Deutschlands Schulden steigen -ungebremst

Die Staatsverschuldung der Bundesrepublik Deutschland erreicht bald eine Höhe von 2 Billionen EURO. (1,974 Billionen per Stand: 01.09.2011). Jede Sekunde kommen  2.279  Euro  dazu   (Stand per 01.09.2011). Die Schulden des Staates, der Länder und Komunen haben längst die 2 Billionen überschritten – die Staatsschulden wachsen unaufhörlich. Bereits Ende des Jahres 2006 wurde eine Rekordhöhe von 1,5 Billionen Euro erstmals überschritten und seitdem ständig übertroffen. Tilgungen verpuffen bei dieser Schuldsumme im nichts. Wir haben mittlerweile eine Situation erreicht, in der sich der Staat neu verschulden muss, um überhaupt nur diese Zinsen zahlen zu können. Kein Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft würde mit dieser Vorgehensweise dauerhaft von einer Bank Kredit bekommen – es wäre pleite. Aber wer erhält diese Zinszahlungen? Wir wollen in diesem Beitrag einmal dieser Frage nachgehen, denn wir alle sind davon betroffen.

Schuld daran ist das “Zinsbelastete Geldsystem“ – gesteuert und kontrolliert durch die Weltbank. Nur Kranke können sich unser heutiges Geldsystem ausgedacht haben und noch kränkere Politiker haben diesem System weltweit zugestimmt und akzeptieren dies weiterhin. Und sind für die weltweit zunehmende Armut und Zahlungsunfähigkeit der Länder verantwortlich.

Politische Hintergründe

Die reichen Staaten der Erde (oder die, die sich dafür noch halten), die Weltbank und der Internationale Währungsfonds sind die großen Gläubiger der anderen Länder. Die sogenannten armen Länder schulden den noch reichen Ländern inzwischen weit über 5 BILLIONEN Dollar. Aber nicht dieser riesige Schuldenberg ist das eigentliche Problem, sondern die zu zahlenden Zinsleistungen, die nahezu jedem Staatshaushalt eine Schuldentilgung eigentlich unmöglich machen. Allein durch bereits erfolgte Zins- und Zinsenzins-Zahlungen wären die eigentlichen Schuldbeträge längst bezahlt worden.
So können die Entwicklungsländer dieser Falle nicht entkommen und immer mehr Länder geraten in diese Falle hinein. Die Drahtzieher der Hochfinanz mit der Weltbank im Hintergrund freuen sich darüber. Und das, trotzdem diese Geldpolitik zur Vernichtung der Erde führt! – Zum Beispiel durch die Vernichtung des Regenwaldes.

Die Abholzung des Regenwaldes in einigen Entwicklungsgebieten findet nur deshalb statt, um die Zinsen und Tilgungsleistungen aufzubringen. Die Regierungen dieser Schuldnerländer sind gezwungen, ihre Exporte zu steigern. Dies betrifft natürlich die Rohstoffe des jeweiligen Landes, also mineralische Rohstoffe, Holz und landwirtschaftliche Produkte. Die Folge ist eine Abholzung im großem Umfang und eine Ausbeutung der Böden durch extreme, intensive Landwirtschaft. Um diese Entwicklung aufzuhalten erlässt die Weltbank hin und wieder großzügig einen Teil der Schulden. Schön – so denkt man. Doch ist dies nur ein weiterer, schöner Trick. Denn nachdem die Länder ausgebeutet wurden und die Schulden durch Zins- und Zinsenzins bereits zigmal zurückbezahlt wurden, kann man durch Schuldenerlass und Neuvergabe von weiteren Krediten das Spiel von vorne beginnen lassen. So stürzen die Länder in noch viel tiefere Armut und können dieser Schuldenfalle nicht entrinnen. Steigende Zinsen und Rohstoffpreise treiben dann noch die Exporterlöse in den Keller und die Entwicklungsländer bleiben in der Schuldenfalle für immer gefangen. Hinzu kommt, dass die Ausfälle von den „reichen“ Ländern zu ersetzen sind und die Weltbank mit der Hochfinanz im Rücken somit in jedem Fall kräftige Gewinne absahnt.
Will man den Entwicklungsländern wirklich helfen und global – im Sinne für die Welt – handeln, dann können nur zinsfreie Kredite die Wirtschaft in den Entwicklungsländern ankurbeln. Wenn man dies nicht umsetzen will, werden die sogenannten Entwicklungsländer reihenweise Zuwachs durch dann ehemalige reiche Industrie- und Wirtschaftsländer erhalten, die ebenfalls immer weiter in die Schuldenfalle hineinspringen.

