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		<title>In Griechenland herrscht nach der Wahl ein politisches Chaos.</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 22:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmacher nehmen keine Wetten mehr an]]></category>
		<category><![CDATA[Citigroup glubt nicht mehr an den Euro]]></category>
		<category><![CDATA[die Mehrheit der Griechen will aus der EU ausscheiden]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenlandkrise nimmt dramatisch zu]]></category>
		<category><![CDATA[keine Mehrheit im Parlament-wahrscheinlich Neuwahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Run auf britische Wettbüreos-Briten wetten gegen den Euro]]></category>

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		<description><![CDATA[In Griechenlands politischer Landschaft ist nach den Parlamentswahlen vom 6. Mai nichts mehr, wie es war. Eine neue Regierung ist nicht in Sicht, manche sprechen von chaotischen Zuständen. Theoretisch kommen mehrere Konstellationen für Koalitionen infrage. Praktisch jedoch scheint es in dem Krisenland unmöglich, dass sich die bisher gemeinsam regierende konservative Nea Dimokratia (ND) und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/05/11/in-griechenland-herrscht-nach-der-wahl-ein-politisches-chaos/eu-griechenland-70/" rel="attachment wp-att-4209"><img class="alignleft size-full wp-image-4209" title="EU-griechenland-70" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/EU-griechenland-70.jpg" alt="" width="343" height="304" /></a>In Griechenlands politischer Landschaft ist nach den Parlamentswahlen vom 6. Mai nichts mehr, wie es war. Eine neue Regierung ist nicht in Sicht, manche sprechen von chaotischen Zuständen. Theoretisch kommen mehrere Konstellationen für Koalitionen infrage. Praktisch jedoch scheint es in dem Krisenland unmöglich, dass sich die bisher gemeinsam regierende konservative Nea Dimokratia (ND) und die sozialistische Pasok mit populistischen Parteien vom rechten und linken Rand zusammentun, um eine Regierung zu bilden. Allein können sie aber nicht weiterregieren und den von EU und internationalen Geldgebern aufgezwungenen Sparkurs fortsetzen – ihnen fehlen zwei Stimmen für eine Mehrheit im Parlament.</strong></p>
<p>Am Montag scheiterte der Chef der Konservativen, Antonis Samaras, bei dem Versuch, eine Mehrheit zusammenzuflicken. Seit Dienstag ist nun der Chef des Bündnisses der Radikalen Linken (Syriza), Alexis Tsipras, an der Reihe. Große Chancen werden ihm nicht eingeräumt. Denn die zweitstärkste Kraft, die ihren Stimmenanteil im Zuge der Euro-Wut vieler Griechen vervierfachen konnte, ist eine klassische Protestpartei. Sie will zwar den Euro behalten, aber die Schulden nicht zurückzahlen. „Das erste was wir machen werden, ist die Neuaushandlung des Stabilisierungs- und Sparprogramms. Wir wollen die Streichung der Schulden. Wir wollen Wachstum“, so der Chef der Radikallinken, Alexis Tsipras.</p>
<p>Die Töne des Chefs der griechischen Radikallinken, Alexis Tsipras, werden immer schärfer. Nach Angaben seines engen Mitarbeiters Panagiotis Lafazanis will er noch an diesem Mittwoch in einem Brief an die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank (EZB) das Sparprogramm Griechenlands für null und nichtig erklären. Tsipras Ansicht nach habe „das griechische Volk bei den Wahlen vergangenen Sonntag“ diese Annullierung beschlossen. Denn es habe „den Parteien, die das Stabilisierungsprogramm unterstützen, nicht die Mehrheit gegeben“, sagte sein Mitarbeiter, Lafazanis im griechischen Fernsehen.</p>
<p>Tsipras benehme sich, „als sei er schon Ministerpräsident“, hieß es übereinstimmend aus Kreisen der Konservativen und Sozialisten. „Er hat aber lediglich nur 16,78 Prozent und nur ein Sondierungsmandat.“</p>
<p>Am Mittwochabend kam es zu den entscheidenden Treffen von Tsipras mit den Parteichefs der Sozialisten, Evangelos Venizelos, und der Konservativen, Antonis Samaras, kommen. Diese Sondierungsgespräche scheiterte und nun sind die Sozialisten (Pasok) am Zug. Die Pasok war bei der Parlamentswahl am Sonntag drittstärkste Kraft geworden.</p>
<p><strong>Briten wetten auf Euro-Austritt Griechenlands </strong></p>
<p>Die Briten, bekannt für ihre Wettlust, haben Wetten zum Austritts Griechenlands und zum Zusammenbruch des Euros angenommen. Die Briten sind davon überzeugt, dass Griechenland aus dem Euro austritt. Die Wette stehen 33:1, dass es bis Jahresende keinen Euro mehr gibt. Seit Tagen stürmen sie die Wettbüros und setzen auf das Ausscheiden des Lands. Jetzt stoppen die Wettbüros den Wahnsinn &#8211; aus Angst vor Verlusten. Erste Buchmacher nehmen schon keine Tipps mehr an.</p>
<p><strong>Auch die Citigroup geht von einem Ausscheiden Griechenlands aus der EU aus</strong></p>
<p>Auf bis zu 75 Prozent schätzt mittlerweile die Citigroup die Chance, dass Griechenland die Eurozone verlässt. Für das Land wäre dieser Schritt ein großes Risiko. Für Deutschland könnte es richtig teuer werden. Denn die Targetforderungen der deutschen Bundesbank gegen die griechische Staasbank in Höhe von derzeit weit über 600 Milliarden würden bei einem Ausscheiden Griechenlands mit einem Schlag ausfallen und damit den deutschen Staat, bzw. dem Bürger angelastet werden. Eine Belastung,  der Deutschland nicht mehr bewältigen könnte. Das wäre das Ende des Euros.</p>
<p><strong>Warum hat die Politik nicht schon längst reagiert &#8211; was wurde übersehen?</strong></p>
<p>In der ZDF-Dokumentation „Die Griechenland-Lüge“ wurde letzten Dienstag, 8.Mai 2012 um 22:15 gezeigt, dass die aktuelle Krise eine lange Vorgeschichte hat – und zwei wesentliche Ursachen: die staatsfeindliche Mentalität der Griechen und die Naivität der europäischen Politiker. Der Ökonom Thomas Straubhaar, der das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut HWWI leitet,  deutete das griechische Dilemma so: In einem unregierbaren Staat wie Griechenland „ist es natürlich, dass Korruption, Vetternwirtschaft, Schwarzarbeit und Schwarzwirtschaft Gang und Gäbe sind“. Dem Staat fehlten die Mittel, das zu ändern.Es wird an vielen Beispielen gezeigt: Die Lage ist ernst, sehr ernst sogar.</p>
<p>„Die Griechenland-Lüge“  ist noch bis zum 15. Mai über die ZDF-Mediathek abrufbar.</p>
<p><strong>Steuerschuld: 50 Milliarden Euro</strong></p>
<p>Große Unternehmen und reiche Griechen sollen dem eigenen Staat 50 Milliarden Euro oder sogar noch mehr schulden. Vor etwa einem Monat stellte die griechische Regierung eine Liste der größten Steuerbetrüger ins Internet. Die 170 Seiten lange, so genannte &#8220;Liste der Schande&#8221; umfasst einige der bekanntesten Namen des Jetsets, viele bekannte Unternehmer &#8211; und sogar Sportler. An erster Stelle steht der Steuerberater Nikolaos Kasimatis mit fast einer Milliarde Euro Schulden. Steuerbehörden und Presse nennen ihn den &#8220;Schuldenschreck&#8221;. Er sitzt im Gefängnis.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Schon lange waren wir vor den Gefahren der Schuldenpolitik Europas. &#8220;Die <span style="color: #000080;"><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/15/breaking-news-targets-die-eigentliche-gefahr-fur-den-euro/" target="_blank"><span style="color: #000080;">Targets</span></a></strong></span> sind der Kit der europäischen Union&#8221;, so die Aussage eines bekannten deutschen Ökonoms. Aber was passiert, so zeigt sich jetzt, wenn dieser Kit seine Haltbarkeit überschritten hat? Was, wenn dann der Euro fällt oder zumindest radikal abgewertet wird? Dann sind all die Tagesgelder, Festgelder, Bundesschatzbirefe etc. entweder wertlos oder wesentlich weniger wert. In unserem Beitrag <a href="http://www.bds-online.info/2012/04/20/anlagen-die-auch-in-der-krise-sicherheit-bieten-1-multi-assets/" target="_blank">&#8220;<span style="color: #000080;"><strong>Anlagen, die auch in der Krise Sicherheit bieten</strong></span>&#8221; </a>haben wir gezeigt, was in Krisenzeiten als Investment eine Lösung darstellt.  Alle Sachwerte, wie z.B. Edelmetalle, Gold und Silber, Grundstücke und Immobilien &#8211; all diese Sachwerte behalten ihren Wert. Das versuchen wir als Botschaft seit Jahren zu vermitteln. &#8220;Sagt nicht, wir hätten Euch nicht gewarnt&#8230;&#8230;..&#8221;</p>
<h3><span style="color: #000000;"><strong><a href="mailto:info@bds-deutschland.de " target="_blank"><span style="color: #000000;">Sie interessieren sich für diesen Artikel und möchten mehr darüber wissen? Senden Sie uns eine Email!</span></a></strong></span></h3>
<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/05/06/griechenland-auf-dem-weg-zur-drachme/finanzluge-90/" rel="attachment wp-att-4153"><img class="alignright size-full wp-image-4153" title="Finanzlüge-90" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Finanzlüge-90.jpg" alt="" width="126" height="186" /></a>Werden Sie Mitglied beim Bund der Sparer e.V. und nutzen Sie unsere<br />
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<h6><span style="color: #000000;"><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/component/docman/doc_download/58-mitgliedsantrag " target="_blank"><span style="color: #000000;"><strong>(m</strong><strong>it der Maus markieren und klicken)</strong></span></a></span></h6>
<p><span style="color: #000000;"> </span><strong>Wir möchten betonen, dass wir uns über jeden Kommentar freuen. Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu den Themen, die wir zur Diskussion stellen. </strong><strong>Denn nur so stellen wir fest, ob wir Ihr Interesse gefunden haben!</strong></p>
<p>Eine Veröffentlichung dieser Seite (auch auszugsweise) auf anderen Internet-Seiten oder eine Weitergabe in gedruckter Form ist unter Quellenangabe ( http://www.bds-online.info) ausdrücklich erlaubt und gewünscht.</p>
<p>P.S.: Wenn Sie der Meinung sind, mehr Bürger sollten diesen Beitrag lesen, dann geben Sie den Link zu dieser Seite an Freunde und Bekannte weiter. Die Informationen sind gratis. Danke für Ihre Mithilfe bereits im Voraus. Denn nur wenn viele erkennen, wie wir manipuliert werden, sind Veränderungen möglich. Unser Slogan:<br />
&#8220;Nur wer etwas tut, kann etwas bewegen!&#8221;</p>
<p>Beachten Sie auch unsere allgemeinen Informationen auf <a href="http://www.bund-der-sparer.de/">www.bund-der-sparer.de</a> , insbesondere die Informationen unter &#8220;<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/aufklaerung-ueber-finanzen/infos-von-a-z" target="_blank">Infos von A-Z</a></strong>&#8220;, “<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/warnungen/warnung-vor-prv-u-klv" target="_blank">Warnungen vor Privaten Rentenversicherungen und Kapital-Lebensversicherungen-PRV und KLV</a></strong>“ und auch die <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/empfehlungen" target="_blank">Empfehlungen</a>. </strong>Vor allem aber sehen Sie sich unsere <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/videos" target="_blank">Videos</a></strong> zu den einzelnen Themen an, denn diese ausgesuchten Videos erklären mehr als tausend Worte.</p>
<p>Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, werden Sie <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/verein/mitgliedsantragsatzung" target="_blank">Mitglied beim Bund der Sparer e.V.</a></strong>  Aber beachten Sie unsere Satzung Artikel 3.2:</p>
<p><em>§3.2   Um eine Unabhängigkeit zu garantieren, dürfen weder Finanzdienstleister noch Versicherungskaufleute, die ihren Beruf ausüben, Mitglieder werden. Darüber hinaus dürfen keine Mitglieder werden: Mitarbeiter von Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen und Mitarbeiter von Firmen und Organisationen, die Produkte vertreiben, die von Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder Versicherungen angeboten werden. Ebenso dürfen auch keine aktiven Politiker, Landtags- oder Bundestagsabgeordnete bestehender Parteien Mitglieder werden.</em></p>
<p>Haftungsausschluss<br />
Die Publikation auf unserer Website <a href="http://www.bds-online.info/">www.bds-online.info</a> beruhen auf von uns nicht immer bis ins letzte Detail überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für  deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des  Redaktionsschlusses wieder.</p>
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		<title>Geldsparen bei der privaten Krankenversicherung</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 22:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BDS]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Alle reden vom Sparen - aber man muss sich auch einmal seine bestehenden Verträge ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[es gibt über 18.000 Tarife bei den privaten Krankenkassen - PKV]]></category>
		<category><![CDATA[nur ein Experte kennt sich aus]]></category>
		<category><![CDATA[oft kann man bei den eigenen Verträgen viel Geld einsparen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir wollen Ihnen in zukünftigen Beiträgen zeigen, wie Sie Kosten sparen können &#8211; in nicht unerheblichem Maße und nur in dem Sie sich mit dem jeweiliegen für Sie betreffenden Produkt einmal eingehend befassen. Beginnen möchten wir heute mit dem für viele wichtigen Thema der Krankenkassen-Kosten, insbesondere der privaten Krankenkassen. Wir werden Ihnen zeigen, wie Sie bis zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/05/08/geldsparen-bei-der-privaten-krankenversicherung/familie/" rel="attachment wp-att-4179"><img class="alignleft size-full wp-image-4179" title="Familie" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Familie.jpg" alt="" width="292" height="237" /></a>Wir wollen Ihnen in zukünftigen Beiträgen zeigen, wie Sie Kosten sparen können &#8211; in nicht unerheblichem Maße und nur in dem Sie sich mit dem jeweiliegen für Sie betreffenden Produkt einmal eingehend befassen. Beginnen möchten wir heute mit dem für viele wichtigen Thema der Krankenkassen-Kosten, insbesondere der privaten Krankenkassen. Wir werden Ihnen zeigen, wie Sie bis zu 60 % Ersparnis erreichen &#8211; ohne die Gesellschaft zu wechseln!</strong></p>
<p>Jedes Jahr vor Weihnachten erhalten alle Privatversicherten Post von Ihrer Gesellschaft. Pünktlich zum neuen Jahr erfolgt die Beitragsanpassung  [Erhöhung].</p>
<p><strong><em>Hier unser Rat:</em></strong></p>
<p>In den meisten Fällen ist kein Wechsel der Versicherungsgesellschaft nötig. All Ihre erworbenen Rechte, insbesondere die Altersrückstellung, bleiben zu 100 Prozent erhalten.</p>
<p><strong><em>Beste Voraussetzungen hat man, wenn man …</em></strong><br />
… 45 bis 75 Jahre ist - für Jüngere zahlreiche Alternativen<br />
… seit 10 Jahren oder länger PKV vollversichert ist<br />
… bis zu 60 Prozent weniger zahlen will – unabhängig vom<br />
….Gesundheitszustand?<br />
… bei seiner Versicherungsgesellschaft bleiben möchte<br />
… die gleich hohen Leistungen seines Tarifes weiter genießen möchte<br />
… seine Altersrückstellungen behalten will</p>
<p><strong>Dann sollten Sie OPTIMIEREN, ein Wechsel ist nicht VORTEILHAFT!<br />
</strong>Wir wollen das einmal an mehreren Beispielen aufzeigen.</p>
<p><strong><em><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/05/08/geldsparen-bei-der-privaten-krankenversicherung/economist-marc-faber-predicts-further-turmoil-in-global-economyeconomist-marc-faber/" rel="attachment wp-att-4167"><img title="Economist Marc Faber predicts further turmoil in global economyEconomist Marc Faber" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Bild-für-PKV.jpg" alt="" width="404" height="132" /></a></strong></em></strong></p>
<p><strong><em>Fallbeispiele aus der Praxis</em></strong></p>
<h6><span style="text-decoration: underline;"><strong>1. Beispiel:</strong></span><br />
Selbständiger, 49 Jahre, PKV vollversichert, ohne Selbstbehalt. [SB]</h6>
<h6><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/05/08/geldsparen-bei-der-privaten-krankenversicherung/tablle-1/" rel="attachment wp-att-4190"><img class="alignleft size-full wp-image-4190" title="Tablle 1" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Tablle-1.jpg" alt="" width="522" height="115" /></a></strong></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>m</p>
<h6><strong>Alle Angaben ohne Gewähr!<br />
Quelle: <a href="http://page.trust-wi.de/pkv-optimieren">http://page.trust-wi.de/pkv-optimieren</a><br />
Eigene Berechnungen, bei gleicher Gesellschaft und identischen Leistungen</strong></h6>
<p><strong><em>Die jährliche Ersparnis von 3.216.24 Euro reinvestiert mit 6 Prozent Zinsen wächst in 40 Jahren auf ein großes Vermögen heran.</em></strong></p>
<h6><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/05/08/geldsparen-bei-der-privaten-krankenversicherung/tablle-2/" rel="attachment wp-att-4191"><img class="alignleft size-full wp-image-4191" title="Tablle 2" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Tablle-2.jpg" alt="" width="523" height="147" /></a></strong></h6>
<p>&nbsp;</p>
<h6><strong></strong> </h6>
<h6><strong></strong> </h6>
<h6><strong></strong> </h6>
<h6><strong>Alle Angaben ohne Gewähr! Quelle: <a href="http://page.trust-wi.de/pkv-optimieren">http://page.trust-wi.de/pkv-optimieren</a></strong><strong><em> </em></strong></h6>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">2. Beispiel:</span></strong><br />
Angestellter, 55 Jahre, verheiratet, PKV vollversichert mit SB 500.00 Euro,<br />
Ehefrau 46 Jahre, GKV versichert, Sohn 16 Jahre, PKV vollversichert ohne SB</p>
