Gesundheit IV-Laser-Die Wunderwaffe der Medizin

Mit Lasertechnik die Sehkraft der Augen wieder herzustellen, ist eine der bekanntesten  Möglichkeiten, Laser in der Medizin zu nutzen. Aber inzwischen wird die Lasertechnik auch in Bereichen der Medizin verwendet, die Lösungen auch bei schwierigsten Eingriffen gestatten, wie z.B. bei der Krebsbehandlung, bzw. der Operation von Tumoren. Durch extrem genaue Schnitte auf kleinstem Raum, verdrängen Laseranwendung zunehmend auch das Skalpell. Auch bei der Korrektur von Äußerlichkeiten, bei der Schönheitsoperation und bei ähnlichen Eingriffen, wird das Skalpell immer mehr durch die Lasertechnik ersetzt. Welche überraschenden Ergebnisse es bis dato gibt, wollen wir in diesem Beitrag aufzeigen.

Kochshows und Prominachrichten sind die meist ausgestrahlten Fernsehserien. Die Berichterstattung über Prominente wird nicht selten auch von der Frage, ob die Schönheit mancher Darsteller naturgegeben ist oder ob künstlich nachgeholfen wurde. Natürlich wird gerne auch über kleine Schönheitsfehler der Prominenten berichtet und was sie alles unternehmen, um selbst kleinste Unebenheiten, kleinste Falten auszumerzen. Das ist auch der Grund dafür, dass sich die Behandlung mit dem Schlangengift BOTOX in den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt hat. Inzwischen wird BOTOX sogar in der Mittagspause gespritzt, ja manche Anwendung werden ohne ärztliche Aufsicht durchgeführt.
Dabei kann man heute die gleichen Erfolge mit Laserbehandlungen erzielen, einer Behandlung, die die natürlichen Ressourcen wieder in Gang bringt und keine toxischen Auswirkungen hat. Die moderne medizinische Technologie mit neuen Laserentwicklungen erlaubt die Skin-Rejuvenation (Hautverjüngung) durch minimal-invasive Behandlungsverfahren. Der fraktionierte Erbium:YAG Laser Contour® der Firma Sciton wird seit mehreren Jahren mit Erfolg in Nordamerika und Grossbritannien zur Behandlung von Gesichtsfalten und -fältchen, Pigmentflecken, sowie zur Straffung einer erschlafften Gesichtshaut eingesetzt.

Als erste Klinik in Deutschland bietet die Privatklinik „Villa Bella“ in München ihren Patienten dieses Hightech-Verfahren an.  Auf sanfte, dabei jedoch effektvolle Weise werden Hautprobleme wie Falten, Pigmentstörungen, Akne oder Rosacea, Hautpeeling oder Narben, fast vollständig risikofrei behandelt. Natürlich finden Sie hier auch alle ergänzende Behandlungen, die einem ganzheitlichen Anspruch genügen.

Laserlicht hilft bei OP

Wie N-TV in einer Meldung vom 26. September 2011 mitteilte, ist den Forschern an der TUM gelungen, Krebszellen zum Leuchten zu bringen. Um Krebszellen bei einer Operation besser zu erkennen, haben Ärzte diese mit Laserlicht zum Leuchten gebracht. Diese Methode wurde erstmals bei einer Behandlung von Eierstockkrebs getestet. Diese Möglichkeit, mit Spezialkameras krankes Gewebe zu erkennen,  ist bei den meisten Medizinern noch unbekannt. Dabei handelt es sich um die erste gezielte Fluoreszenzmarkierung von Krebszellen bei Menschen. Andere Ansätze benutzten entweder einen Farbstoffträger, der nicht nur gezielt in Tumoren einwandere, sondern sich dort lediglich anhäufe, oder sie seien erst bei Tieren getestet. Zudem liefere die verwendete Abbildungstechnik klarere Bilder der Fluoreszenz als andere Systeme.

Für den Praxistest spritzten die Wissenschaftler neun Patientinnen vor der Operation den Folsäure-Farbstoff. Er wanderte wie gewünscht zu den Krebszellen. Während der Operation brachte spezielles Laserlicht die Tumorzellen zum Leuchten. Gesundes Gewebe blieb dagegen dunkel. Allerdings ist das Leuchten nicht mit bloßem Auge zu sehen, sondern nur über Spezialkameras, die während der Operation das Gewebe aufnehmen. Bei acht der neun operierten Patientinnen hätten die Ärzte auf diese Weise kleine Tumorherde herausgeschnitten, die sie ansonsten womöglich nicht hätten erkennen können, berichtet die TUM. Dieser erster Test im OP verlief somit erfolgreich, weitere folgen.
Quelle: http://www.n-tv.de/wissen/Aerzte-lassen-Krebszellen-leuchten-article4388481.html

Mit Licht und Laser gegen den Krebs 

Schon am21.11.2009meldete Medica Aktuell(Beitrag von Philipp Grätzel von Grätz), dass das Messer ist längst nicht mehr die einzige Waffe wäre, die Hautärzten gegen den Hautkrebs zur Verfügung steht. Immer häufiger werden vor allem frühe Hautkrebsformen und Krebsvorstufen mit Licht beseitigt.