Warum es uns alle betrifft

Vor diesem Hintergrund muss man bereits auch von der „Schuldenfalle Deutschland”, sprechen. Im Jahre 1971 benötigte die Bundesrepublik umgerechnet rund 3 Milliarden € Neuverschuldung. 1972 waren es bereits 5 Milliarden bei einer Gesamtkreditlast von 91 Milliarden €. 1974 ging es dann richtig los – 33,5 Milliarden € Neuverschuldung. Von 1978 mit 56 Milliarden €, steigerte sich das dann auf 428 Milliarden € im Jahre 1989 und aktuell auf ca. 545 Milliarden €. Jedes Jahr weitaus höher als im jeweiligen Haushaltsgesetz veranschlagt wurde. Seit Amtsantritt hat Frau Merkel mehr Schulden gemacht als alle Bundeskanzler der letzten vier Jahrzehnte zusammen.

Auf der Internet-Seite des Bundes der Steuerzahler kann man gleich in der Kopfzeile – unter dem Motto: Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen – beobachten, wie in jeder Sekunde die Schulden der Bundesrepublik Deutschland ansteigen. 2 Billionen Euro Staatsverschuldung, die NIE zurückgezahlt werden können. Weltbank-Kredite, für die gerade mal die Zinsen aufgebracht werden können. Warum gehen unsere Politiker (egal welcher Partei und Farbe) dagegen nicht vor. Das ist meines Erachtens nicht nur Lüge und Betrug, sondern eine „Veruntreuung der Zukunft“. Kann man es der heutigen Jugend vorwerfen keine Lust auf diese Zukunft zu haben? Ist es überhaupt möglich diese riesige, öffentliche Schuldenlast jemals zu tilgen?

Lösungsansätze
 
Es müssten die Steuern mehr als drastisch erhöht werden und die Staatsausgaben müssten noch weiter reduziert werden. Konkret würde dies auch eine Rentenkürzung um 60 Prozent bedeuten. Eine alternative Möglichkeit wäre, sämtliche Ausgaben für Verteidigung, Arbeit, Verkehr und Forschung komplett zu streichen. Eine dritte Möglichkeit wäre die Mehrwertsteuer von heute noch 19 auf dann 30 Prozent zu erhöhen. Alle drei Vorschläge werden aber niemals den Weg in ein Parteiprogramm der sogenannten etablierten Parteien finden – denn Wahrheit und Realität vergessen unsere Politiker gerne mal – auch um eventuelle Wähler damit angeblich nicht zu vergraulen. Dabei würden Wahrheit und Aufrichtigkeit sehr viel mehr Wähler überzeugen und wirkliche Mehrheiten zu Stande bringen.

Bundesschuldenverwaltung – jetzt die Bundeswertpapierverwaltung

Eine Behörde, die den aktuellen Schuldenstand verwaltet ist die Bundesschuldenverwaltung in Bad Homburg. Da Bundesschuldenverwaltung doch ziemlich negativ klingt, wurde vor einigen Jahren eine Umbenennung in Bundeswertpapierverwaltung vorgenommen. Muss man daraus schließen, dass die Regierungen unseres Landes damit sich selbst und dem gesamten Volk etwas vorlügen wollen? Denn Schulden sind keine Wertpapiere – jedenfalls nicht für den, der die Kredite zurückzahlen soll.