<h6><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/05/08/geldsparen-bei-der-privaten-krankenversicherung/tablle-3/" rel="attachment wp-att-4192"><img class="alignleft size-full wp-image-4192" title="Tablle 3" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Tablle-3.jpg" alt="" width="520" height="113" /></a></strong></h6>
<p>&nbsp;</p>
<h6><strong></strong> </h6>
<h6><strong></strong> </h6>
<h6><strong>Alle Angaben ohne Gewähr!<br />
Quelle: <a href="http://page.trust-wi.de/pkv-optimieren">http://page.trust-wi.de/pkv-optimieren</a><br />
Eigene Berechnungen, bei gleicher Gesellschaft und identischen Leistungen</strong></h6>
<p><strong><em>Der Weg zu weniger Beitrag</em></strong></p>
<p>Als erstes, &#8220;Inspektion&#8221; des bestehenden Gesundheitsvorsorgevertrages &#8211; PKV – mit dem Ziel,<br />
für alle versicherten Personen den Monatsbeitrag einzusparen. Ermittlung einer realen Senkung<br />
des maximalen Gesamtjahresbeitrages bei der bestehenden Gesellschaft, mit gleichen erstattungs-<br />
fähigen Leistungen [z.B. Chefarztbehandlung, 1-Bett-Zimmer, Homöopathie, ...]So viel Optimierungspotenzial gibt es bei den PKV´s</p>
<h6><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/05/08/geldsparen-bei-der-privaten-krankenversicherung/tablle-4/" rel="attachment wp-att-4193"><img class="alignleft size-full wp-image-4193" title="Tablle 4" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Tablle-4.jpg" alt="" width="524" height="197" /></a></strong></h6>
<h6><strong></strong> </h6>
<h6><strong></strong> </h6>
<h6><strong></strong> </h6>
<h6><strong></strong> </h6>
<h6><strong></strong> </h6>
<h6><strong></strong> </h6>
<h6><strong>Alle Angaben ohne Gewähr! Quelle: <a href="http://page.trust-wi.de/pkv-optimieren">http://page.trust-wi.de/pkv-optimieren</a></strong><strong><em></em></strong></h6>
<p><strong><em>Wichtige Erkenntnisse aus der Praxis</em></strong><br />
Eine Analyse der bestehenden Verträge lässt oft mehrere Ersparnismöglichkeiten zu. In der Praxis<br />
erlebt man, dass dem Kunden durch die eigene Gesellschaft eine Ersparnisvariante vorgestellt wird,<br />
die nicht das Optimum darstellt [Basistarif, SB erhöhen, …].<br />
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<p><strong>Unser Fazit:</strong></p>
<p><strong><em>Vorsorgestrategien sind nur dann gut, wenn sie kostengünstig sind und wenn man sie auch in Zukunft bezahlen kann!</em></strong></p>
<p><span style="color: #000080;"><strong><em><a href="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/PKV-optimieren-statt-wechseln.pdf" target="_blank"><span style="color: #000080;">Hier finden  Sie den Beitrag als PDF zum Herunterladen</span></a></em></strong></span></p>
<h3><span style="color: #000000;"><strong><a href="mailto:info@bds-deutschland,de" target="_blank"><span style="color: #000000;">Sie interessieren sich für diesen Artikel und möchten mehr darüber wissen? Senden Sie uns eine Email!</span></a></strong></span></h3>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2012/05/06/griechenland-auf-dem-weg-zur-drachme/finanzluge-90/" rel="attachment wp-att-4153"><img class="alignright size-full wp-image-4153" title="Finanzlüge-90" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Finanzlüge-90.jpg" alt="" width="126" height="186" /></a><strong>Werden Sie Mitglied beim Bund der Sparer e.V. und nutzen Sie unsere </strong><br />
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<p><em>§3.2   Um eine Unabhängigkeit zu garantieren, dürfen weder Finanzdienstleister noch Versicherungskaufleute, die ihren Beruf ausüben, Mitglieder werden. Darüber hinaus dürfen keine Mitglieder werden: Mitarbeiter von Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen und Mitarbeiter von Firmen und Organisationen, die Produkte vertreiben, die von Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder Versicherungen angeboten werden. Ebenso dürfen auch keine aktiven Politiker, Landtags- oder Bundestagsabgeordnete bestehender Parteien Mitglieder werden.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Griechenland auf dem Weg zur Drachme?</title>
		<link>http://www.bds-online.info/2012/05/06/griechenland-auf-dem-weg-zur-drachme/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 22:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[BDS]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[europäische Union noch lange nicht über den Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Was kommt nach den Wahlen?]]></category>
		<category><![CDATA[was passiert - wenn Griechnland seine Verpflichtungen nicht mehr einhält-Griechenland pletei?]]></category>
		<category><![CDATA[was passiert dann mit den Targets?]]></category>
		<category><![CDATA[Was wird aus Griechenland?]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag steht die europäische Union vor einer Schicksalsfrage: Die Wahlen in Frankreich und vor allem in Griechenland könnten Folgen haben, die sich die meisten nicht vorstellen können, geschweige denn wollen. Die Wall Street und die internationalen Börsen schauen gebannt auf Europa &#8211; mit der Angst vor einem erneuten Aufflammen der Eurokrise. &#8220;Es gibt das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/05/06/griechenland-auf-dem-weg-zur-drachme/griechenland_wahlen-80/" rel="attachment wp-att-4151"><img class="alignleft size-full wp-image-4151" title="griechenland_wahlen-80" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/griechenland_wahlen-80.jpg" alt="" width="349" height="306" /></a>Am Sonntag steht die europäische Union vor einer Schicksalsfrage: Die Wahlen in Frankreich und vor allem in Griechenland könnten Folgen haben, die sich die meisten nicht vorstellen können, geschweige denn wollen. Die Wall Street und die internationalen Börsen schauen gebannt auf Europa &#8211; mit der Angst vor einem erneuten Aufflammen der Eurokrise. &#8220;Es gibt das Potenzial für Instabilität und Unsicherheit in Europa&#8221;, sagte John Praveen von Prudential International Investment Advisors. Derzeit würden die Märkte vom Schlimmsten ausgehen. In Frankreich liegt der sozialistische Kandidat Francois Hollande in den Umfragen vor Amtsinhaber Nicolas Sarkozy. Hollande hatte sich im Vorfeld kritisch über die vor allem von Deutschland vorangetriebene Sparpolitik geäußert. In Griechenland wird damit gerechnet, dass die Griechen den beiden großen Parteien Neue Demokratie (ND) und Pasok die Quittung für ihren rigiden Sparkurs geben werden. Profiteure der Wahl werden wohl zahlreiche kleinere Parteien sein, die teilweise die radikale Position vertreten, die Währungsunion zu verlassen und zur Drachme zurückzukehren. Über dieses Thema wollen wir heute referieren.</strong></p>
<p>Griechenlands Verschuldung steigt und steigt. Und zwar nicht nur, was die Staatsschulden anbelangt, sondern auch die Verbindlichkeiten im Warenaustausch. So haben allein die Targetforderungen Größenordnungen angenommen, die alle Vorstellungskraft sprengen. W<span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;">ir berichteten über die Gefahr durch die Targets &#8211;  Forderungen der Bundesbank gegen die griechische Staatsbank. <span style="color: #000080;"><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/15/breaking-news-targets-die-eigentliche-gefahr-fur-den-euro/" target="_blank"><span style="color: #000080;">Mehr&#8230;. </span></a></strong></span></span></span></p>
<p>Immer mehr Unternehmen und Banken stimmen sich auf den Euro-Austritt Griechenlands ein. Die Vorbereitungen darauf werden natürlich diskret getroffen.</p>
<p><strong>Euro oder Drachme</strong></p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2012/05/06/griechenland-auf-dem-weg-zur-drachme/griechische-drachme-und-euro/" rel="attachment wp-att-4152"><img class="alignleft size-large wp-image-4152" title="Griechische Drachme und Euro" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Drachme_Euro-30-80-230x216.jpg" alt="" width="230" height="216" /></a>Denn die Unternehmen, Banken und Privatleute, die lang laufende Geschäfts- und Zahlungsbeziehungen mit Griechenland haben, haben viel zu verlieren. Sie bereiten sich auf den Euro-Austritt des Landes vor. Bei Sven Zeller, Jurist und Partner bei Clifford Chance in Frankfurt, häufen sich die Anfragen von Fonds-Managern, Bankern und in Griechenland investierten Immobilien-Unternehmen. &#8220;Alle wollen wissen, wie sie vermeiden können, dass ihre Forderungen von Euro auf eine Weichwährung umgestellt werden &#8211; egal ob Neu-Drachme oder Süd-Euro.&#8221;</p>
<p>Die Sorge ist nachvollziehbar: Bevor Griechenland dem Euro beitrat, verlor die Drachme zwischen 1982 bis 1996 jährlich rund zehn bis zwölf Prozent an Wert gegenüber der D-Mark. Dies ging so weiter, bis die EU-Kommission im Mai 2000 den Euro-Beitritt empfahl. Danach sanken die Zinsen in Griechenland, und die Verschuldung stieg.</p>
<p><strong>Diskretion, um Panik zu vermeiden</strong></p>
<p>Die Vorbereitungen auf einen Euro-Austritt werden diskret getroffen. Nur wenige äußern sich so offen wie der Reisekonzern Tui. Dessen Deutschland-Chef Volker Böttcher sagte im November, dass man die Euro-Vorauszahlungen für Hotelreservierungen für den Fall einer Drachme-Einführung absichere. Auch Rewe Touristik beobachtet die Entwicklung genau, bestätigt Unternehmenssprecher Sören Hartmann.</p>
<p>Die Banken dagegen, ob Deutsche oder Commerzbank, wollen ihre Strategie lieber nicht erläutern. Der Euro-Austritt Griechenlands sei doch ausgeschlossen, heißt es dort. Ganz anders der Bundesverband der Immobilien-Investment-Sachverständigen (BIIS): Vor drei Wochen tagte die Branche in Frankfurt zum Thema: &#8220;Euro-Breakup &#8211; Chancen und Risiken für Immobilienverwalter&#8221;. Sven Zeller: &#8220;Bei Miet-, Kredit- und sonstigen Immobilienverträgen werden nun Fragen nach Gerichtsstand, deutschem, britischem oder griechischem Recht oder der Vertragswährung plötzlich sehr wichtig. &#8221;</p>
<p><strong>Auch andere Länder Europas reagieren</strong></p>
<p>Auch in London ist es inzwischen gang und gäbe, bei Geschäften mit Kunden aus den Krisenstaaten der Euro-Zone die Kreditverträge nach britischem Recht zu schließen, berichtet eine britische Großkanzlei. Englisches Recht verhindere, dass das griechische Parlament per Gesetz die Verträge nachträglich zum Nachteil der Gläubiger verändert, so die Begründung oder Hoffnung.</p>
<p>In Griechenland betrachtet man die Sicherungsbemühungen der ausländischen Gläubiger als Misstrauenserklärung und reagiert dünnhäutig. So musste sich jüngst die Europäische Investitionsbank (EIB) vorhalten lassen, sie würde Vorkehrungen für den Fall der Drachme-Einführung treffen. Die EIB in Luxemburg, die rund zwei Milliarden Euro an Aufbaukrediten nach Griechenland vergeben hat, musste die Griechen per Pressemitteilung beruhigen: &#8220;Werden Mittel in Euro ausgezahlt, dann hat auch die Rückzahlung in Euro zu erfolgen.&#8221; Dies gelte für alle EIB-Kredite, nicht nur jene an Griechenland.</p>
<p>Der Würzburger Wirtschaftsprofessor und Mitglied im Wirtschaftssachverständigenrat der Bundesregierung, Peter Bofinger, hält die Sorgen der Griechen für berechtigt: &#8220;Wenn die Teilnahme Griechenlands im Euro-Raum weiter in Zweifel gestellt wird, landen wir in einer anderen Welt und sicher keiner einfacheren.&#8221; Sollte Griechenland die Drachme einführen, werde es seine Euro-Schulden niemals bedienen können, warnt Bofinger. &#8220;Da können Verträge juristisch noch so eindeutig auf Euro laufen.&#8221;<br />
Quelle: Handelsblatt</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Wie auch immer sich die Wähler in Frankreich oder in Griechenland entscheiden – wieder einmal zeigt sich, dass die Krise der europäischen Union und insbesondere die Eurokrise nach wie vor wie ein Damoklesschwert über uns schweben. Denn wenn sich z.B. die Griechen gegen die großen griechischen Regierungsparteien Nea Dimokratia und Pasok entscheiden, könnte eine neue Regierung in Athen die, von ihren Vorgängern gemachten, Sparzusagen nicht mehr einhalten. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise vor zwei Jahren haben Millionen von Griechen erhebliche Einnahme-Einbußen hinnehmen müssen. Die Mehrheit der Griechen ist gegen die Fortführung der Sparmaßnahmen und somit auch gegen den Euro. Damit würde die Hilfe aus dem Ausland versiegen. Die Folge könnte eine Staatspleite sein.</p>
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Die Publikation auf unserer Website <a href="http://www.bds-online.info/">www.bds-online.info</a> beruhen auf von uns nicht immer bis ins letzte Detail überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für  deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des  Redaktionsschlusses wieder.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Breaking News &#8211; Killerspiel “Crysis 2“ mit staatlichem Preis, 50.000 €, ausgezeichnet</title>
		<link>http://www.bds-online.info/2012/04/28/breaking-news-killerspiel-crysis-2-mit-staatlichem-preis-50-000-e-ausgezeichnet/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 22:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Berger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf von Erfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Anders Behring Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[de “Killer von Oslo“]]></category>
		<category><![CDATA[Denn sie wissen nicht was sie tun]]></category>
		<category><![CDATA[die Folgen von Gewaltspielen sind bekannt]]></category>
		<category><![CDATA[die Lobby der Computerspiele setzt sich durch]]></category>
		<category><![CDATA[wann reagiert die Politik]]></category>
		<category><![CDATA[wann werden endlich die Zusammenhänge erkannt]]></category>
		<category><![CDATA[warum werden Gewaltspiele nicht verboten]]></category>

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		<description><![CDATA[Anders Behring Breivik, der “Killer von Oslo“, der mit seinen Anschlägen 2011 bei denen 77 Menschen ums Leben kamen, die friedlichen Norweger in ihrem Innersten aufrüttelte, steht seit 16. April 2012  in Oslo vor Gericht. Im Kern geht es um die Frage, kann man einen solchen Massenmörder überhaupt für seine Taten verantwortlich machen? Gerade einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/28/breaking-news-killerspiel-crysis-2-mit-staatlichem-preis-50-000-e-ausgezeichnet/crysis-2/" rel="attachment wp-att-4134"><img class="alignleft size-full wp-image-4134" title="Crysis 2" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Crysis-2.jpg" alt="" width="342" height="301" /></a>Anders Behring Breivik, der “Killer von Oslo“, der mit seinen Anschlägen 2011 bei denen 77 Menschen ums Leben kamen, die friedlichen Norweger in ihrem Innersten aufrüttelte, steht seit 16. April 2012  in Oslo vor Gericht. Im Kern geht es um die Frage, kann man einen solchen Massenmörder überhaupt für seine Taten verantwortlich machen?</strong><br />
<strong>Gerade einmal 10 Tage später haben die Menschen in Erfurt den Opfern zum zehnten Jahrestag des Amoklaufs am Gutenberg-Gymnasium gedacht. Der Amoklauf von Erfurt ereignete sich am Vormittag des 26. April 2002 am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt. Dabei erschoss der 19-jährige Robert Steinhäuser zwölf Lehrer, eine Sekretärin, zwei Schüler und einen Polizisten. Anschließend tötete er sich selbst. Der so genannte Amoklauf – eigentlich war es ein geplantes Massaker &#8211; mit 17 Todesopfern war der erste durch einen Schüler verübte Amoklauf an einer Schule in Deutschland.</strong><br />
<strong>Was haben beide Täter gemeinsam? Sie liebten Gewaltspiele.</strong><br />
<strong>Schon lange wird darüber diskutiert, ob Gewaltspiele, bei denen Gefühle für die Verletzlichkeit des Menschen mehr und mehr abstumpfen, der Realitätsverlust zunimmt und dann der Wunsch entsteht, den Fantasien Taten folgen zu lassen, ob diese Gewaltspiele nicht verboten werden sollten. Nun wird bekannt, dass das Killerspiel “Crysis 2“ sogar einen mit staatlichen Geldern finanzierten Preis erhalten hat. Ein Preis, der mit 50.000 € dotiert ist. Wir wollen daher der Frage nachgehen, warum wie so etwas möglich ist.</strong></p>
<p><strong>Computerspiele-Preis für Ego-Shooter &#8220;Crysis 2&#8243;</strong></p>
<p>Trotz heftiger Kritik ist der Ego-Shooter &#8220;Crysis 2&#8243; mit dem Deutschen Computerspielpreis ausgezeichnet worden. Der Titel des Frankfurter Entwicklers Crytek habe &#8220;technologisch, qualitativ und ökonomisch weltweit Publikum und Fachwelt überzeugt und begeistert&#8221;, begründete die Jury ihre Wahl für das beste deutsche Spiel. Das Preisgeld für den Anbieter Crytek beträgt 50.000 Euro.</p>
<p>Crysis 2 wurde Preisträger &#8220;Bestes Deutsches Spiel&#8221;. Mit Cryis 2 haben erstmalig Entwickler aus Deutschland technologisch, qualitativ und ökonomisch weltweit Publikum und Fachwelt überzeugt und begeistert. Entwickelt von der Crytek GmbH, Frankfurt a.M., einem von jungen Deutschen türkischer Abstammung gegründete Unternehmen, ist &#8211; mit inzwischen 300 Mitarbeitern in Frankfurt am Main beheimatet &#8211; das internationale Aushängeschild von Retail-Spielproduktion und 3D Technologieherstellung Made in Germany. So der O-Ton der Jury.</p>
<p><strong>CRYSIS 2 &#8211; TRAILER</strong><br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/fydfw6lDfgI" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><strong>Unionspolitiker Börnsen sieht Grundgesetz ignoriert</strong></p>
