Mikrokredite mit Mikro- statt Wucherzinsen

Mikro-Kredite für den Klein-Unternehmer

In unserem Artikel vom 04.Oktober 2010 berichtete Frau Berger über die Zinnspolitik der Banken und dass es eigentlich Wucher sei, 12% und 13% Zinsen für einen Dispokredit zu verlangen.

Als Reaktion erhielten wir schon nach kurzer Zeit eine Mitteilung, dass es in Österreich Banken gibt, die für einen Dispokredit nur 6,5% verlangen würden. Da sollten sich einmal die Banken und besonders die Raiffeisenbanken und Sparkassen einmal “eine Scheibe abschneiden”.
Denn ist es nicht die Aufgabe der letztgenannten, dieses Klientel zu unterstützen, statt sich daran zu bereichern. Oder glauben Sie, dass ein Vermögender so hohe Zinsen zahlt?

Besonders der Mittelstand hat es ja auch schwer, an Kredite zu kommen und so möchten wir Sie heute für dieses Thema sensibilisieren.
Wie ich ja in meiner Rede vom 02.Oktober 2010 in München schon darauf hingewiesen habe, hatte die Regierung ein Konjunkturpaket aufgelegt, “das insbesondere den mittelständischen Unternehmen helfen sollte, mit  Innovationen einen Aufschwung einzuleiten. Doch die Gelder sind versickert und nie beim Mittelstand angekommen. Banken und auch Sparkassen haben damit ihre Verluste ausgeglichen! ”

Wenn Sie heute als Mittelständler zu einer Bank gehen, um für eine Innovation oder eine Verbesserung Ihres Betriebs einen Kredit zu bekommen, dann ist das fast nur möglich, wenn Sie soviel Eigenkapital haben, dass Sie diesen Kredit finanziell gesehen gar nicht bräuchten.

Deutlicher: Wenn Sie finanziell in irgendeiner Abhängigkeit zur Bank stehen – dann “gute Nacht”.
Und es wird zukünftig nicht einfacher. Basel III verpflichtet die Banken zur Erhöhung ihrer eigenen Eigenkapitaldecke, was ja angesichts der Finanzkrise richtig ist. Damit wird aber die Vergabe eines Kredits auch für Banken und Sparkassen immer schwieriger.

Dazu kommt dann noch die oben beschriebene “Gier”, möglichst viel an einem Kredit zu verdienen. 9% oder 10% für einen Festkredit sind dann durchaus möglich.

Mikrokredite für Kleinunternehmer

Hier nun hat sich eine neue “Marktnische” ergeben:
Die so genannten “Mikrokredite für Kleinunternehmer und Selbständige”.
Wir haben uns im Internet umgehsehen und zeigen Ihnen an Hand eines Mikrofinanzinstituts, das wir als erstes gefunden haben, was der wesentliche Unterschied ist:

Mikrokredite sind Kredite bis zu einer maximalen Höhe von 20.000€ und einem festen Zinssatz von 7,5%, wobei der effektive Zins durch die Annuitäten-Zahlung minimal höher liegt

Wenn Sie  www.mikrokredit.net im Internet eingeben, kommen Sie auf eine Seite, die deutlich macht, wie einfach es ist – oder für die Banken wäre, wenn nicht der Gewinn an oberster Stelle stände. Das Kapitalinstitut Deutschland hat sich auf Mikrokredite für Unternehmer und Existenzgründer spezialisiert.
Kein 20 Seiten AGB, keine große Formalitäten und für alle Fragen eine Hotline, die nicht arrogant, sondern freundlich auf Ihre Fragen eingeht.
Über soviel Service waren wir sehr überrascht und können den Banken nur empfehlen, sich daran ein Beispiel zu nehmen. Wir hoffen, dass das Schule macht.

Eine Chance für “kleine Leute”

Erst heute wieder musste ich am Telefon eine Dame trösten, die von einem Sparkassen-Banker in einer Weise abgefertigt wurde, die leider typisch war:
Statt ihr Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Sie aus einer Misere herauskommen könnte, kündigte er ihren Dispokredit zum Monatsende. Dabei hat diese Dame eine LV-Versicherung, deren Rückkaufswert dreimal so hoch war, wie das Geld, das sie bitter nötig hat!

Aber es ging halt nur um einen kleinen Betrag – und das interessiert inzwischen auch Sparkassen nicht mehr. Welch eine Entwicklung dieser Institute!

Haftungsausschluss
Die Publikation auf unserer Website www.bds-online.info beruhen auf von uns nicht immer bis ins letzte Details überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für  deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des  Redaktionsschlusses wieder.

Wollen Sie garantiert keinen unserer Blog-Berichte verpassen? Dann abonnieren Sie kostenfrei den RSS-Feed zu unserem täglichen Blog. Sofort nach Freischaltung finden Sie den Bericht in Ihrem Email-Programm (z.B. MS-Outlook) unter RSS-Feeds. Zum kostenfreien Abo direkt auf das folgende RSS-Bild klicken:

rss
Schlagworte: ,

Kommentar schreiben

Bitte beachten: Der Kommentar muss zunächst freigeschaltet werden. Bitte nicht erneut absenden.

*