IWF und Weltbank

Aber die einzige, wirklich allen Ländern helfende Methode wäre ein Ausstieg aus dem derzeit praktizierten Geldsystem mit Weltbank und Internationalen Währungsfonds. Denn die Krankheit unter der alle Welt leidet heißt Geldgier und Wucher! Dabei kämen alle Handelspartner auch ohne die Kredite dieses Geldsystems aus. Handel bedeutet irgendwie doch auch zu tauschen – also Land A bekommt eine Eisenbahn von Land B und Land B bekommt dafür Holz und Getreide von Land A. Einfach aber praktikabel – doch von der Welthandelsorganisation (WTO), die auch nur die Politik der Weltbank und des Währungsfonds vertritt, wird dies nicht gewünscht.
Es kann nicht länger hingenommen werden, dass ein Staat, der ja eigentlich über die Geld- und Finanzhoheit seiner Währung verfügt, für sein eigenes Geld Zinsen bezahlen muss. Es ist nicht akzeptabel, dass ein Land bestraft wird (bis hin zur Bombardierung), wenn es diese Form der Demokratie ablehnt. Oder sollte man dazu richtigerweise „Diktokratie“ sagen? Der große Plan von IWF und Weltbank, der unbedingt noch aufgehalten werden muss, sieht jeweils vier Schritte vor:

1.           Bedingung zur Kreditvergabe ist die Privatisierung des staatlichen Besitzes unter Bestechung der
            entsprechenden Verantwortlichen.Gleichzeitig erhält man dadurch Kontrolle über Industrie und
            Wirtschaft, da die Verantwortlichen auch dahin Kontakte und Abhängigkeiten unterhalten.

2.         Zur Konsolidierung sind Haushaltskürzungen, Sparmaßnahmen und der Abbau (bis hin zur
            Auflösung) des Sozialsystems vorgesehen.Rückgang der Inlandsproduktion, Kapitalflucht und
            Bevölkerungsaufstände werden dabei in Kauf genommen.

3.         Wenn die landeseigene Wirtschaft dann weitestgehend zerstört ist und der Staat zu einer um-
            fassenden Versorgung der Bevölkerung nicht mehr in der Lage ist, empfiehlt (zwingt) die Weltbank
            zur Öffnung der Zollgrenzen, um da Produkte, die bereits vollständig unter eigener Kontrolle
            stehen, ins jeweilige Land zu bringen. Selbstverständlich zu horrenden Preisen, die mit neuen
            Krediten und noch höheren Zinsen bezahlt werden dürfen.

4.         Nachdem ein Land dann völlig „zerfressen und zerstört“ (privatisiert) wurde, hilft man einer
            autoritären, militarisierten Regierung ins Amt, die dann fortan die Geschäfte betreibt und mögliche
            Sklavenaufstände (notfalls auch blutig) unterdrückt.

Denken Sie mal in Ruhe nach – stehen wir in der Bundesrepublik Deutschland nicht bereits kurz vor Punkt 4? Oder wurden die letzten Regierungen bereits „ins Amt gesetzt“, um bei Punkt 4 keine Schwierigkeiten zu haben? Die Macht der Hochfinanz beruht nicht auf eigener Leistung. Sie ist das Ergebnis von Ausbeutung, Wucher, Raub, Lug, Betrug und Verführung gekoppelt mit unbegrenzter Skrupellosigkeit.
Quelle:  http://www.terra-kurier.de

Fazit:

Weltweit steigt die Armut, obwohl die technischen und logistischen Möglichkeiten der Landwirtschaft ständig verbessert werden. Die Fahigkeit auch 7 Milliarden Menschenzu ernähren ist eindeutig vorhanden, aber wird nicht genutzt. In manchen Staaten Afrikas werden Lebensmittel exportiert, obwohl die Bevölkerung hungert. Aber wir müssen gar nicht in die Ferne schweifen:. Die Armut hat auch in Deutschland enorm zugenommen. Ob das die Altersarmut ist oder die unfassbare Tatsache, dass immer mehr Kinder ohne Frühstück zu Schule kommen.
In unserem nächsten Beitrag gehen wir der Frage nach, wie es dazu kommen konnte.

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