<p>Bereits vor der Entscheidung hatte das Spiel eine politische Kontroverse ausgelöst: Der der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen, erklärte im Namen der Unionsfraktion: &#8220;Sogenannte Killerspiele dürfen nicht honoriert werden, auch wenn sie technisch noch so ausgereift sind.&#8221;</p>
<p>Börnsen brachte auch eine Neubesetzung der Jury für die Vergabe der Computerspielpreise ins Gespräch, in der unter anderem Mitglieder seiner Fraktion vertreten sind. Er warf dem Gremium vor, den kulturell-pädagogischen Gehalt aus Artikel 1 des Grundgesetzes &#8211; &#8220;Die Würde des Menschen ist unantastbar&#8221; &#8211; zu ignorieren. Grundlage für die Preisvergabe sei ein Bundestagsbeschluss von 2007, wonach inhaltliche Kriterien höher bewertet werden müssten als die technische Qualität einer Spielsoftware. Bei der Entscheidung für &#8220;Crysis 2&#8243; habe der rein technisch-innovative Aspekt im Vordergrund gestanden.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/28/breaking-news-killerspiel-crysis-2-mit-staatlichem-preis-50-000-e-ausgezeichnet/computerspiel120_v-grossgalerie16x9/" rel="attachment wp-att-4135"><img class="aligncenter  wp-image-4135" title="computerspiel120~_v-grossgalerie16x9" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/computerspiel120_v-grossgalerie16x9.jpg" alt="" width="466" height="262" /></a></strong></p>
<p><strong>Parteiübergreifende Kritik an Börnsen</strong> </p>
<p>Der Vorsitzende des Unterausschusses Neue Medien, Sebastian Blumenthal von der FDP, meinte: &#8220;Es ist nicht hilfreich, wenn die Politik in diesem Zusammenhang in eine undifferenzierte Killerspiel-Rhetorik verfällt &#8211; da waren wir schon mal weiter.&#8221; Auch der Sprecher der Arbeitsgruppe Kultur und Medien, Siegmund Ehrmann, SPD, erklärte,  allein die Verwendung des Begriffs &#8220;Killerspiel&#8221; wecke Zweifel, ob die Union ein Interesse an einer sachlichen und differenzierten Debatte habe. Die unabhängige Jury, der auch Vertreter der Unionsfraktion angehörten, habe ihre Entscheidung mit Zweidrittelmehrheit getroffen und dürfe nicht diskreditiert werden. Die Sprecher für Netz- und Medienpolitik von den Grünen, Malte Spitz und Tabea Rößner, betonten, Computerspiele seien grundsätzlich ein kulturelles Gut und genössen damit &#8220;sowohl Kunstfreiheit wie auch die Freiheit, nicht gefallen zu müssen&#8221;. Sie warfen Börnsen vor, in &#8220;alte Schützengräben&#8221; zurückzufallen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Ob man nun mit der Ansicht von Wolfgang Börnsen oder der vorgenannten Sprecher übereinstimmt, die Frage, die eingangs gestellt wurde, bleibt doch unbeantwortet:<br />
Sollten Gewaltspiele, bei denen Gefühle für die Verletzlichkeit des Menschen mehr und mehr abstumpfen, der Realitätsverlust zunimmt und dann der Wunsch entsteht, den Fantasien Taten folgen zu lassen, sollten diese Gewaltspiele nicht verboten werden sollten. Denn besteht nicht gerade bei labilen Jugendlichen, die unsicher sind oder mitunter respektlos von ihren Gleichaltrigen behandelt werden und sich dann in eine Welt flüchten, die ihnen Anerkennung bietet, die latente Gefahr, das sie zu einem Realitätsverlust neigen? Da hilft es auch nicht, diese Spiele erst für Erwachsene zuzulassen: Die Jugendlichen finden immer Mittel und Wege sich das zu beschaffen, was für sie verboten ist. Das ist keine neuere Erkenntnis.</p>
<p>Und für was oder wen werden Bestimmungen für die Preisvergabe erstellt, wenn sie  icht beachtet werden? Grundlage für die Preisvergabe ist ein Bundestagsbeschluss von 2007, wonach inhaltliche Kriterien höher bewertet werden müssten als die technische Qualität einer Spielsoftware.</p>
<p>Da ist es dann nun folgerichtige, dass Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU),  nun Beratungen im Kulturausschuss des Bundestags über eine Neufassung der Vergabekriterien ankündigt. Aber hoffentlich nicht mit dem Ziel, die Kriterien noch mehr aufzuweichen. Denn staatliche Gelder für Gewaltspiele ist für mich ein Horror.</p>
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<p><strong>Wir möchten betonen, dass wir uns über jeden Kommentar freuen. Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu den Themen, die wir zur Diskussion stellen. </strong><strong>Denn nur so stellen wir fest, ob wir Ihr Interesse gefunden haben!</strong></p>
<p>Eine Veröffentlichung dieser Seite (auch auszugsweise) auf anderen Internet-Seiten oder eine Weitergabe in gedruckter Form ist unter Quellenangabe ( http://www.bds-online.info) ausdrücklich erlaubt und gewünscht.</p>
<p>P.S.: Wenn Sie der Meinung sind, mehr Bürger sollten diesen Beitrag lesen, dann geben Sie den Link zu dieser Seite an Freunde und Bekannte weiter. Die Informationen sind gratis. Danke für Ihre Mithilfe bereits im Voraus. Denn nur wenn viele erkennen, wie wir manipuliert werden, sind Veränderungen möglich. Unser Slogan:<br />
&#8220;Nur wer etwas tut, kann etwas bewegen!&#8221;</p>
<p>Beachten Sie auch unsere allgemeinen Informationen auf <a href="http://www.bund-der-sparer.de/">www.bund-der-sparer.de</a> , insbesondere die Informationen unter &#8220;<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/aufklaerung-ueber-finanzen/infos-von-a-z" target="_blank">Infos von A-Z</a></strong>&#8220;, “<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/warnungen/warnung-vor-prv-u-klv" target="_blank">Warnungen vor Privaten Rentenversicherungen und Kapital-Lebensversicherungen-PRV und KLV</a></strong>“ und auch die <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/empfehlungen" target="_blank">Empfehlungen</a>. </strong>Vor allem aber sehen Sie sich unsere <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/videos" target="_blank">Videos</a></strong> zu den einzelnen Themen an, denn diese ausgesuchten Videos erklären mehr als tausend Worte.</p>
<p>Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, werden Sie <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/verein/mitgliedsantragsatzung" target="_blank">Mitglied beim Bund der Sparer e.V.</a></strong> Aber beachten Sie unsere Satzung Artikel 3.2:</p>
<p><em>§3.2 Um eine Unabhängigkeit zu garantieren, dürfen weder Finanzdienstleister noch Versicherungskaufleute, die ihren Beruf ausüben, Mitglieder werden. Darüber hinaus dürfen keine Mitglieder werden: Mitarbeiter von Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen und Mitarbeiter von Firmen und Organisationen, die Produkte vertreiben, die von Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder Versicherungen angeboten werden. Ebenso dürfen auch keine aktiven Politiker, Landtags- oder Bundestagsabgeordnete bestehender Parteien Mitglieder werden.</em></p>
<p>Haftungsausschluss<br />
Die Publikation auf unserer Website <a href="http://www.bds-online.info/">www.bds-online.info</a> beruhen auf von uns nicht immer bis ins letzte Detail überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Anlagen, die auch in der Krise Sicherheit bieten 1- Multi-Assets</title>
		<link>http://www.bds-online.info/2012/04/20/anlagen-die-auch-in-der-krise-sicherheit-bieten-1-multi-assets/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 22:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[BDS]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienfonds nur langfristig]]></category>
		<category><![CDATA[Multi-Asset-Ansatz auch kurz-und mittelfristig interessant]]></category>
		<category><![CDATA[Premium7 gewinnt Innovationspreis 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Sachwerte sind auch in Krisenzeiten sichere Anlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben in den  letzten Beiträgen gezeigt, wie gefährdet so genannte sichere Anlagen durch die Finanz-Krise der europäischen Staaten oder besser der Krise des Euros sind. In den Medien wird inzwischen das Thema heruntergespielt und man liest, hört und sieht kaum mehr etwas darüber. Natürlich ist der Grund dafür, dass die Verantwortlichen Angst vor einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/20/anlagen-die-auch-in-der-krise-sicherheit-bieten-1-multi-assets/laufende-pferde/" rel="attachment wp-att-3975"><img class="alignleft size-full wp-image-3975" title="laufende Pferde" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/laufende-Pferde.jpg" alt="" width="310" height="280" /></a>Wir haben in den  letzten Beiträgen gezeigt, wie gefährdet so genannte sichere Anlagen durch die Finanz-Krise der europäischen Staaten oder besser der Krise des Euros sind. In den Medien wird inzwischen das Thema heruntergespielt und man liest, hört und sieht kaum mehr etwas darüber. Natürlich ist der Grund dafür, dass die Verantwortlichen Angst vor einer Panik und damit verbunden, unkontrolliertes Verhalten der Bürger, haben. Aber ist es richtig, ein ganzes Volk in eine Krise laufen zu lassen, nur damit die Konzerne weiter ihre Geschäfte mit den ahnungslosen Bürgern machen können? Wir glauben, dass die Bürger ein Recht darauf haben, über alles informiert zu werden, um sich selbst ein Bild machen zu können. Die Entscheidung liegt dann bei jedem einzelnen selbst. In unserem Beitrag über die Targets haben wir gezeigt, dass die Gefahr für einen Zusammenbruch noch viel größer ist, als viele glauben. Aber darüber erfährt die Allgemeinheit nichts – allenfalls berichtet die FAZ darüber. </strong></p>
<p><strong>Ein Grundsatz vom Bund der Sparer e.V. ist aber, nicht nur aufzuklären, zu informieren und eventuell Warnungen auszusprechen, sondern auch Lösungen aufzuzeigen. In diesem und den folgenden Beiträgen werden wir daher auf Anlagen aufmerksam machen, die “wirklich“ sicher sind und meist auch Renditen erzielen, die jedes Tagesgeldangebot übertreffen.</strong></p>
<p>In unseren letzten Beiträgen haben wir auf die Prägung der Deutschen hingewiesen, auf die Prägung zu glauben, Geldwerte wären sicher: Sparbücher, Banksparpläne, Bausparverträge, Tagesgeld, Festgeld und Lebensversicherungen.</p>
<p>Wir haben gezeigt, wie gefährdet diese Anlagen durch die Krise der Europäischen Union und verbunden damit, durch die Krise des Euro sind. Wir haben gezeigt, mit welcher Marketingstrategie die Banken und Sparkassen die Bürger verführen zu glauben, dass diese, auf Papier gedruckte Versprechungen, sicher wären: “Als Kind eine Sparbüchse, als Jugendlicher…“</p>
<p>Als dann die Deutschen endlich bereit und offen waren für Anlagen, die sie bisher nicht oder nur kaum beachtet haben – Aktien und Aktienfonds, wurden diese weltweit geachteten und genutzten Anlagen innerhalb von wenigen Jahren durch äußere Umstände und durch geschicktes Taktieren der Banken wieder aus dem Anlagehorizont geworfen. So geben die meisten Deutschen heute zur Antwort, wenn man sie auf ihre Meinung zu Aktienfonds befragt: “Lassen sie mich in Ruhe – uninteressant.“ Wie konnte es dazu kommen?</p>
<p><strong>Wie eine der besten Anlagen für einen Vermögensaufbau kaputt gemacht wurde – oder wie man die Deutschen in die Irre führt</strong></p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/20/anlagen-die-auch-in-der-krise-sicherheit-bieten-1-multi-assets/geldrausch-90-80/" rel="attachment wp-att-3958"><img class="alignleft size-large wp-image-3958" title="Geldrausch-90-80" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Geldrausch-90-80-230x159.jpg" alt="" width="230" height="159" /></a>Vor der ersten Börsenkrise waren alle euphorisch, was Aktien und Aktienfonds anbelangt. Renditeversprechen in Größenordnungen jenseits jeglicher Realität waren fast an der Tagesordnung. Geldwert-Anlagen wurden gekündigt, um dann in hochriskante Technologie-, Biologie oder ähnliche Branchen-Aktien oder Fonds investiert zu werden, da die Bürger ja den Unterschied zwischen konservativen und spekulativen Aktienfonds nicht kannten. Manche Banker sagten ihren Kunden sogar, das wären “Werte fürs Leben“ und jagten die Menschen in hochriskante spekulative Anlagen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Börsenturbulenzen und ihre Folgen</strong></p>
<p>Dann kam die Krise 2000 und 2003 und die Menschen gerieten in Panik und verkauften ihre Anlagen. Wieder wurde ihnen nicht gesagt, dass man bei fallender Börse auf keinen Fall verkaufen, allenfalls umschichten darf. Der nun realisierte Verlust wurde von vielen Bankern so kommentiert: “Wir haben ja immer gesagt, dass Aktienfonds sehr riskant sind.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3986" class="wp-caption aligncenter" style="width: 585px"><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/20/anlagen-die-auch-in-der-krise-sicherheit-bieten-1-multi-assets/chart-dax-04-2002-bis-04-2012-65-linie/" rel="attachment wp-att-3986"><img class="size-full wp-image-3986" title="chart DAX 04-2002 bis 04-2012-65-Linie" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/chart-DAX-04-2002-bis-04-2012-65-Linie.png" alt="" width="575" height="328" /></a><p class="wp-caption-text">Trotz der Börsenturbulenzen stieg der Dax um 1500 Punkte</p></div>
<p>Fakt war aber, dass nur durch den Verkauf der Aktien oder Aktienfonds der Verlust realisiert wurde. Dieser Verkauf wurde angeheizt durch Schlagzeilen in der Presse und in den Medien mit dem Hinweis: &#8221;<br />
Verlieren Sie kein Geld &#8211; legen Sie Ihr Geld sicher an!&#8221; Und so schwollen die Tagesgeld- und Festgeldkonten in einem Maße an, wie wir es seit der Währungsreform noch nie erlebt haben.</p>
<p><strong>Nachfolgende Grafiken zeigen die wirkliche Entwicklung der Kurse, bzw. Renditen im direkten  Vergleich: </strong></p>
<p><strong>Die Entwicklung der Tagesgeld- und Festgeldkurse  von Ende 2008 bis 2012 </strong></p>
<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/20/anlagen-die-auch-in-der-krise-sicherheit-bieten-1-multi-assets/tagesgeld-festgeldkurse-2009-bis-2012-qu/" rel="attachment wp-att-3988"><img class="aligncenter  wp-image-3988" title="Tagesgeld-Festgeldkurse 2009 bis 2012-qu" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Tagesgeld-Festgeldkurse-2009-bis-2012-qu.png" alt="" width="501" height="294" /></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>zu den Aktienkursen von von Ende 2008 bis 2012 </strong></p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/20/anlagen-die-auch-in-der-krise-sicherheit-bieten-1-multi-assets/dax-verlauf-2009-2012-90-linie/" rel="attachment wp-att-3989"><img class="aligncenter  wp-image-3989" title="Dax-Verlauf 2009-2012-90-Linie" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Dax-Verlauf-2009-2012-90-Linie.jpg" alt="" width="541" height="308" /></a></p>
<p>Die beiden Grafiken zeigen, die Realität: Die Tages- und Festgeldkurse sanken und die Aktienkurse stiegen im gleichen Zeitraum.</p>
<p>Den Bürgern, die an Aktienfonds weiterhin glaubten, sagte man  nun, dass “ABSOLUTE RETURN AKTIENFONDS“ die Lösung wären. Die Hoffnung auf einen besseren Erfolg durch gemanagte Aktienfonds war durchaus berechtigt, aber das Resultat war ernüchternd: Die Börsenturbulenzen 2008 und 2011 zeigten, dass die Ergebnisse dieser hochgelobten Managements von Aktienfonds, meist eingebunden in Dachfonds, fast immer enttäuschend waren. Denn die Bewegungen an der Börse waren, wie sich zeigte, nicht berechenbar.</p>
<p><strong>Keinen Verlust – die Startegie der “Family-Offices“</strong></p>
<p>Die Strategie der „Family Offices“ ist, den Anlegern Sicherheit zu vermitteln und statt risikoreicher Anlagen, den „goldenen Mittelweg“ zu finden – und vor allem keine Verluste zu produzieren. Die Basis dazu liefert der Multi-Asset-Ansatz. Ergänzend zu traditionellen Anlageklassen wie Aktien, Renten und Geldmarkt, berücksichtigen die Manager bei der Auswahl neben Absolute Return Funds, Private Equity’s, Absolute Return-Produkten oder Investitionen in Sachwert-Titel wie Immobilien, auch alternative Investments, wie Rohstoffe, Wald, Holz, Logistik und den Klimaschutz.</p>
<p><strong>Optimales Risiko-Ertrags-Profil</strong></p>
<p>Neben der Erweiterung der Anlagestruktur bewirkt die besondere Investmentchance eine Optimierung des <strong>Risiko-Ertrags-Profils</strong> eines Portfolios. Diesen Effekt erzielt man durch das bewusste Ausnutzen von Korrelationen, die auf geringen bzw. nicht ausgeprägten Abhängigkeiten zwischen den traditionellen und den zukunftsweisenden Anlageformen beruhen. Dadurch wird eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen, nicht nur in Aufwärtsphasen, sondern auch in seitwärts tendierenden oder fallenden Märkten Geld zu verdienen. Dieses Vorgehen wird international als <strong>Multi-Asset-Ansatz</strong> bezeichnet.</p>
<p><strong>„Warum nur auf ein Pferd setzen, wenn eine ganze Herde im Stall steht?“</strong></p>
<p>So lautet das Credo von Multi-Asset-Strategien. In den Startboxen der betreuenden Fondmanager können verschiedene Anlageklassen wie Immobilien, Rohstoffe, Aktien, auch Zinspapiere oder Anleihen stehen. Eine intelligente Streuung der Anlageschwerpunkte und Risiken zielt in der Summe auf eine geringe Korrelation der Einzelwerte ab. Marktneutrale Anlageprodukte sind das Ergebnis.</p>
<div id="attachment_3960" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/20/anlagen-die-auch-in-der-krise-sicherheit-bieten-1-multi-assets/university_yale-kl/" rel="attachment wp-att-3960"><img class="size-thumbnail wp-image-3960" title="university,_yale-kl" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/university_yale-kl-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Yale Universität</p></div>
