass sich eine derartige Situation wie das Gas in einem Camping-Kocher verhält, bevor man das Streichholz entzündet. Denn eine Situation ist auch für die Manipulation-Spezialisten sehr schwer kontrollierbar: Das Bedürfnis, Geld aufzubewahren könne sich plötzlich aus psychologischen und völlig spontanen Gründen ändern. Das führe zu einer Explosion der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Und dies passiere innerhalb nur weniger Wochen. So hat es sich in Deutschland während der 1920er-Jahre abgespielt und ähnlich, mit nicht ganz so verheerenden Folgen, in den USA, während der Kriege in Korea oder Vietnam.
Unser Fazit: Warum nehmen wir heute noch einmal dieses Thema auf, wo doch in den letzten Wochen der Schall des Kanonendonners fast verklungen ist? Weil die amerikanische Notenbank still und heimlich die Geldmenge innerhalb von 2 Jahren von 871 Milliarden auf sage und schreibe 2,024 Billionen US-Dollar ausgedehnt hat. Das eine deutliche Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit dieses Geldes eine Hyperinflation auslösen könnte, wie wir sie noch nicht gesehen haben, erscheint den Lesern dieses heißbegehrten Buches nicht unwahrscheinlich.
Bleiben Sie wachsam. Schützen Sie Ihr Vermögen in dem Sie einen Teil davon in physischen Edelmetallen investieren. Halten Sie diese Edelmetalle in Ihre Nähe, denn wenn Banken überraschenderweise schließen sollten, nützt Ihnen auch ein Schließfach nichts, aber auch gar nichts. Oder der Staat kommt auf die Idee, auf alle Bestände zurück zu greifen. War alles schon mal da……
Mit feundlicher Genehmigung des Autors
Jürgen A. Kettner
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