Die Zahl der Hautkrebs-Patienten nimmt vor allem durch den weißen Hautkrebs rasant zu. Stachelzellkarzinome und Basaliome sind die beiden wichtigsten Vertreter dieser Krebsvariante, die im Gegensatz zum schwarzen Hautkrebs nicht von den Pigmentzellen ausgeht, sondern von den normalen Hautzellen. Ein Grund für die Ausbreitung des weißen Hautkrebses sei, dass die Bevölkerung heute stärker und länger der UV-Strahlung ausgesetzt ist als früher, sagte Dr. Nikolaus Seeber, Dermatologe mit Schwerpunkt Lasertherapie und Ästhetische Dermatologie in Hamburg-Wandsbek. Bei der Medica, der weltgrößten Medizinmesse mit angeschlossenem Kongress, hatte er zusammen mit den Hautärzten Dr. Gerd Kautz aus Konz und Dr. Marco Fuchs aus Kamp-Lintfort ein Symposium zu Hautkrebs gestaltet. Wichtige Faktoren sind nach Seebers Worten Reisen in den Süden, Solarien und die Schäden der Atmosphäre. Hinzu kommt, dass die Menschen immer älter werden – die Häufigkeit des weißen Hautkrebses steigt mit dem Alter. Derzeit erkranken in Deutschland nach Angaben der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft pro Jahr etwa 133000 Menschen neu an Hautkrebs. Die Mehrzahl hat die weiße Krebsvariante. 

Der weiße Hautkrebs ist gut zu behandeln, wenn er früh erkannt wird. Schwerpunkt des Symposiums war die Therapie mit Licht und Laser. “Bisher war die Operation der Standard. Aber zunehmend haben sich weniger invasive, lichtbasierte Verfahren in den Vordergrund geschoben”, so Seeber. Die gesetzlichen Krankenkassen halten sich mit einer Erstattung freilich noch zurück. Zu den lichtbasierten Verfahren gehören die Laser- und die IPL-Therapie (intense pulsed light, hochenergetisches Licht). Seeber und Kautz sind Mitglieder im Vorstand der Deutschen Dermatologischen Lasergesellschaft (DDL), in der sich Laser- und IPL-Therapeuten organisiert haben.
Quelle: http://www.aerztezeitung.de/kongresse/kongresse2009/duesseldorf2009-medica/article/575274/licht-laser-krebs.html

Aufregende Meldung zur Krebsforschung

„Man kann mit der Lasertechnik auch noch Patienten operieren, die als inoperabel gelten“, ist die Erfahrung angesehener Mediziner. Rolle. Krebs gezielt per Tomotherapie behandeln ist eine Möglichkeit. Bei einer Strahlentherapie werden mit energiereicher Strahlung Krebszellen zerstört. Im Gegensatz zur Chemotherapie, die im gesamten Körper wirkt, handelt es sich bei der Bestrahlung um ein örtlich (lokal) begrenztes Verfahren. Die Strahlen werden gezielt auf den Tumor gelenkt, so dass das gesunde Gewebe weitgehend geschont bleibt.

Die Strahlentherapie kann vor einer Operation (präoperativ bzw. neoadjuvant) eingesetzt werden, um die Tumorregion zu sterilisieren und ggf. den Tumor zu verkleinern und damit besser operierbar zu machen oder auch nach einer Operation (postoperativ) erfolgen, um ein erneutes Wachstum des Tumors im Rektum wirkungsvoll zu verhindern.
Quelle: http://www.krebsgesellschaft.de/pat_ka_darmkrebs_therapie,107915.html

Die Lunge von Krebs befreit

Schon im Januar 2008 veröffentlichte FAZ(Nicola von Lutterotti) diese Meldung. Wenn die Lunge von zahlreichen Metastasen befallen ist, halten viele Ärzte einen Eingriff für aussichtslos. Dabei verheißt ein neuartiges Laserverfahren durchaus Chancen auf Erfolg. Dennoch bedarf es einer frühzeitigen Diagnose.

Mit einer neuartigen Lasertechnik lassen sich Lungenmetastasen schonend und oft sogar vollständig entfernen. Dennoch muss nach wie vor ein erheblicher Anteil der Betroffenen auf eine solche mitunter lebensrettende Behandlung verzichten. Einer der Gründe hierfür mag sein, dass die auch photothermische Resektion genannte Methode selbst in der onkologischen Fachwelt erst unzureichend bekannt ist. Zwar gibt es in Deutschland mittlerweile rund 40 thoraxchirurgische Zentren, die das Verfahren anbieten. Diese Option wird bislang aber recht selten genutzt.

Offenbar nehmen viele Ärzte an, dass sich ein chirurgischer Eingriff bei Patienten mit Lungenmetastasen in den seltensten Fällen lohnt. Bei der herkömmlichen Operationsweise sind solche Vorbehalte in der Tat angebracht. Hier werden die Streuherde mit einem Klammernahtgerät, einem Stapler, vom gesunden Gewebe abgeklemmt und anschließend herausgetrennt. Da man mit dem Stapler nur geradlinige Nähte anbringen kann und – um eine Ausbreitung von Krebszellen zu vermeiden – außerdem einen größeren Abstand zum Tumorrand halten muss, führt die Klammernahttechnik zu erheblichen Gewebeverlusten. Als sinnvoll gilt sie daher nur bei Patienten mit bis zu fünf Lungenmetastasen.
Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/lasertechnik-die-lunge-von-krebs-befreit-1513466.html

Fazit:

Eigentlich wäre es die Aufgabe des Gesundheitsministeriums, die bei manchen Ärzten und bei der überwiegenden Mehrheit der Bürger unbekannten neuen Möglichkeiten zusammen zufassen und wie wir es in diesem Beitrag versucht haben, der Öffentlichkeit vorzustellen.

Dabei sind die in diesem Beitrag aufgezeigten Fakten sicher nicht all umfassend. Diesen Anspruch haben wir uns nicht gestellt. Aber wir haben gezeigt, wie schnell sich die technischen Möglichkeiten allein in einem Bereich, dem der Lasertechnik, in den letzten fünf Jahren verbessert haben. Hier sollte die Politik eine unabhängige Einrichtung schaffen, die sich ausschließlich darum bemüht, Neuerung bekannt zu machen.  

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