<div id="attachment_3961" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/20/anlagen-die-auch-in-der-krise-sicherheit-bieten-1-multi-assets/harvard-university-kl/" rel="attachment wp-att-3961"><img class="size-thumbnail wp-image-3961" title="harvard-university-kl" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/harvard-university-kl-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Harvard Universität</p></div>
<p>Als Orientierungswert gilt &#8211; Eine gut gestreute Asset-Allokation bis zu 96 Prozent über die Rendite entscheidet. Nur etwa 4 Prozent sind auf die Auswahl einzelner Portfoliotitel zurückzuführen. Vorreiter dieser Umsetzung waren entlang der wissenschaftlichen Prof. Markowitz-Thesen amerikanische Elite Universitätsfonds wie Yale, Harvard oder Stanford, die über ein Multi-Asset-Management attraktive Renditen für die Stiftungsvermögen erwirtschaften. Einen wachsenden Anteil dieser Portfolios machen dabei Alternative Investments aus. Engagements in Wald- und Agrarbeteiligungen stehen ebenso auf der Tagesordnung wie Absolute-Return-Produkte. </p>
<p><strong>Investieren in ein Multitalent &#8211; PREMIUM<span style="color: #ff0000;">7</span></strong><sup>©</sup><strong></strong></p>
<p>Vermögens-Verwaltung mit Multi-Asset-Ansatz oder breite Streuung. Strategisches Asset Management ist eine Symbiose aus Wissenschaft und Erfahrung. Darauf aufbauend nehmen die Manager strategische Asset-Allokation vor.</p>
<p>Die Manager dieses Fonds sind frei in der Auswahl und Gewichtung einzelner Assetklassen, auch sie bewegen sich in einem fest definierten Handlungsrahmen. Investoren finden in der Regel drei unterschiedliche Risikoniveaus vor &#8211; So steht der Zusatz „Opportunities&#8221; für die chancenorientierteste Variante, während „Invest&#8221;  eine eher defensiv ausgerichtete Klientel anspricht. Als „dynamisch&#8221; hingegen<strong>,</strong> bezeichnen sich jene Multi-Asset-Fonds, die den Mittelweg dieser zwei Welten wählen, wie der <strong>PREMIUM<span style="color: #ff0000;">7</span></strong><sup>©</sup>.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/20/anlagen-die-auch-in-der-krise-sicherheit-bieten-1-multi-assets/premium-7-2008-2012-70-2/" rel="attachment wp-att-3992"><img class="aligncenter  wp-image-3992" title="Premium 7 2008-2012-70" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Premium-7-2008-2012-701.jpg" alt="" width="478" height="246" /></a></p>
<p><strong>Weiteres investorenfreundliches Plus</strong></p>
<p>Anleger haben bisher für jede Anlageklasse einzelne Fonds eingekauft und hohe Kosten gehabt, so senken sie jetzt mit Multi-Asset-Investments nachhaltig ihre Transaktionskosten. Kostspielige Umschichtungen fallen weg. Mit überschaubaren Mitteln partizipiert man an den Diversifikationsmöglichkeiten eines breit angelegten Anlageuniversums. Das passgenaue Umschichten verschiedener Anlagearten erfordert darüber hinaus ein hohes Maß an Erfahrung und exklusivem Marktzugang. Ein Wissenszugriff, der Privatanlegern in der Regel nur eingeschränkt zugänglich ist.</p>
<p><strong>Unser Fazit</strong></p>
<p>Das edle Ziel eines Aktienfonds war immer schon, langfristig eine möglichst hohe Rendite zu erreichen. Die immer kürzer auftretenden Börsenturbulenzen 2000, 2008 und 2011 haben bewirkt, dass diese Ziel nicht mehr, wie es der Börsenguru Kostolany ausgedrückt hat, in zehn Jahren erreicht werden kann. 15 Jahre und mehr sind heute als Zeitraum durchaus realistisch. Damit sind Aktienfondsanlagen aber nicht mittelfristig nutzbar. Auch ältere Mitbürger können die dynamische Leistung eines Aktienfonds nicht mehr nutzen. Denn die kürzeren Intervallen zwischen guten und schlechten “Börsenjahren“ führen bei Geldbedarf des Anlegers fast immer zu Verlusten.</p>
<p>Andererseits ist es in diesen krisengeschüttelten Zeiten unbedingt notwendig, möglichst in Sachwerten investiert zu sein. Und Investmentfonds sind darüber hinaus noch als Sondervermögen vor einem Totalverlust durch eine eventuelle Insolvenz des ausgebenden Unternehmens geschützt:</p>
<p>Sondervermögen bedeutet, dass diese Anlagen Kraft Gesetz nicht pfändbar sind.</p>
<p>In Zeiten, wo man heute nicht weiß, wer morgen pleite geht – ob Unternehmen oder Staat ist hierbei nachrangig – sollte gerade dieser Aspekt das Handeln bestimmen. Die nun fast 50-jährige Erfahrung der Manager der Fonds der amerikanischer Elite Universitäten wie Yale, Harvard oder Stanford und die Strategien von Vermögensverwaltungen deutscher “Family Offices“ haben bestätigt, dass der Multi-Asset-Ansatz auch mittelfristig immer erfolgreich war. Diesen Ansatz verfolgt die Strategie des <strong>PREMIUM<span style="color: #ff0000;">7</span></strong><sup>©</sup> konsequent mit attraktiven Renditen in allen Marktlagen. Damit ist dieses Konzept für uns die bessere Variante für mittelfristige Anlagen als ein Tagesgeld. Daher haben wir die Strategie <strong>PREMIUM<span style="color: #ff0000;">7</span></strong><sup>© </sup>mit unserem Innovations-Award für das beste Finanzprodukt im Investmentbereich 2012<strong> </strong>ausgezeichnet.  </p>
<p>Die Entwicklung  des <strong>PREMIUM7</strong><sup>© </sup>im Vergleich zu einer Anlage in Festgeld und in Aktienfonds.</p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/20/anlagen-die-auch-in-der-krise-sicherheit-bieten-1-multi-assets/vergleich-premium-7andere-80/" rel="attachment wp-att-3990"><img class="aligncenter size-full wp-image-3990" title="VERGLEICH PREMIUM 7+ANDERE-80" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/VERGLEICH-PREMIUM-7+ANDERE-80.jpg" alt="" width="561" height="412" /></a></p>
<h3><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;"><strong><a href="mailto:info@bds-deutschland.de" target="_blank"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;">Sie interessieren sich für diesen Artikel und möchten mehr darüber wissen? Senden Sie uns eine Email!<br />
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<span style="color: #000080;"><strong>wert sind, auf dem sie gedruckt sind</strong></span></p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>Unser Ziel jedoch ist es, als gemeinnütziger unabhängiger Verbraucherschutzverein eine Lobby für die Bürger aufzubauen – eine starke Lobby gegen die übermächtigen Lobby’s der Banken, der Versicherungen und der Wirtschaft. Gemeinsam sind wir stark! <span style="color: #000000; text-decoration: underline;"><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/component/docman/doc_download/58-mitgliedsantrag" target="_blank"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;"><strong>Mitglied für nur 3,00 € im Monat, bzw. 36,00 / im Jahr.</strong> </span></a></span></strong></span></p>
<h3><span style="color: #000000; text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline;"><strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/component/docman/doc_download/58-mitgliedsantrag" target="_blank"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;">Hier finden Sie den Mitgliedsantrag </span></a></span></strong></span></span></h3>
<h6><span style="color: #000080;"><strong><span style="color: #000080;"><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/component/docman/doc_download/58-mitgliedsantrag" target="_blank">(Hier mit der Maus markieren und klicken)</a></span></strong></span></h6>
<p><strong>Wir möchten betonen, dass wir uns über jeden Kommentar freuen. Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu den Themen, die wir zur Diskussion stellen.</strong><br />
<strong>Denn nur so stellen wir fest, ob wir Ihr Interesse gefunden haben!</strong></p>
<p>Eine Veröffentlichung dieser Seite (auch auszugsweise) auf anderen Internet-Seiten oder eine Weitergabe in gedruckter Form ist unter Quellenangabe ( http://www.bds-online.info) ausdrücklich erlaubt und gewünscht.</p>
<p>P.S.: Wenn Sie der Meinung sind, mehr Bürger sollten diesen Beitrag lesen, dann geben Sie den Link zu dieser Seite an Freunde und Bekannte weiter. Die Informationen sind gratis. Danke für Ihre Mithilfe bereits im Voraus. Denn nur wenn viele erkennen, wie wir manipuliert werden, sind Veränderungen möglich. Unser Slogan:<br />
&#8220;Nur wer etwas tut, kann etwas bewegen!&#8221;</p>
<p>Beachten Sie auch unsere allgemeinen Informationen auf <a href="http://www.bund-der-sparer.de/">www.bund-der-sparer.de</a> , insbesondere die Informationen unter &#8220;<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/aufklaerung-ueber-finanzen/infos-von-a-z" target="_blank">Infos von A-Z</a></strong>&#8220;, “<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/warnungen/warnung-vor-prv-u-klv" target="_blank">Warnungen vor Privaten Rentenversicherungen und Kapital-Lebensversicherungen-PRV und KLV</a></strong>“ und auch die <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/empfehlungen" target="_blank">Empfehlungen</a>. </strong>Vor allem aber sehen Sie sich unsere <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/videos" target="_blank">Videos</a></strong> zu den einzelnen Themen an, denn diese ausgesuchten Videos erklären mehr als tausend Worte.</p>
<p>Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, werden Sie <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/verein/mitgliedsantragsatzung" target="_blank">Mitglied beim Bund der Sparer e.V.</a></strong>  Aber beachten Sie unsere Satzung Artikel 3.2:</p>
<p><em>§3.2   Um eine Unabhängigkeit zu garantieren, dürfen weder Finanzdienstleister noch Versicherungskaufleute, die ihren Beruf ausüben, Mitglieder werden. Darüber hinaus dürfen keine Mitglieder werden: Mitarbeiter von Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen und Mitarbeiter von Firmen und Organisationen, die Produkte vertreiben, die von Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder Versicherungen angeboten werden. Ebenso dürfen auch keine aktiven Politiker, Landtags- oder Bundestagsabgeordnete bestehender Parteien Mitglieder werden.</em></p>
<p>Haftungsausschluss<br />
Die Publikation auf unserer Website <a href="http://www.bds-online.info/">www.bds-online.info</a> beruhen auf von uns nicht immer bis ins letzte Detail überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für  deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des  Redaktionsschlusses wieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Die Folgen der Eurokrise 3-Unsichere “sichere“ Anlagen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 22:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[BDS]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche lieben Geldwerte]]></category>
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		<category><![CDATA[Sachwerte sind reale Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Sachwerte sind Werte die man anlangen kann]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesgeldkonten sind in der Eurokrise höchst gefährdet]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen werden durch die Eurokrise verunsichert. Nach verschiedenen Studien haben über 75 % der Deutschen Angst, ihre Ersparnisse durch einen Zusammenbruch der EU und damit verbunden, einem Zusammenbruch des Euros, zu verlieren. Diese Ängste werden täglich durch neue “Hiobsbotschaften“ gestärkt: Kaum ist der EFSF in Kraft getreten, soll sein Kapital von rund 500 auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/18/die-folgen-der-eurokrise-3-unsichere-sichere-anlagen/sparen-70/" rel="attachment wp-att-3940"><img class="alignleft size-full wp-image-3940" title="SPAREN-70" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/SPAREN-70.jpg" alt="" width="315" height="236" /></a>Immer mehr Menschen werden durch die Eurokrise verunsichert. Nach verschiedenen Studien haben über 75 % der Deutschen Angst, ihre Ersparnisse durch einen Zusammenbruch der EU und damit verbunden, einem Zusammenbruch des Euros, zu verlieren. Diese Ängste werden täglich durch neue “Hiobsbotschaften“ gestärkt:</strong><br />
<strong>Kaum ist der EFSF in Kraft getreten, soll sein Kapital von rund 500 auf 750 oder gar 1 Billion erhöht werden, kaum ist in den Finanzen Griechenlands etwas Ruhe eingetreten, stehen Spanien und Portugal im Focus der Spekulanten und somit unter finanziellem Druck.</strong><br />
<strong>Da ist die Botschaft, dass die Gefahr durch Targets – <span style="color: #000080;"><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/15/breaking-news-targets-die-eigentliche-gefahr-fur-den-euro/" target="_blank"><span style="color: #000080;">wir berichteten darüber in unserem letzten Beitrag</span></a></span> – größer ist als durch die Verpflichtungen aus dem EFSF, eine weitere Markierung auf der Skale der Ängste. Wenn man dann beobachtet, dass die Deutschen in den letzten Monaten immer mehr auf Tagesgeldkonten einzahlen, fragt man sich, wie es möglich ist, dass ein Volk, dem man sehr intelligentes Verhalten unterstellt, die Gefahren, die damit verbunden sind, nicht erkennt. Dieser Frage wollen wir in diesem Beitrag nachgehen.</strong></p>
<p>“Sicherheit“ ist das Wort, das den Deutschen bei seinen Ersparnissen an oberster Stelle steht. Banken vermitteln in ihrer Werbung diese Sicherheit und entsprechend gelten Bankprodukte als sicher: Sparbücher, Banksparpläne, Tagesgeld, Festgeld und Zertifikate. Aber bei Zertifikaten müsste sich doch noch viele erinnern, dass es vor gar nicht langer Zeit erstmals zu Totalverlusten bei angeblich sicheren Bankprodukten kam: Der Bankrott der Lehman-Brother Bank zerstörte vielen Anlegern die sicher geglaubten Ersparnisse!<br />
Da half auch kein Einlagensicherungsfonds – das Geld war weg.</p>
<p><strong>Wieso gelten Banken und Bankprodukte als sicher?</strong></p>
<p>Es ist schon interessant: Sehr viele Menschen schimpfen über die Banken, ihre Gewinnsucht, die Habgier ihrer Vorstände und vieles mehr. Immer wieder bringt das Fernsehen Dokumentationen oder Fernsehfilme, die zeigen, wie brutal es hinter den Kulissen der Bankpaläste zugeht: Da werden die Mitarbeiter unter Druck gesetzt, Produkte zu verkaufen, die mitunter nicht Kunden, sondern Bankgewinn orientiert sind und den Mitarbeiter in einen Gewissenskonflikt bringen. In dem Fernsehfilm “<strong><span style="color: #000080;"><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1594108/Bankraub-fuer-Anfaenger#/beitrag/video/1594108/Bankraub-fuer-Anfaenger" target="_blank"><span style="color: #000080;">Bankraub für Anfänger</span></a>“,<br />
</span></strong><span style="color: #000000;">gesendet am 12.04.2012 im ZDF, wurde dieses Dilemma mancher </span>Bankmitarbeiter einmal in seiner ganzen Tragweite gezeigt. So realistisch, das man davon ausgehen muss, dass hier eine ehemaliger Mitarbeiter einer Bank oder Sparkasse beim Drehbuch mitgewirkt hat. Wieso also vertrauen die Menschen aber dennoch Banken und Sparkassen ihre hart erworbenen Ersparnisse an?<br />
Man kann den Banken und Sparkassen nachsagen, was man will, aber ihre Marketingstrategie ist genial:</p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/18/die-folgen-der-eurokrise-3-unsichere-sichere-anlagen/kapitalanlage/" rel="attachment wp-att-3941"><img class="alignleft size-medium wp-image-3941" title="kapitalanlage" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/kapitalanlage-230x152.jpg" alt="" width="230" height="152" /></a>Als Kind eine Sparbüchse, als Jugendlicher ein Sparbuch, Weltspartag – mit einem Wort:Gib dein Geld zur Bank und es ist sicher. Ja, die HypoVereinsbank hat dies einmal in einer Werbung offen ausgesprochen: Leben Sie – wir kümmern uns um die Details…..</p>
<p>So prägt man ein ganzes Volk, ein Volk, das auch in den Schulen nichts über Finanzen gelernt hat. Hier eine Absicht zu unterstellen, ist nicht ganz von der Hand zu weisen.</p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/18/die-folgen-der-eurokrise-3-unsichere-sichere-anlagen/moodys-2-70/" rel="attachment wp-att-3943"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3943" title="Moody's-2-70" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Moodys-2-70-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Fakt ist, die Deutschen vertrauen auf die Sicherheit der Banken, obwohl immer wieder Drohungen wegen einer möglichen Herabstufung durch Ratingagenturen bekannt werden. So hat Moody’s am 16.02.2012 mitgeteilt, dass die halbe Bankenwelt unter Beobachtung stehe. In dieser Meldunge drohte Moody’s, die Kreditwürdigkeit von über 100 Geldinstituten, darunter 17 Großbanken, herabzustufen. Auch im Visier: etliche deutsche Institute.</p>
<p><strong>Was spricht eigentlich für die Sicherheit von Banken</strong></p>
<p>Als erstes muss man feststellen, dass Banken ja eigene Immobilien besitzen und meist auch Beteiligungen an großen Gesellschaften. So beläuft sich das Eigenkapital von Banken und Sparkassen meist im Bereich von Millionen oder gar Milliarden, wie bei der Deutschen Bank ( laut Mitteilung der DB stieg das Eigenkapital zum 31. März 2011 auf 51,6 Mrd €).</p>
<p>Andererseits geben Banken natürlich auch Kredite heraus – und hier besteht die erste Gefahr, die nun durch das Basel III Abkommen gemindert werden soll: Das so genannte Leverage Ratio, das Verhältnis von Eigenkapital zu Bilanzaktiva, soll und muss gerade bei den deutschen Banken verbessert werden. So hat die Deutsche Bank bei einem Eigenkapital von rund 51 Milliarden, Kredite in Höhe von rund 390 Milliarden vergeben. Natürlich hat die Bank dafür Sicherheiten, aber wenn ein hoher Kredit ausfällt, ist das für jede Bank bedrohlich. Sie werden nun sagen, dafür gibt es ja den Einlagensicherungsverein. Daher möchten wir zuerst das Thema Einlagensicherungsvereine und deren Statuten beleuchten.</p>
<p><strong>Einlagensicherungsfonds haftet nur solange Geld im Umlauf ist</strong></p>
<p>In Deutschland ansässige Banken müssen per Gesetz die Spareinlagen ihrer Kunden garantieren. In welcher Höhe es gesichert ist kommt darauf an, welcher Bank man sein Geld geliehen hat.</p>
<ul>
<li>Der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) sind alle deutschen Kreditinstitute angeschlossen. Hier wird das Ersparte bis zu 20.000 Euro zu 90 Prozent gesichert.</li>
<li>Ist die Bank Mitglied im freiwilligen Einlagensicherungsfonds, dann ist das Ersparte über die 20.000 Euro hinaus gesichert. Die Idee ist ganz einfach: Die Banken zahlen in diesen Fonds ein. Wenn eine Bank pleite geht, dann bekommen die Kunden der Pleitebank einen Teil ihres Geldes aus diesem Fonds wieder. Die Höhe der Summe ist allerdings von Bank zu Bank unterschiedlich. Auskunft darüber gibt der Bundesverband deutscher Banken e.V. in Berlin.</li>
<li>Manche Banken befinden sich in einem Haftungsverbund. Sie sichern gegenseitig das Vermögen der Kunden in unbegrenzter Höhe. Dies gilt für die Sparkassen gemeinsam mit den Landsbanken und den Landesbausparkassen (Sparkassenstützungsfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes). Das ist auch bei den Genossenschaftsbanken der Fall, zu denen gehören die Sparda-Banken und die Volks- und Raiffeisenbanken (Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken)</li>
</ul>
<p> Das sind die Vorgaben. Was aber passiert bei einer dramatischen Verschlechterung des Umfelds oder gar bei einem Zusammenbruch der Währung?</p>
<p><strong>Das Ende vom Geld</strong></p>
<p>Das System der Einlagensicherung funktioniert natürlich nur bis zu diesem Punkt: Wenn der Topf leer ist, kann nichts mehr ausgezahlt werden. Laut §6 Abs. 10 der Satzung des Einlagensicherungsfonds besteht kein Rechtsanspruch auf ein Eingreifen oder auf Leistungen des Einlagensicherungsfonds. Ein Beispiel zum Verständnis: Das Geldsystem in Deutschland stand im September 2008 kurz vor dem finanziellen Kollaps. Auch Großbritannien stand kurz vor einer Katastrophe. Fast hätte es an den Geldautomaten kein Geld mehr gegeben, man hätte nicht mehr mit seinen Bankkarten bezahlen können und der Finanzverkehr wäre zum Erliegen gekommen. Der Supergau.</p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/18/die-folgen-der-eurokrise-3-unsichere-sichere-anlagen/angela-merkel-peer-steinbrueck-neu/" rel="attachment wp-att-3947"><img class="alignleft size-full wp-image-3947" title="Angela-Merkel-Peer-Steinbrueck-neu" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Angela-Merkel-Peer-Steinbrueck-neu.jpg" alt="" width="191" height="184" /></a>Als vertrauensbildende Maßnahme hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel und der frühere Finanzminister Peer Steinbrück in einer kurzfristige einberufenen Pressekonferenz erklärt, dass die Bundesregierung eine Garantie für die privaten Spareinlagen in Höhe von 568 Mrd. Euro geben würde. Später korrigierte sie sich und sagte, dass die Bundesrepublik die Garantie geben würde. Was heißt das? Die Bundesrepublik sind wir alle, also bedeutet diese Aussage: Die Bürger, die also für sich selbst bürgen. Das ist genau besehen unmöglich, wie auch Peer Steinbrück in einem Interview bestätigte. Er sagte überdies, dass dies nur gesagt wurde, um die Märkte zu beruhigen und eine Panik zu verhindern.<br />
Quelle: <a href="http://miriam-luckhardt.suite101.de/">http://miriam-luckhardt.suite101.de</a></p>
<p><strong>Sicherheit – warum Geldwerte in Deutschland so beliebt sind</strong></p>
<p>Schon immer haben wir in unseren Beiträgen darauf hingewiesen, dass eine wirkliche Sicherheit nur in einer Anlage in Sachwerten besteht. Sachwerte sind Immobilien, Grundstücke, Aktien*(weil man hier an den Unternehmen direkt beteiligt ist), Edelmetalle – mit einem Wort: Alles, was man anfassen kann. Geldwerte, wie Tagesgeld, Festgeld, Banksparpläne, Bausparverträge, Zertifikate, Edelmetall-Sparpläne, Lebensversicherungen, Beteiligungen und natürlich auch das Geld selbst, sind Versprechen, die auf ein Papier niedergeschrieben sind. Wie heißt es so schön: Papier ist geduldig – man kann alles versprechen, muss aber nichts halten. Wenn es zu einem Zusammenbruch des Euros kommt, dann sind alle diese Anlagen nichts mehr wert! Das ist der wichtigste Punkt.</p>
<p>Natürlich gibt es einen Grund, warum die Menschen gerne in Geldwerten anlegen:<br />
Wenn man Geld braucht kommt man z.B. beim Tagesgeld sofort an sein Geld – und trotzdem gibt es eine Verzinsung. Allerdings ist das nicht bei allen Geldwertanlagen so:<br />
Bei Festgeldern, Bausparverträgen und vor allem bei Lebensversicherungen gibt es bei der vorzeitigen Kündigung zum Teil enorme Abschläge – bei Lebensversicherungen führt das in den ersten 15 Jahren meist zu einem Teilverlust des angelegten Kapitals.</p>
<p>Bei Sachwerten gibt es keine “Verzinsung“, sondern hier spricht man von Wertsteigerung. Aber diese ist meist höher als fast jede Verszinsung eines bei einem Institut angelegten Kapitals. Ist ja auch verständlich, denn die Institute legen das Kapital in Sachwerten an und lassen sich diese Tätigkeit vergüten.</p>
<p>* Wir betonen, dass wir der Ansicht sind, dass der nicht versierte Anleger, also der, der nicht jeden Tag mit diesen Anlagen zu tun hat, in Aktienfonds oder ETF’s anlegen sollte. Darüber hinaus sind Aktienfonds und ETF’s ein Sondervermögen und damit nicht pfändbar.</p>
<p><strong>Warum lieben die Deutschen Geldwerte?</strong></p>
<p>Der wichtigste Grund ist die gradlinige Verzinsung. Ein auf und ab des Wertes einer Anlage halten die meisten Deutschen für “riskant“. Die Börsenturbulenzen in diesem Jahrhundert haben dazu geführt, das die Anleger jegliches Vertrauen in die börsennotierten Werte verloren haben, obwohl ein Börsenverlust erst durch den Verkauf real wird. Wenn man daher den Verlauf eines Aktienfonds-Sparplans, der auch noch den Cost-Average-Effekt nutzt, betrachtet, wird man feststellen, dass man trotz der Turbulenzen, wenn man nicht in Panik verkauft hat, sogar in diesen Zeiten Gewinn machen kann. Wir möchten auch noch betonen, dass man eine Anlage in einem solchen Sachwert immer langfristig, also über eine Laufzeit von 15 Jahren oder mehr – betrachten sollte. Grudsätzlich auch nie mit &#8220;geliehenem Geld&#8221;.</p>
<p>Nach einer solchen Laufzeit wird der Vergleich zu einem Geldwert deutlich:<br />
Während der Wert bei Lebensversicherungen nicht einmal das Kapital ausgleicht, kommt es bei Aktienfonds und ETF’s in dieser Zeit fast durchwegs zu einer Wertsteigerung, die zumindest den Inflationsverlust ausgleicht. Apropos Inflation:<br />
Wenn man die Inflation bei Geldwerten in Betracht zieht, so ist fast jede Anlage in einem Geldwert ein Verlust!<br />
Denn die Inflation betrug in den letzten 40 Jahren im Durchschnitt mehr als 3%.</p>
<p>Man sollte auch Edelmetalle wie Gold und Silber als wichtige &#8220;sichere&#8221; Anlage anführen: Langfristig werden hier sensationelle “Verzinsungen“ erreicht. Wenn man hier den Preis von 2000 mit dem Preis dafür in 2012 vergleicht, wird es einem schwindlig. Warum die Bürger nicht zumindest einen Teil ihrer Ersparnisse in Gold oder Silber anlegen, wird für immer ein Rätsel bleiben. Denn im Gegensatz zu einer Immobilie, deren Wert jeder anerkennt, ist zu deren Erwerb ein gewisses Kapital nötig, das nicht jeder zur Verfügung hat. Apropos Immobilien:<br />
Hier sollten Sie beachten, dass die Lage natürlich entscheidend ist und renovierte Bestandsimmobilien immer eine bessere Rendite erzielen, als Neubauobjekte.</p>
<p><strong>Riester-Rente </strong></p>
<p>Noch ein Wort zur Riester-Rente. In unserem Beitrag über Versicherungen haben wir ausführlich erklärt, wie sehr sich die Lage der meisten Versicherer verschlechtert hat. Da es bei der Riester-Rente um eine langfristige Anlage handelt, ist die Gefahr eines Totalverlustes durch einen Zusammenbruch des Euro hier am stärksten. Natürlich finden wir es vorteilhaft, die staatlichen Zuschüsse zu nutzen. Aber wenn sie das tun, dann sollten Sie ihr Geld in eine Fondsgebundene-Riester-Rente und nicht in eine Riester-Rentenversicherung anlegen.</p>
<p>Denn die Fondsgebundenen-Riester-Rente ist zwar meist auch mit höheren Kosten verbunden, als ein Fonds-Sparplan, aber es handelt sich um einen Sachwert – und ist damit gegen eine Krise des Euros abgesichert.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Wir haben eingangs darauf hingewiesen, dass die Deutschen durch die Banken von Kindheit an geprägt werden, zu glauben, dass Geldwerte sicher sind. Diese Prägung wird nun durch die Eurokrise zu einer Gefahr für die meisten Bürger. Das haben wir versucht in diesem Beitrag zu erklären.<br />
<strong>Natürlich gibt es Lösungen:</strong><br />
Wir werden in unseren kommenden Beiträgen versuchen zu zeigen, dass es inzwischen Produkte gibt, die das Sicherheitsbedürfnis der Deutschen berücksichtigen und dennoch auch in Sachwerte anlegen. Damit sind sie wirklich sicher!</p>
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<p><span style="color: #000080;"><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/20/anlagen-die-auch-in-der-krise-sicherheit-bieten-1-multi-assets/finanzluge/" rel="attachment wp-att-4045"><img class="alignright  wp-image-4045" title="Finanzlüge" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Finanzlüge.jpg" alt="" width="112" height="165" /></a>Werden Sie Mitglied beim Bund der Sparer e.V. und nutzen Sie unsere unabhängigen </strong></span><br />
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		<title>BREAKING NEWS &#8211; TARGETS: Die eigentliche Gefahr für den Euro</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 22:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[die Schulden einiger Länder der EU belasten die duetsche Bundesbank immer mehr]]></category>
		<category><![CDATA[nun kann man auch verstehen warum sich Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble so vehement gegen einen Austritt Griechenlands aus der EU stemmen]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Hans-Werner Sinn spricht von der größten Gefahr für die Union durch ein Ausscheiden eines Staates]]></category>
		<category><![CDATA[Rürup sagt: Targets sind der Kit der EU]]></category>
		<category><![CDATA[Targets belasten Deutschland inzwischen mehr als der Rettungsschirm]]></category>
		<category><![CDATA[viele Statistiken zu dem Thema Targets]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon interessant: In den Medien klingt immer mehr die Berichterstattung über die Krise des Euros ab, obwohl es laufend negative Veränderungen gibt, was die Bonität der Staaten anbelangt. So hat sich die Lage in Griechenland durch die Zahlung des EFSF und des IWF zwar scheinbar etwas beruhigt. Aber schon haben die griechischen Regierungspolitiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/15/breaking-news-targets-die-eigentliche-gefahr-fur-den-euro/prof-dr-sinn-1/" rel="attachment wp-att-3921"><img class="alignleft size-full wp-image-3921" title="Prof.Dr. Sinn-1" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Prof.Dr_.-Sinn-1.jpg" alt="" width="239" height="242" /></a>Es ist schon interessant: In den Medien klingt immer mehr die Berichterstattung über die Krise des Euros ab, obwohl es laufend negative Veränderungen gibt, was die Bonität der Staaten anbelangt. So hat sich die Lage in Griechenland durch die Zahlung des EFSF und des IWF zwar scheinbar etwas beruhigt. Aber schon haben die griechischen Regierungspolitiker Bedenken angemeldet, ob das gerade erhaltene Paket von 130 Milliarden ausreicht. Inzwischen stehen andere Staaten verstärkt im Focus der Spekulanten: Spanien und Portugal. Auch über Herabstufungen der Staaten und Banken durch Ratingagenturen wird nur noch auf den Wirtschaftsseiten informiert. Die Erhöhung des Rettungsschirms von rund 440 Milliarden auf offiziell rund 750 Milliarden wird in den Medien kaum erwähnt. Da bringt eine Aussage von Prof. Dr. Hans-Werner Sinn neue Brisanz in das Thema: Die Targetsalden haben eine Größenordnung erreicht, die unabhängig von den Staatsanleihen die Stabilität des Euro gefährden kann.</strong></p>
<p><strong>Was sind Targets?</strong></p>
<p>Targets wurden erstmals nach dem 2. Weltkrieg in der noch jungen BRD eingeführt. Damals hatten die einzelnen deutschen Länder noch eigene Staatsbanken und die Geldflüsse zwischen diesen Banken wurden über die Bank deutscher Länder, die spätere Bundesbank, gesteuert. Wenn also z.B. im Saarland Kohle gefördert wurde, das nach Nordrhein-Westfalen geliefert wurde, um dort Stahl zu produzieren, hatte Saarland eine Forderung gegen Nordrhein-Westfalen. Wurde der Stahl dann nach Bayern geliefert, um hier Autos zu produzieren, hatte Nordrhein-Westfalen eine Forderung gegen Bayern. Lieferte Bayern Autos nach dem Saarland oder Nordrhein-Westfalen, so wurden die Targets wieder ausgegelichen.</p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/15/breaking-news-targets-die-eigentliche-gefahr-fur-den-euro/entschuldigung/" rel="attachment wp-att-3906"><img class="alignright size-full wp-image-3906" title="Entschuldigung" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Entschuldigung.jpg" alt="" width="238" height="153" /></a>Dieses System übernahmen die Länder Europas 1999 als sie den Euro einführten. Die grenzüberschreitenden Geldüberweisungen in der Währungsunion sollten so vereinfacht werden. Daher verzahnten die Notenbanken der am Euro beteiligten Länder ihre nationalen Zahlungsverkehrs- und Abrechnungssysteme miteinander, es entstand das Target-System (Trans-European Automated Real- Time Gross Settlement Express Transfer System). Wegen seines dezentralen Aufbaus und der national unterschiedlichen Leistungsmerkmale stieß es jedoch schnell an seine Grenzen. Nicht zuletzt auf Betreiben der Kreditwirtschaft führten die Notenbanken daher im November 2007 das Target2-System ein. Dieses basiert auf einer gemeinsamen technischen Plattform, in deren Mittelpunkt die Europäische Zentralbank (EZB) als Verrechnungsstelle steht. Grenzüberschreitende Überweisungen der Banken im Auftrag ihrer Kunden werden sekundenschnell über die nationalen Notenbanken via EZB abgewickelt und verrechnet. Die Banken profitieren so von einem effizienten internationalen Liquiditätsmanagement zu fairen Wettbewerbsbedingungen.</p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/15/breaking-news-targets-die-eigentliche-gefahr-fur-den-euro/euro-munzen/" rel="attachment wp-att-3899"><img class="alignleft size-medium wp-image-3899" title="Euro-Münzen" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Euro-Targets-230x129.jpg" alt="" width="230" height="129" /></a>Kauft beispielsweise ein griechisches Unternehmen eine Ware bei einem deutschen Hersteller, so beauftragt es seine Bank, den Kaufpreis an die Bank des Exporteurs in Deutschland zu überweisen. Die griechische Hausbank bucht den Kaufpreis vom Konto des griechischen Unternehmens ab und reicht den Überweisungsauftrag an die griechische Notenbank weiter. Diese bucht den Betrag vom Zentralbankkonto der griechischen Hausbank ab und überweist ihn an die EZB. Die wiederum schreibt ihn der Bundesbank auf deren Konto bei der EZB gut. Die Bundesbank überweist den Betrag dann an die Hausbank des deutschen Exporteurs, die ihn auf dessen Konto gutschreibt. Durch die Überweisungen bauen die griechische Zentralbank und die Bundesbank Target-Salden gegenüber der EZB auf. Die Bundesbank erhält eine Forderung gegen die EZB, die griechische Notenbank geht eine Verbindlichkeit ein.</p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2012/04/15/breaking-news-targets-die-eigentliche-gefahr-fur-den-euro/wie-targets-enstehen/" rel="attachment wp-att-3900"><img class="aligncenter size-full wp-image-3900" title="Wie Targets enstehen" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Wie-Targets-enstehen.jpg" alt="" width="612" height="406" /></a></p>
<p>Vor der Finanzkrise waren die Target-Salden recht gering, weil sich die griechischen Geschäftsbanken bei ausländischen Kreditinstituten Zentralbankgeld leihen konnten, das sie für die finanzielle Abwicklung der Importe benötigten. Diese Leihgeschäfte am Interbankenmarkt bewirkten, dass Geld über das Target-System nach Griechenland floss. Die Target-Salden wurden wieder ausgeglichen.</p>
<p> <strong>Warum sind die Salden so stark gestiegen?</strong></p>
<p>Durch den Ausbruch der Finanzkrise Mitte 2007 schwand das Vertrauen der Banken untereinander. Als im Herbst 2008 die Lehman-Bank pleiteging, fror der Interbankenmarkt ein. Die Geschäftsbanken im Süden der Währungsunion bekamen kaum noch Kredite von den Banken im Norden, der Geldfluss innerhalb der Euro-Zone versiegte. Die Banken im Süden waren darauf angewiesen, sich Zentralbankgeld direkt bei der EZB zu leihen. Die Frankfurter Währungshüter öffneten daher ihre Geldschleusen. Seit Oktober 2008 leihen sie den Geschäftsbanken so viel Zentralbankgeld wie diese wünschen. De facto hat die EZB die Kontrolle über die Zentralbankgeldschöpfung an die Geschäftsbanken abgegeben.</p>
<p>Hinzu kommt, dass die EZB die Qualitätsanforderungen an die Sicherheiten, die die Banken bei den Leihgeschäften einreichen müssen, massiv gelockert hat. Akzeptierte sie früher nur erstklassige Staatsanleihen, können die Banken nun auch drittklassige Anleihen einreichen. Bei dem jüngsten Leihgeschäft Mitte vergangener Woche, bei dem sich die Kreditinstitute insgesamt 530 Milliarden Euro liehen, stellte es die EZB den nationalen Zentralbanken sogar frei, selbst zu entscheiden, welche Sicherheiten sie akzeptieren. In den Peripherieländern durften die Banken auch einfache Unternehmenskredite als Sicherheiten einreichen. Die Renationalisierung der Geldpolitik und die Lockerung der Sicherheitsanforderungen haben die Banken in den Krisenländern in die Lage versetzt, sich von den nationalen Zentralbanken wie aus einem Geldautomaten ohne Limit Zentralbankgeld zu ziehen, mit dem sie die Importüberschüsse ihrer Länder finanzieren.</p>
<p><strong>Kapitalflucht in den Krisenländern</strong></p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2011/10/18/sicherhheit-iv-aktienfonds-die-anlagen-fur-den-vermogensaufbau/viel-geld-2/" rel="attachment wp-att-3414"><img class="alignleft  wp-image-3414" title="Viel Geld" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Viel-Geld1.jpg" alt="" width="188" height="163" /></a>Aus Angst vor einem Auseinanderbrechen des Euro haben viele Bürger aus den Krisenländern ihre Ersparnisse ins Ausland gebracht, davon einen Teil auch nach Deutschland. Nach Angaben des griechischen Finanzministers Evangelos Venizelos sind seit 2009 rund 16 Milliarden Euro von griechischen Konten ins Ausland geflossen. Im vergangenen Jahr schrumpften die Bankeinlagen in Hellas um 17 Prozent. In Irland zogen die Bürger sechs Prozent ihrer Einlagen ab. Seit Mitte 2011 hat die Kapitalflucht auch Spanien und Italien erfasst, dort schrumpften die Bankeinlagen um fast drei beziehungsweise zwei Prozent.</p>
<p>Weil die Geldüberweisungen der Kapitalflüchtlinge ins Ausland ebenfalls über das Target-System abgewickelt werden, sind die Negativsalden der Krisenländer weiter angeschwollen. Aktuell liegen sie insgesamt bei 800 Milliarden Euro. Die größten Defizite weisen Spanien und Italien mit jeweils rund 180 Milliarden Euro aus. Im Gegenzug haben sich bei der Bundesbank Target-Forderungen von fast 500 Milliarden Euro aufgebaut.</p>
<p><strong>Wo liegt das Risiko für Deutschland?</strong></p>
<p>Nur solange es die Währungsunion noch gibt und auch kein Land die Euro-Zone verlässt, gehen von den Target-Salden keine unmittelbaren finanziellen Belastungen für Deutschland aus. Ansonsten wird es teuer. Ein völliges Auseinanderbrechen der Währungsunion würde auch Deutschland massiv und auf Jahrzehnte hinaus belasten. Dann hätte die Bundesbank in ihrer Bilanz laut Prof. Dr. Hans-Werner Sinn ein Volumen von über 600 Milliarden erreicht. Über 600 Milliarden Euro Forderungen gegenüber einem Euro-System, das nicht mehr existiert. Dem Abschreibungsverlust in gleicher Höhe stünden Eigenkapital und Neubewertungsreserven von lediglich etwas mehr als 130 Milliarden Euro gegenüber. Den verbleibenden Verlust von rund 500 Milliarden Euro könnte die Bundesbank über Verlustvorträge mit Gewinnen künftiger Jahre versuchen zu verrechnen. Doch angesichts des zuletzt mageren Gewinns von 2,2 Milliarden Euro, benötigte sie fast 170 Jahre, um den Target-Verlust auszugleichen. Eine abstruse Vorstellung.</p>
<p><strong>Je höher die Target-Forderungen, desto bedrohlicher die Perspektive</strong></p>
<p>Aus eigener Kraft könnte sich die Bundesbank also nicht mehr retten, es müsste der Staat einspringen. Die Bundesregierung könnte der Bundesbank eine Ausgleichsforderung in Höhe von knapp 370 Milliarden Euro gewähren, um die Aktivseite ihrer Bilanz aufzupolstern. Das würde die Staatsverschuldung in die Höhe treiben. Die Schuldenquote würde auf einen Schlag von rund 80 auf fast 95 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in die Höhe schnellen.</p>
<p>Je höher die Target-Forderungen ausfallen, desto bedrohlicher wird diese Perspektive. Derzeit steigen sie um 200 Milliarden Euro pro Jahr; in fünf Jahren könnten sie also schon die horrende Summe von 1500 Milliarden Euro erreichen. Bräche die Währungsunion dann auseinander, könnte auch der Staat das Loch in der Bilanz der Bundesbank nicht mehr schließen, ohne selbst Bankrott anzumelden. Als einziger Ausweg bliebe nur noch eine Währungsreform. Alle Banknoten, Münzen sowie die Spareinlagen würden im Wert reduziert. Die Deutschen verlören – wieder einmal – einen Großteil ihres Geldvermögens.</p>
<p><strong>Die eigentliche Gefahr</strong></p>
<p>Je länger die Euro-Krise andauert, desto weniger kann es sich die Bundesregierung leisten, den Austritt eines oder notfalls auch mehrerer Krisenländer aus der Euro-Zone herbeizuführen. Die Deutschen sitzen in der Falle und können nur eines: weiter den Zahlmeister spielen – und hoffen, alles werde irgendwann einmal gut.</p>
<p>Das klingt nicht nur bedrohend, sondern ist eine Gefahr, die sich für Deutschland zusätzlich zu den Verpflichtungen durch die Rettungsschime EFSF und ESM ergibt. Nach anfänglichen Zögern teilt die Bundesbank nun die Besorgnis von Prof. Dr. Sinn darüber, dass die Target-Salden zwischen den Zentralbanken sehr stark gewachsen sind und befürchtet, dass die Notenbanken des Euroraums nicht in der Lage sein würden, mögliche Verluste zu tragen. Währenddessen verharrt die Bundesregierung auf dem Standpunkt, dass die Target-Salden keine Kredite sind. Dies widerlegt Sinn im aktuellen Schnelldienst.</p>
<p><strong>Zu den weiteren Aussagen gehören:</strong></p>
<ul>
<li>Spaniens Auslandsschulden sind größer als die der anderen Krisenländer zusammen.</li>
<li>In Holland und Deutschland liegen die Target-Forderungen bei mehr als der Hälfte des Nettoauslandsvermögens.</li>
<li>Die Kapitalflucht aus Italien wurde mit Target-Krediten kompensiert, die mehr als das Leistungsbilanzdefizit der letzten vier Jahre ausmachen.</li>
<li>Das Sparvermögen der Deutschen besteht zu mehr als 13.000 Euro je Erwerbstätigen aus bloßen Target-Forderungen der Bundesbank.</li>
<li>In den letzten vier Jahren hat Deutschland für seine Leistungsbilanzüberschüsse mit den Ländern des Euroraums nichts als Target-Forderungen der Bundesbank erhalten.</li>
</ul>
<p><strong>Welche Folgen hat das für die Euro-Zone?</strong></p>
<p>Die Target-Salden beschleunigen den Weg in die Transferunion. Berücksichtigt man auch die Niederlande, Luxemburg und Finnland, dann belaufen sich die insgesamt über das Target-System gewährten Kredite auf 860 Milliarden Euro. (siehe Grafik)Das ist vier Mal so viel wie die Hilfskredite, die der Rettungsfonds EFSF bisher ausgezahlt hat. Durch den uneingeschränkten Zugang der Kreditinstitute zum Zentralbankgeld der EZB können sie weiterhin die Importüberschüsse und die Kapitalflucht ihrer Länder finanzieren. Der Druck zu Reformen sinkt. So mangelt es in Italien noch immer an einer durchgreifenden Reform des Arbeitsmarktes. Die Lohnstückkosten sind dort – ebenso wie in Frankreich – bis zuletzt gestiegen. In Spanien hat die Regierung ihr Defizitziel für 2011 verfehlt, nun will sie die EU-Kommission dazu bewegen, die Zielvorgabe für dieses Jahr zu lockern.</p>
<p>Je mehr die Reformbereitschaft in den Krisenländern erlahmt, desto lauter dürften die Rufe nach Unterstützung durch Deutschland und die anderen Nordländer der Währungsunion werden. Deutschland kann sich dem umso weniger entziehen, je höher die Target-Forderungen ausfallen. Die Schuldensünder wissen, dass Deutschland bei einem Auseinanderbrechen der Währungsunion der Staatsbankrott oder der Währungsschnitt droht. „Wir sind durch die Krisenländer erpressbar geworden“, sagt ifo-Chef Prof. Dr. Hans-Werner Sinn.</p>
<p> <a href="http://www.bds-online.info/2012/04/15/breaking-news-targets-die-eigentliche-gefahr-fur-den-euro/ungleiche-targetsalden-70-neu/" rel="attachment wp-att-3934"><img class="aligncenter size-full wp-image-3934" title="Ungleiche Targetsalden-70-nEU" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Ungleiche-Targetsalden-70-nEU.jpg" alt="" width="536" height="285" /></a></p>
<p>Um die geforderten Transfers zu finanzieren, wird die Bundesregierung mittelfristig die Steuern und Abgaben massiv erhöhen müssen. Das erstickt die Leistungsanreize und bremst das Wirtschaftswachstum. Die Bundesbürger müssen sich auf Wohlstandsverluste einstellen. „Die Deutschen werden von den Krisenländern ausgenommen wie die Weihnachtsgans“, fürchtet Sinn. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, prophezeit, dass „die wirtschaftliche Entwicklung des Euro-Raums als Ganzes bald mehr der Italiens als Deutschlands gleicht“. Fragt sich nur, wie lange Deutsche, Niederländer und Finnen das mitmachen. „In den Geberländern dürfte Widerstand gegen eine Transferunion entstehen, Parteien mit einer antieuropäischen Gesinnung könnten an die Regierung gelangen“, warnt Krämer. Dann würde der Euro sein Ende an der Wahlurne finden.<br />
Quelle: Wirtschaftswoche <a href="http://www.wiwo.de/">http://www.wiwo.de</a></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Unter den Finanzministern der europäischen Union wird bereits über Summen gesprochen, die sich jeglicher Vorstellung entziehen:<br />
550 Milliarden, die der IMF (International Monetary Fund, inkl. Beitrag der Europäischen Notenbanken) bereitstellt, 500 Milliarden aus dem ESM und 440 Milliarden aus dem EFSF. Alles in allem kommt man da auf einen Betrag von  rund 1,5 Billionen. Nehmen wir auf der anderen Seite, dass ein paar Wackelkandidaten lediglich bis 2014 refinanziert werden müssten, weil ihnen kein vernünftiger Mensch mehr Geld zu tragbaren Zinsen leiht. Das wären: Irland (100 Milliarden), Portugal (120 Milliarden), Griechenland (280 Milliarden), Spanien (490 Milliarden) und Italien (710 Milliarden). Hoppla, macht 1700 Milliarden. Gerechnet wurde hier der aktuell prognostizierbare Refinanzierungsbedarf des jeweiligen Staates, plus eines geringen Anteils nötiger Rekapitalisierung seiner Banken. Kann so sein, muss nicht sein. Aber: Es wird deutlich, dass das Thema Eurokrise nichts an Brisanz verloren hat. Denn die Targetsalden sind hier noch nicht eingerechnet. Addiert man diese hinzu, beläuft sich der Schuldenstand inzwischen schon auf über 2 Billionen. (siehe die Aufstellung unten)</p>
<p><strong>Welche Konsequenz hat das letztlich?</strong></p>
<p>Man sollte sich von grossen Zahlen nicht zu sehr beeindrucken lassen. Eine Billion hat die genau gleiche Quelle wie ein einziger neuer Euro. Er ist ein Versprechen auf die Zukunft. Er beinhaltet das Versprechen, dass durch eine entsprechende Steigerung des BIP ein neuer Wert geschaffen wird, der ihn egalisiert. Sollte das nicht der Fall sein, dann muss er halt aus der Substanz zurückbezahlt – oder weginflationiert werden. Ist bei einem Euro nicht so schlimm. Bei einer Billion schon. Man sieht es am besten am Beispiel Griechenlands: Griechenland wurden weitere 130 Milliarden geliehen, ohne dass es dem Staat auch nur ein Jota besser geht. Damit wurde weder Wertschöpfung betrieben noch Perspektiven einer wirtschaftlichen Erholung erkennbar. Als bewusst denkender und verantwortungsvoller Bürger eines europäischen Staates sollte man  es sich daher gut überlegen, ob es allein aus diesem Gesichtspunkt zu verantworten ist, Kinder zu bekommen. Denn die noch ungeborenen Enkelkinder und deren Nachfahren der aktuellen Steuerzahler und Sparer müssten auch diese Zeche zahlen.</p>
<p><strong>Hier noch einige Zahlen:</strong></p>
<h4>Wofür die Bürger der Euro-Länder bei der Rettung haften</h4>
<h5>·         IWF-Anteil am Rettungsschirm                                                                                250 Mrd. Euro</h5>
<h5>·         Bürgschaften für Hilfen aus dem EU-Haushalt (EFSM)                               60 Mrd. Euro</h5>
<h5>·         Bürgschaften für EFSF                                                                                                  780 Mrd. Euro</h5>
<h5>·         1. Rettungspaket des IWF für Griechenland                                                      30 Mrd. Euro</h5>
<h5>·         2. EU-Rettungspaket für Griechenland                                                                80 Mrd. Euro</h5>
<h5>·         EZB-Staatsanleihenkäufe                                                                                          219 Mrd. Euro</h5>
<h5>·          Target-Verbindlichkeiten der Krisenländer                                             850 Mrd. Euro<br />
          (einschließlich Italien, gegenüber der EZB)</h5>
<p><strong>Insgesamt ein Betrag von 2,269 Billionen (In Zahlen: 2.269.000.000.000)</strong></p>
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		<title>Die Folgen der Eurokrise-2: Haftung der Arbeitgeber bei der bAV</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 23:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion Herrmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bAV-Produkt des Apothekerverbands bereits Geschichte!]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahr für Arbeitgeber bei der bAV]]></category>
		<category><![CDATA[Geldwert reduziert sich in der krise auf Papierwert]]></category>
		<category><![CDATA[Haftungsgefahr der Arbeitgeber bei der bAV wird verschwiegen]]></category>
		<category><![CDATA[ist vielen Apothekern nicht bekannt]]></category>
		<category><![CDATA[keine Geldwertprodukte]]></category>
		<category><![CDATA[Keine leistungsbezogenen oder beitragsbezogenen Tarife wählen]]></category>
		<category><![CDATA[mit der bAV kann man Arbeitnehmer an den Betrieb binden]]></category>
		<category><![CDATA[richtig ist der Beitragsbezogene Tarif mit Mindestleistung]]></category>
		<category><![CDATA[richtige Produktauswahl bei der bAV]]></category>
		<category><![CDATA[sonden Vermögensverwaltungen als Basis-Produkt]]></category>
		<category><![CDATA[Umgehung der Haftung bei der bAV]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögensaufbau mit Geldwerten nahezu unmöglich]]></category>
		<category><![CDATA[Warnung vor gezillmerten Verträgen]]></category>
		<category><![CDATA[Wegfall der Geschäftsgrundlage das sich das Konsortium aufgelöst hat]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Krise der EU hat zu einer Unsicherheit über die Einlösung der ausgegebenen Staatsanleihen einiger Länder, insbesondere der PIIGS-Staaten geführt. Aber auch einige bislang “finanzstarken“ Länder, wie Frankreich und Österreich wurden herabgestuft. Das hatte zur Folge, dass auch  die Bonität und die Leistungen einiger Versicherungsgesellschaften davon erfasst wurden. So vermeldete das Handelsblatt am 16.02.2012, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/03/05/die-folgen-der-eurokrise-2-haftung-der-arbeitgeber-bei-der-bav/wege-der-bav-80/" rel="attachment wp-att-3827"><img class="alignleft size-full wp-image-3827" title="Wege der BAV-80" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Wege-der-BAV-80.jpg" alt="" width="295" height="297" /></a>Die Krise der EU hat zu einer Unsicherheit über die Einlösung der ausgegebenen Staatsanleihen einiger Länder, insbesondere der PIIGS-Staaten geführt. Aber auch einige bislang “finanzstarken“ Länder, wie Frankreich und Österreich wurden herabgestuft. Das hatte zur Folge, dass auch  die Bonität und die Leistungen einiger Versicherungsgesellschaften davon erfasst wurden. So vermeldete das Handelsblatt am 16.02.2012, dass Moody&#8217;s jetzt auch wegen der Schuldenkrise die Versicherungsbranche ins Visier nahm. Am deutlichsten traf es den italienischen Versicherer Generali: Die Experten setzten das Finanzstärke-Rating des europäischen Branchendritten um eine Stufe von „Aa3“ auf „A1“ herab. Bei der Allianz traf es die Italien-Tochter, für die es um eine Stufe auf „A1“ herunterging. Aber auch für den Münchner Konzern setzte Moody&#8217;s den Ausblick auf negativ. Dies gilt auch für die Bewertung der Bonität, die die Agentur derzeit mit „Aa3“ einstuft. Daher muss die Allianz mittelfristig mit einer Abstufung rechnen.  S&amp;P stufte die HDI-Gerling Lebensversicherung AG („HG-LV“) von stabil auf negativ. Die Auswirkungen haben wir in unserem letzten Beitrag <span style="color: #000080;"><a href="http://www.bds-online.info/2012/03/02/die-folgen-der-eurokrise-1-lebensversicherer-in-not/" target="_blank"><span style="color: #000080;">“Versicherungen in Not“</span></a></span> beschrieben. Was dabei gerne übersehen wir ist, dass die meisten bAV-Verträge davon betroffen sind. Daher wollen wir uns heute mit den Gefahren für Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei den Leistungen de bAV befassen. Natürlich finden Sie am Ende des Beitrags auch Lösungen und wichtige Hinweise.</strong></p>
<p>Arbeitgeber sind verpflichtet, ihre Mitarbeiter über die Möglichkeit einer betrieblichen Altersvorsorge zu informieren und ihnen eine bAV anzubieten. Das ist laut dem Betriebsrentengesetz, genauer Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung- BetrAVG, eine Verpflichtung der Arbeitgeber. Seit dem Januar 2002 haben Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch gegenüber dem Arbeitgeber auf Entgeltumwandlung in Höhe von bis zu 4 % der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung. Aus Angst, hier Fehler zu machen, versuchen sich manche Arbeitgeber aus der “Haftungsschlinge“ herauszuziehen, in dem sie sich von den Arbeitnehmern eine Verzichtserklärung unterschreiben lassen.</p>
<p>Dabei bietet das BetrAVG den Arbeitgebern zwei entscheidende Vorteil</p>
<p>1.         Gehaltserhöhungen können zum “halben Preis“ verwirklicht und damit Arbeitnehmer<br />
an das Unternehmen gebunden werden.<br />
2.         Es gibt  bAV-Produkte, bei der die nun folgenden Risiken, bzw. die Arbeitgeberhaftung<br />
ausgeschlossen sind.</p>
<p>Aber zuerst möchten wir Ihnen die Gefahren, die Arbeitgebern durch Falschinformation oder Unwissenheit drohen, aufzeigen.</p>
<p><strong> Die Gefahren bei der bAV</strong></p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2012/03/05/die-folgen-der-eurokrise-2-haftung-der-arbeitgeber-bei-der-bav/anlageklassen-der-versicherer-3/" rel="attachment wp-att-3842"><img class="alignleft size-medium wp-image-3842" title="Anlageklassen der Versicherer" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Anlageklassen-der-Versicherer1-230x171.jpg" alt="" width="230" height="171" /></a>Eines dürfte vielleicht inzwischen jedem klar geworden sein:<br />
Wenn es zu einer Krise bei den Versicherungen kommt, die kein “Protector“ stemmen kann, dann sind auch die Auszahlungen von Lebensversicherungen, die ausschließlich in Geldwerten investiert sind, gefährdet. Und das sind die meisten deutschen Versicherer. Nur wenige nutzen auch die Möglichkeit der Sachwertanlage, also z.B. in Aktienmärkten, Rohstoffen etc.</p>
<p>Aber nicht nur bei einem Totalausfall besteht für den Arbeitgeber die Haftung, sondern auch bei einem Teilausfall, bzw. bei reduzierten Renditeversprechen. Das ist inzwischen bei fast allen Versicherern der Fall:<br />
Jedes Jahr wird den Versicherten mitgeteilt, dass sich die voraussichtliche Leistung vermindert hat. Wir haben eine Fall vorliegen, bei dem sich die Leistung, bzw. die voraussichtliche  Auszahlung binnen zehn Jahren um 50 % verringert hat.</p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2012/03/05/die-folgen-der-eurokrise-2-haftung-der-arbeitgeber-bei-der-bav/dramatischer-ruckgang-der-renditen-von-klvinflation-80/" rel="attachment wp-att-3848"><img class="aligncenter size-full wp-image-3848" title="Dramatischer Rückgang der Renditen von KLV+Inflation-80" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Dramatischer-Rückgang-der-Renditen-von-KLV+Inflation-80.jpg" alt="" width="585" height="301" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Gefahr der Haftung der Arbeitgeber bei der bAV</strong></p>
<p>Laut Betriebsrentengesetz, genauer Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung- BetrAVG,  übernimmt der Arbeitgeber mit dem <strong>Abschluss eines Vertrages zur bAV die Haftung bezüglich des Bestandes und des aus der Versicherung resultierenden Ergebnisses. </strong></p>
<p>So hat der Dritte Senat des Bundesarbeitsgerichts in Übereinstimmung mit den Vorinstanzen entschieden, dass diese Regelung verfassungsgemäß ist (BAG, Urteil vom 12.Juni 2007 – 2 AZR 14/06-). “Der Arbeitgeber ist nach § 1 II Nr. 3 BetrAVG verpflichtet dafür zu sorgen, dass der Arbeitnehmer  &#8220;wertgleiche Anwartschaft&#8221; erhält.“</p>
<p>Arbeitgeber sollten daher sorgfältig die Angebote der Versicherungsgesellschaften prüfen, da der Arbeitgeber Verpflichtungen hinsichtlich der Abschlusskosten gegenüber dem Arbeitnehmer hat.</p>
<p>Vorausgegangen war ein Urteil des Münchener Landesarbeitsgerichts im Frühjahr 2007. Die landläufige Praxis der Entgeltumwandlung im Rahmen einer betrieblichen Altersvorsorge stand damals unter dem Verdacht generell gesetzeswidrig zu sein. Eine Arbeitnehmerin hatte ihre frühere Arbeitgeberin auf Schadensersatz verklagt, weil zum Zeitpunkt der Kündigung der Rückkaufswert ihrer Altersvorsorge nur einem Bruchteil der gezahlten Beiträge entsprach. Das Gericht gab der Klägerin im Berufungsverfahren Recht und verurteilte den Arbeitgeber zur Nachzahlung des Gehalts in voller Höhe der Differenz.</p>
<p>Der Grund war ein gezillmerter Vertrag, bei dem in den ersten drei Jahren die Kosten für Provisionen etc. den Vertrag so belasteten, dass eigentlich kein Wert für den Kunden aufgebaut werden konnte. Dies führte letztlich dazu, dass der Ex-Arbeitgeber einer 32-jährigen Frau die Differenz zwischen den eingezahlten Beiträgen und der Leistung zahlen musste. Sie hatte per Entgeltumwandlung 6.230 Euro Beitrag an eine Unterstützungskasse gezahlt und sollte bei Ihrem Ausscheiden drei Jahre nach dem Start der betrieblichen Altersversorgung nur 639 Euro erhalten. Der Fehlbetrag, den der Arbeitgeber laut Urteil nachzahlen musste, betrug 5.591 Euro.</p>
<p>Diese so genannten gezillmerten Tarife waren in der Branche üblich und führten auch dazu, dass viele Lebensversicherungen bei einer Kündigung nach 15 Jahren und mehr keine Rendite erwirtschafteten, manche sogar nach einem solchen Zeitraum weniger auszahlten, als eingezahlt wurde!</p>
<p>Zurück zur bAV.<br />
Zwar wird immer behauptet. diese Regelung wäre nun aufgehoben, aber nach einem Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts sind auch Versicherungstarife im Rahmen der bAV zulässig, bei denen die Abschlusskosten innerhalb der ersten fünf Jahre, also immer noch nach gezillmerten Tarifen, bezahlt werden.</p>
<p>Damit ist das Problem der Haftung für Arbeitgeber nicht gelöst. Das übersehen viele Arbeitgeber, bzw. wissen viele Arbeitgeber nicht und vertrauen auf die Leistungen der Versicherungen.</p>
<p><strong>Wie kann sich der Arbeitgeber gegen diese Haftung wehren</strong></p>
<p>Dazu müssen wir Ihnen zuerst  die aktuellen drei Möglichkeiten, die für eine Entgeltumwandlung dem Arbeitgeber zur Verfügung stehen, zeigen.</p>
<p><strong>Die Leistungszusage</strong></p>
<p>Der Arbeitgeber sagt seinem Arbeitnehmer eine bestimmte Leistung (z. B. 1.000 € Rente, 100.000 € Kapitalleistung od. 100.000 € bei Tod od. Invalidität) zu.</p>
<p><strong>Die beitragsorientierte Leistungszusage (BolZ)</strong></p>
<p>Diese Zusage wird üblicherweise bei den versicherungsförmigen Durchführungswegen verwendet. Der Arbeitgeber sagt seinem Arbeitnehmer zu, regelmäßig oder einmalig einen bestimmten Betrag an eine Versorgungseinrichtung zu zahlen und sagt damit die sich daraus ergebende Leistung zu (z. B. bei einer Direktversicherung die garantierte Ablaufleistung).</p>
<p><strong>Die Beitragszusage mit Mindestleistung</strong></p>
<p>Der Vorteil dieser Zusageform besteht darin, dass den Arbeitgeber in der Rentenphase des Arbeitnehmers keine Anpassungsprüfpflicht trifft (§ 16 Absatz 3 BetrAVG). Der Arbeitgeber haftet nur für die Summe der einbezahlten Beiträge. Diese Anpassungspflicht führte bei den beiden erstgenannten Leistungszusagen in der Vergangenheit oft zu Problemen, da, wie oben erwähnt, die Renditen der Versicherer diese Erhöhung der Leistungen nicht &#8211; wie eigentlich versprochen &#8211; finanzieren konnten und dann die Arbeitgeber in Haftung genommen wurden.</p>
<p><strong>Übrigens:</strong><br />
Eine reine Beitragszusage, also das Versprechen des Arbeitgebers, einen bestimmten Beitrag in eine Altersvorsorge einzuzahlen und dem Arbeitnehmer das Kapitalanlagerisiko zu überlassen, ist nicht möglich. Der Arbeitgeber haftet immer für die abgegebene Zusage.</p>
<p><strong>Kommen wir zu den Lösungen</strong></p>
<p>Wir haben die Vorgaben und Gefahren der bAV geprüft und kommen zu folgendem Ergebnis:</p>
<p><strong>1.      Zuerst sollten Sie darauf achten, dass Sie als Arbeitgeber keinem Geldwertfundierten </strong><br />
<strong>         Vertrag zustimmen. Wenn Sie sich über den Unterschied von Geldwert- und Sachwert-</strong><br />
<strong>         produkten noch keine Gedanken gemacht haben, sollten Sie sich jetzt unbedingt mit </strong><br />
<strong>         diesem Thema befassen. </strong><br />
<strong>         Denn angesichts der Euro-Krise ist dies auch für Sie persönlich von höchstem Interesse. </strong><br />
<strong>         Lesen Sie dazu unsere Beiträge:  </strong><br />
<strong>         <span style="color: #000080;"><a href="http://www.bds-online.info/2011/09/21/immobilien-als-kapitalanlage-worauf-sie-achten-mussen/" target="_blank"><span style="color: #000080;">Sicherheit I</span></a></span>, <span style="color: #000080;"><a href="http://www.bds-online.info/2011/09/27/sichere-anlagen-ii-die-pflegeimmobilie/" target="_blank"><span style="color: #000080;">Sicherheit II</span></a></span>, <span style="color: #000080;"><a href="http://www.bds-online.info/2011/10/08/sicherheit-iii-warum-man-gerade-jetzt-silber-oder-gold-kaufen-sollte/" target="_blank"><span style="color: #000080;">Sicherheit III</span></a></span> und <a href="http://www.bds-online.info/2011/10/18/sicherhheit-iv-aktienfonds-die-anlagen-fur-den-vermogensaufbau/" target="_blank"><span style="color: #000080;">Sicherheit IV</span><br />
</a>        und vor allem: <span style="color: #000080;"><a href="http://www.bds-online.info/2011/08/18/sicherheit-was-ist-sicher-2/" target="_blank"><span style="color: #000080;">Sicherheit-was ist sicher</span></a></span></strong></p>
<p><strong>2.      Sie sollten auf keinen Fall Verträge mit Leistungszusage weiterführen &#8211; aktuell werden sie </strong><br />
<strong>         nicht mehr angeboten, aber es gibt noch alte Verträge.Wir warnen auch vor dem Abschluss </strong><br />
<strong>         von Verträgen mit beitragsorientierter Leistungszusage (BolZ). </strong><br />
<strong>         Denn diese sind eine große Gefahr für die Haftung durch Arbeitgeber</strong></p>
<p><strong>3.      Leider müssen wir auch vor den aktuell von den meisten Versicherungen angebotenen </strong><br />
<strong>         Hybrid-Produkten warnen. Denn der löbliche Versuch, dem Kunden einen Vermögensaufbau </strong><br />
<strong>         an zubieten und diesen mit dem Deckungsstock abzusichern, führt dazu, dass tatsächlich</strong><br />
<strong>         nur ein Bruchteil der Beiträge in den eigentlichen Vermögensaufbau geht, bzw. in Sachwerten</strong><br />
<strong>         angelegt wird.    </strong></p>
<p><strong>4.      Ein weiterer Punkt, auf den Sie achten sollten, ist, dass der Versicherer den Vertrag nach  </strong><br />
<strong>        Beitragsfreistellung einseitig kündigen kann. Das hat mitunter zur Folge, dass Verträge von </strong><br />
<strong>         <strong>Arbeitnehmern, die </strong>für den Versicherer vom Volumen her unineressant sind, mit </strong><br />
<strong>         <strong>kleinen Summen abgefunden </strong>werden.</strong></p>
<p><strong>5.      Speziell Apotheker sollten nachsehen, ob sie einen Vertrag mit dem Konsortium aus </strong><br />
<strong>         “R+V, AXA und Alte Leipziger“ abgeschlossen haben. Das vom Apotheker-Verband mit </strong><br />
<strong>         großem  Aufwand initiierte bAV-Produkt, ist inzwischen Geschichte.</strong></p>
<p>Die Konsorten haben sich schlichtweg getrennt. In der Presse wurde das bisher nicht veröffentlicht. Jetzt marschiert die R+V alleine mit ihrer Tochter Condor. Aber auch die R+V hat für 2012 die laufende Gewinnbeteiligung auf 3,85 % abgesenkt, die Condor hat den gleichen Wert.</p>
<p>Wer da im Herbst 2011 noch ein Angebot als Apothekenmitarbeiter erhalten hat, der sollte das wegen „Wegfall der Geschäftsgrundlage“ wieder zurückgeben. Das Angebot ist Schall und Rauch.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p><strong>Die Beitragszusage mit Mindestleistung</strong> verbunden mit einem <strong>Vertrag, dessen Leistungen durch Sachwertprodukte, z.B. Vermögensverwaltungen und nicht durch Geldwertprodukte</strong> erbracht werden, sind definitiv das beste Vermögensaufbauprodukt für den Arbeitnehmer und durch die Mindestleistungszusage der Versicherung, die beste Absicherung gegen eine Haftung durch den Arbeitgeber. So können sich Arbeitgeber, die letztlich Treuhänder für das Vermögen des Arbeitnehmers sind, schützen. Vor allem die Gefahr, dass die Leistung in der Rentenphase nicht erbracht werden kann, entfällt damit. Eine Gefahr, die in den letzten Jahren mehr und mehr zunahm.</p>
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<p>Haftungsausschluss<br />
Die Publikation auf unserer Website <a href="http://www.bds-online.info/">www.bds-online.info</a> beruhen auf von uns nicht immer bis ins letzte Detail überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für  deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des  Redaktionsschlusses wieder.</p>
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		<title>Die Folgen der Eurokrise-1: Lebensversicherer in Not</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 23:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Herrmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[160 Milliarden Schaden der Versicherten durch vorzeitige Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebliche Altersvorsorge kann bei Krise der Versicherungen zum Haftungsproblem des Arbeitgebers werden]]></category>
		<category><![CDATA[EFSF und ESM gefährden die Stabilität]]></category>
		<category><![CDATA[EZB ist inzwischen eine Bad Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahr durch die Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungen in Not]]></category>
		<category><![CDATA[§89 Versicherungsaufsichtsgesetz kann Auszahlungen der Lebensversicherungen verhindern]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich dreht sich die Berichterstattung der Medien seit einem Jahr fast ausschließlich um die Krise in der EU, bzw. wie man die Krise der PIIGS-Staaten – Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien in den Griff bekommen kann. Diese Staaten, die durch ihre Haushaltsdefizite von den Ratingagenturen herabgestuft wurden und dadurch sehr hohe Zinsen für ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/03/02/die-folgen-der-eurokrise-1-lebensversicherer-in-not/tod-der-klv-70/" rel="attachment wp-att-3814"><img class="alignleft size-full wp-image-3814" title="Tod der KLV-70" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Tod-der-KLV-70.jpg" alt="" width="332" height="341" /></a>Eigentlich dreht sich die Berichterstattung der Medien seit einem Jahr fast ausschließlich um die Krise in der EU, bzw. wie man die Krise der PIIGS-Staaten – Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien in den Griff bekommen kann. Diese Staaten, die durch ihre Haushaltsdefizite von den Ratingagenturen herabgestuft wurden und dadurch sehr hohe Zinsen für ihre Staatsanleihen zahlen müssen, sollen durch immer neue Rettungsschirme mit “billigem Geld“ versorgt werden, um zu überleben. Eigentlich müsste man das Wort “Krisengipfel“, das fast wöchentlich in den Nachrichten erwähnt wird, zum “Unwort“ des Jahres erküren.</strong></p>
<p>Kaum wurde der Euro-Rettungsschirm EFSF (European Financial Stability Facility, zu deutsch: Europäische Finanz-Stabilisierungs-Fazilität) mit einem Volumen von 440 Milliarden Euro ausgestattet, soll er nun mit Anleiheversicherungen und Zweckgesellschaften privater Investoren auf über eine Billion gehebelt werden. Was dabei fast untergeht: Inzwischen wurde die Garantiesumme auf bis zu rund 780 Milliarden Euro fast verdoppelt. Der deutsche Anteil liegt bei 211 Milliarden Euro.</p>
<p><strong>Der Rettungsfonds ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus)</strong></p>
<p>Der ESM soll 2013 den Rettungstopf EFSF als dauerhafte Einrichtung ablösen. Was den meisten Bundestagsabgeordneten dabei scheinbar nicht bewusst ist, sind die neuen Gefahren, die sich durch diesen Vertrag ergeben. Denn mit der Einrichtung des ESM wird die Souveränität jedes EU-Staates aufgehoben, genauer: Das Recht über sein Staatsfinanzen selbst zu entscheiden – in Deutschland ist das “das hohe Recht des Parlaments“ – wird nach Brüssel abgegeben. Mit allen Konsequenzen. Lesen Sie dazu unseren Beitrag zum <span style="color: #000080;"><strong><a href="http://www.bds-online.info/2011/09/28/efsf-rettungsschirm-gefahr-fur-deutsche-staatsanleihen/" target="_blank"><span style="color: #000080;">ESM-Vertrag</span></a>.</strong></span></p>
<p><strong>EZB – kein Regulator wie die Bundesbank, sondern Bad Bank  </strong></p>
<p>Inzwischen ist die EZB zu einer Bad Bank verkommen, die mit immer neuen Tricks, den angeschlagenen Ländern Unterstützung bietet:<br />
Ob es die Staatsanleihen sind, welche inzwischen ein Volumen von über 219 Milliarden erreicht haben – wahrscheinlich ist dieser Wert inzwischen schon überholt – oder ob es die halbe Billion Euros sind, welche sie in diesen Tagen an die Banken Europas mit einem Zinssatz von 1 % für bis zu drei Jahren herausgegeben hat – die Stabilität in der Eurozone wankt.</p>
<p><strong>Versicherungen bekommen Probleme</strong></p>
<p>Schon im Oktober 2009 erkannte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), dass eine lang anhaltende Niedrigzinsphase für die Lebensversicherungen eine reale Gefahr darstellen würde. Die Aufsichtsbehörde verlangte erstmals in ihrer Geschichte von den Lebensversicherern Modellrechnungen, die von sehr niedrigen Zinsen bis 2018 ausgehen und den Zinsbedarf bis 2027 modellieren sollten. Bislang nahm die Aufsichtsbehörde in ihren Stresstests zur Krisenfestigkeit der Lebensversicherer einen schockartigen Wertverfall von Aktien oder festverzinslichen Wertpapieren an &#8211; nicht aber einen jahrelangen Niedrigzins.</p>
<p>Ein BaFin-Sprecher bestätigte die Abfrage. &#8220;Grund dafür ist die präventive und langfristig orientierte Aufsicht&#8221;, sagte er. &#8220;Wir rechnen nicht mit kurzfristigen Problemen bei Lebensversicherern&#8221;, beruhigte er. Das war 2009.</p>
<p> <strong>Jeder zehnte Versicherer in der Not schlecht gerüstet</strong></p>
<p>Im Juli 2011 berichtet das ARD: </p>
<p>Fast zehn Prozent der europäischen Versicherungsunternehmen haben den Stresstest der Branche nicht bestanden. Dieses Ergebnis präsentierte die europäische Aufsichtsbehörde EIOPA, die 221 europäische Versicherer testete.</p>
<p>13 Versicherungen sind demnach bei den Überprüfungen negativ aufgefallen, weil sie unter sich verschlechternden konjunkturellen Bedingungen keine ausreichende Finanzdecke hätten, um die Vorschriften des ab 2013 geltenden Regelwerks Solvency II zu erfüllen. Zehn Unternehmen hätten das Szenario eines Inflationsschocks nicht überstanden. Sechs Konzerne seien bei der Simulation einer Staatsanleihen-Krise durchgefallen. Einige Unternehmen seien dabei gleich an mehreren Szenarien gescheitert. Rolf-Peter Hoenen, GDV-Präsident, äußerte sich daraufhin zu Solvency II mit folgender Stellungnahme:</p>
<p>&#8220;Die Solvency II-Regeln sind aktuell zu komplex und zu volatil. Diese Volatilität würde es den Lebensversicherern deutlich erschweren oder sogar unmöglich machen, langfristige Zinsgarantien anzubieten.&#8221;  Nur zum besseren Verständnis: Mit Sovency II sollte die Finanzkraft der einzelnen Versicherungen gestärkt werden!</p>
<p><strong>Verluste durch vorzeitige Kündigungen</strong></p>
<p>Laut einer Studie von Univ.-Prof. Dr. Andreas Oehler, sind die vorzeitigen Kündigungen, die wirklich großen “Renditekiller“. Die seitens der Anbieter publizierten jährlichen Stornoquoten von 4% bis 6% (je nach Quelle und Berechnung)  bedeuten eigentlich:<br />
Mehr als 75% aller auf 30 Jahre abgeschlossenen Verträge werden vorzeitig beendet, 55% bei 20jährigen Verträgen.</p>
<p>Bei einer Stornoquote von 6% p.a. verbergen sich dahinter in zehn Jahren fast 40 Millionen Verträge, also ca. 4 Millionen pro Jahr! [bei 4% Stornoquote p.a. mehr als 26 Millionen Verträge; 2,6 Mio p.a.]</p>
<p>Grund genug, genauer nachzuforschen, welche finanziellen Konsequenzen aus diesen hohen Vertragsabbrüchen resultieren. Die Schadensschätzung in Höhe von mehr als 160 Milliarden Euro binnen zehn Jahren (2001-2010) zeigt eindrücklich, dass es für die meisten Kunden ausgesprochen verlustreich wird, einen Lebens- oder Rentenversicherungsvertrag überhaupt erst abzuschließen, weil die hohe Inflexibilität zu vielen Lebenslagen nicht passt. Bereits mit dem Abschluss des Vertrages ist also ein Verlust regelrecht absehbar, da die Abschluss- und Vertriebskosten samt Provisionen den sofortigen Aufbau eines Sparanteils behindern und den in der Werbung gerne hervorgehobenen Zinseszinseffekt deutlich verzögern.</p>
<p><strong>Garantiezins fällt seit Jahren</strong></p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2012/03/02/die-folgen-der-eurokrise-1-lebensversicherer-in-not/lv-auf-rekord-tief-neu1-150x150/" rel="attachment wp-att-3815"><img class="alignleft size-full wp-image-3815" title="LV-auf-Rekord-Tief-Neu1-150x150" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/LV-auf-Rekord-Tief-Neu1-150x1501.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der so genannte Garantiezins fällt schon seit Jahren. Lag er in den 90-er Jahren noch bei 4%, so fiel er nach der Jahrtausendwende stetig bis auf nunmehr 1,75 %. Gleichzeitig aber fielen auch die tatsächlichen Renditen. Wie Sie aus der nachfolgende Tabelle ersehen, schaffen es derzeit nur noch zwei Versicherungen eine Rendite in den kommenden 20 Jahren von 2 % auszuweisen, der Rest dümpelt bei 1%!<br />
Aber das ist ja auch verständlich, denn die Versicherer legen die Kundengelder fast ausschließlich in Deutschen Staatsanleihen(Bundesschtzbriefen) oder anderen Geldwerten , wie Rentenpapieren, Pfandbriefe etc. an. Und die sind in den letzten Jahren stetig gefallen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3816" class="wp-caption aligncenter" style="width: 660px"><a href="http://www.bds-online.info/2012/03/02/die-folgen-der-eurokrise-1-lebensversicherer-in-not/renditen-der-klv-2010-650/" rel="attachment wp-att-3816"><img class="size-full wp-image-3816" title="Renditen der KLV-2010-650" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Renditen-der-KLV-2010-650.jpg" alt="" width="650" height="752" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: NDR</p></div>
<p><strong>§ 89 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG):</strong><br />
<strong>Zahlungsverbot; Herabsetzung von Leistungen</strong></p>
<p>Dieser Paragraph, von dem die meisten Versicherten noch etwas gehört haben, ist in solchen Zeiten, in denen man das Schlimmste befürchten muss, die größte Gefahr für die Versicherten. Dieser Paragraph bestimmt, dass die Versicherungen bei einer Gefahr der Insolvenz die Zahlung an die Versicherten aussetzen können(!):<br />
… die Vermeidung des Insolvenzverfahrens aber zum Besten der Versicherten geboten erscheint, so kann die Aufsichtsbehörde das hierzu Erforderliche anordnen, auch die Vertreter des Unternehmens auffordern, binnen bestimmter Frist eine <em><strong>Änderung der Geschäftsgrundlagen</strong></em> oder sonst die Beseitigung der Mängel herbeizuführen. <em><strong>Alle Arten Zahlungen</strong></em>, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf, <em><strong>können zeitweilig verboten werden</strong></em>.</p>
<p>Kommt es dennoch zu einer Insolvenz, so übernimmt die Protektor Lebensversicherungs-AG, als Sicherungseinrichtung der Lebensversicherer in Deutschland die Zahlungen. &#8220;Protektor ist ein Unternehmen zum Schutz der Versicherten. Die Sicherungseinrichtung schützt Versicherte vor den Folgen der Insolvenz eines Lebensversicherers: Verträge werden fortgeführt; die Leistungen für die Altersvorsorgeund der Risikoschutz bleiben erhalten, ebenso die bereits gewährten Gewinnbeteiligungen.&#8221;<br />
So die Hoffnung der Versicherungsbranche. Aber mit einem derzeitigen Volumen von 680 Millionen kann dieser Schutzmechanismus allenfalls bei einer kleinen Versicherung greifen. Sollten mehrere Versicherungen oder eine große Versicherung wanken – dann kommt es mit Sicherheit zu einem Zusammenbruch nicht nur der betroffenen Gesellschaften.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Wer in diesen Tagen eine Lebensversicherung abschließt oder erwägt, eine abzuschließen, sollte diesen Beitrag aufmerksam lesen. Denn viele der aufgeführten Fakten sind den meisten unbekannt. Auch wenn die Großeltern und auch die Eltern eine Lebensversicherung für gut empfanden, so stimmt das heute einfach nicht mehr. Die Zeiten haben sich geändert und so ändern sich auch die Produkte, die für den Einzelnen für einen Vermögensaufbau gut sind.</p>
<p>Aber eines war schon den Alten klar – und es nicht verständlich, warum das in Vergessenheit geraten ist:</p>
<p>Jede Anlage, die nur auf einem Papier einen Wert beschreibt, kann sich in Krisenzeiten auf diesen Wert reduzieren. Das hat sich 1923 in der Hyperinflation gezeigt und 1948 in der Währungsreform: Alle Anlagen, die nicht real waren oder anders gesagt, wie Geld nur einen imaginären Wert darstellten, waren danach nichts mehr wert. Diese Werte nennt man <em><strong>Geldwerte.</strong></em></p>
<p><em><strong>Sachwerte</strong></em> dagegen, wie Immobilien, Grundstücke, und auch Aktien waren in der Krise zwar auch nicht verkäuflich, aber einige Jahre später wieder sehr wertvoll. Edelmetalle, wie Silber und Gold und auch Brillanten waren immer wertvoll und haben immer geholfen, solche Zeiten, die auf uns zukommen könnten zu überstehen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Übrigens:</strong></span><br />
<em><strong>Riester-Rentenversicherungen</strong></em> und die <em><strong>betriebliche Altersvorsorge(bAV)</strong></em> sind meist auch mit Lebensversicherungen unterlegt. Bei der bAV besteht sogar noch zusätzlich die <strong><em>Haftung des Arbeitgebers</em></strong>, was den meisten Unternehmern gar nicht bekannt ist. Aber dazu mehr in unserem nächsten Beitrag.</p>
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<span style="color: #000080;"><strong>zukünftigen Anlagen. Dabei geht es oft langfristig um sehr hohe Summen, also </strong></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>sollten Sie hier nicht am falschen Ende sparen. Denn 36,00 Jahresbeitrag für </strong></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>die Mitgliedschaft sind nichts gegen tausende von Euros, die Jahr für Jahr von </strong></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>sehr vielen Mitbürgern in den Sand gesetzt werden – nur weil geschickte und </strong></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>redegewandte Berater sie zu Anlagen verführt haben, die oft nicht das Papier </strong></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>wert sind, auf dem sie gedruckt sind</strong></span></p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>Unser Ziel jedoch ist es, als gemeinnütziger unabhängiger Verbraucherschutzverein eine Lobby für die Bürger </strong></span><span style="color: #000080;"><strong>aufzubauen – eine starke Lobby gegen die übermächtigen Lobby’s der Banken, der Versicherungen und der </strong></span><span style="color: #000080;"><strong>Wirtschaft. Gemeinsam sind wir stark! </strong></span><span style="color: #000000; text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/component/docman/doc_download/58-mitgliedsantrag" target="_blank"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;">Mitglied für nur 3,00 € im Monat, bzw. 36,00 / im Jahr.</span></a></strong></span></span></p>
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Denn nur so stellen wir fest, ob wir Ihr Interesse gefunden haben!</strong></p>
<p>P.S.: Wenn Sie der Meinung sind, mehr Bürger sollten diesen Beitrag lesen, dann geben Sie den Link zu dieser Seite an Freunde und Bekannte weiter. Die Informationen sind gratis. Danke für Ihre Mithilfe bereits im Voraus. Denn nur wenn viele erkennen, wie wir manipuliert werden, sind Veränderungen möglich. Unser Slogan:<br />
“Nur wer etwas tut, kann etwas bewegen!”</p>
<p>Beachten Sie auch unsere allgemeinen Informationen auf <a href="http://www.bund-der-sparer.de/">www.bund-der-sparer.de</a> , insbesondere die Informationen unter “<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/aufklaerung-ueber-finanzen/infos-von-a-z" target="_blank">Infos von A-Z</a></strong>“, “<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/warnungen/warnung-vor-prv-u-klv" target="_blank">Warnungen vor Privaten Rentenversicherungen und Kapital-Lebensversicherungen-PRV und KLV</a></strong>“ und auch die <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/empfehlungen" target="_blank">Empfehlungen</a>. </strong>Vor allem aber sehen Sie sich unsere <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/videos" target="_blank">Videos</a></strong> zu den einzelnen Themen an, denn diese ausgesuchten Videos erklären mehr als tausend Worte.</p>
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<p><em>§3.2   Um eine Unabhängigkeit zu garantieren, dürfen weder Finanzdienstleister noch Versicherungskaufleute, die ihren Beruf ausüben, Mitglieder werden. Darüber hinaus dürfen keine Mitglieder werden: Mitarbeiter von Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen und Mitarbeiter von Firmen und Organisationen, die Produkte vertreiben, die von Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder Versicherungen angeboten werden. Ebenso dürfen auch keine aktiven Politiker, Landtags- oder Bundestagsabgeordnete bestehender Parteien Mitglieder werden.</em></p>
<p>Haftungsausschluss<br />
Die Publikation auf unserer Website <a href="http://www.bds-online.info/">www.bds-online.info</a> beruhen auf von uns nicht immer bis ins letzte Detail überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für  deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des  Redaktionsschlusses wieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ist die Eurokrise gebannt?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 23:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland bald ein Land ohne Mittelstand? Was wir aus der Eurokrise lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Gibt es keine Eurokrise?]]></category>
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		<category><![CDATA[wie die BRIC-Staaten den Aufschwung unterstützen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon faszinierend, wie schnell wir Unangenehmes verdrängen können. Da spielt sich derzeit die größte Krise der Europäischen Union, des Euros und auch des Dollars ab, da steht die Zahlungsunfähigkeit einiger europäischer Länder und auch der USA quasi fest – und niemand schreibt mehr darüber, niemand interessiert sich scheinbar mehr dafür. Wie ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/02/04/3792/sisyphus-rechts/" rel="attachment wp-att-3796"><img class="alignleft size-full wp-image-3796" title="sisyphus rechts" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/sisyphus-rechts.jpg" alt="" width="260" height="260" /></a>Es ist schon faszinierend, wie schnell wir Unangenehmes verdrängen können. Da spielt sich derzeit die größte Krise der Europäischen Union, des Euros und auch des Dollars ab, da steht die Zahlungsunfähigkeit einiger europäischer Länder und auch der USA quasi fest – und niemand schreibt mehr darüber, niemand interessiert sich scheinbar mehr dafür. Wie ist das möglich, dass das Fehlverhalten eines Bundespräsidenten, der Untergang eines Kreuzfahrt-schiffes mehr Aufmerksamkeit und Interesse erweckt, als die Gefahr, die uns alle bedroht? Dieser Frage wollen wir heute nachgehen.</strong></p>
<p>Auch wenn der amtierende Bundesbankpräsident Jens Weidmann die größte jemals gewährte Geldspritze der EZB im Umfang von fast 500 Milliarden Euro lapidar als &#8220;Überbrückungsmaßnahme&#8221; bezeichnete, so wurde das Ziel, die Vergabe von Krediten durch die Banken zu stabilisieren, verfehlt. Immer mehr Banken misstrauen sich gegenseitig. Die Folge:  Die eintägigen Einlagen, die die Banken der Eurozone bei der EZB hinterlegen, stiegen in den letzten Monaten  ungebremst. Waren es im Sommer noch rund 5 Milliarden, so wurde kurz vor Weihnachten die 400 Milliarden-Marke überschritten und im Ende Februar sogar fast die 500 Milliardengrenze. Auch das massive Überschwemmen des Finanzmarktes mit Milliarden neuer Euros, half also nicht, die “Geldnot“ der Banken zu überbrücken. Stattdessen sind wir vom Idealbild großzügig von den Hausbanken gewährter Investitionskredite für die Unternehmen in Europa aktuell weit entfernt.</p>
<p><strong>Rendite für geparkte Gelder bei der EZB </strong></p>
<p>Man muss sich das einmal vor Augen führen: Für diese geparkten Gelder zahlt die EZB nur 0,25 Prozent. Kein gutes Geschäft also, denn normalerweise leihen sich die Banken Geld lieber untereinander auf dem Interbankenmarkt – zu wesentlich besseren Konditionen. Dieses &#8220;Misstrauensbarometer&#8221; zeigt deutlich, wie sehr es im europäischen Bankengetriebe knirscht. &#8220;Die Banken geben ihr Geld lieber der EZB, als dass sie das Risiko laufen, es von einer anderen Bank nicht oder nicht pünktlich zurückzubekommen&#8221;, bringt es ein Händler auf den Punkt. Aber was heißt das? Warum bunkern die Banken das Geld, statt damit Umsatz zu generieren? Welche Folgen zieht ein solches Verhalten nach sich?</p>
<p><strong>Die finanzielle Ausstattung der Großunternehmen hat sich massiv verbessert</strong></p>
<p>Man sagt, dass jede negative Auswirkung auch Positives in sich birgt. Nach dem Börsencrash in 2008 haben die meisten der großen Konzerne, wenn sie denn in der Lage waren, ihre finanziellen Strategien überdacht und sich weitgehend konsolidiert. Angesichts des Wirtschaftsaufschwungs der BRIC-Staaten war dis auch verhältnismäßig leicht durchführbar. Diese Staaten haben einen enormen Nachholbedarf, aber auch Regierungen, die aus den Fehlentwicklungen nach der Perestroika in Russland gelernt haben, die gleichen Fehler zu vermeiden. So war der Gütersaustausch mit diesen Ländern nicht von Ausfällen begleitet, die Investitionen in diesem Bereich geschmälert hätte. Gleichzeitig konnten fertige Produkte verkauf werden, also fielen teuere Entwicklungskosten weg. Endlich wurden so die Konzerne mit Gewinnen bedacht, die sie in die Konsolidierung stecken konnten.</p>
<p><strong>Der Mittelstand verschwindet</strong></p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2012/02/04/3792/mittelstand_deutschland/" rel="attachment wp-att-3799"><img class="alignleft size-large wp-image-3799" title="mittelstand_deutschland" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/mittelstand_deutschland-230x156.gif" alt="" width="230" height="156" /></a>Während der Mittelstand in den BRIC-Staaten aber immer mehr zunahm – Brasilien z.B. verzeichnet einen Höchststand nach dem anderen-, wurde dieses Wirtschaftsstandbein in Deutschland durch Auflagen und Steuern  immer mehr geschwächt und öffnete den Großkonzernen auch neue Umsatzmärkte am heimischen Markt. Diese Entwicklung allerdings wird sich eines Tages rächen, denn der Mittelstand ist und war der Generator einer soliden Marktwirtschaft. Bei den kleinsten Krisen, wie z.B. bei Nokia Siemens – werden dann Tausende von Mitarbeitern freigestellt und die Politiker geben sich dann überrascht über diese Arbeitslosen. Aber statt hier gegenzusteuern und sich mit diesem Problem zu befassen, werden die Belastungen für die Mittelständler immer weiter erhöht. Und da dieser Stand meist keine Lobby hat, verabschieden sich immer mehr steuerzahlende Unternehmer aus dem Markt. Wenn man allein die Kleinselbstständigen betrachtet, so nimmt hier der Schwund durch neue Gesetze, neue Auflagen exponential zu. Ganze Berufsgruppen verschwinden auf Grund neuer gesetzlicher Auflagen, wie z.B. beim Finanzdienstleistungsgewerbe. Hier haben es die “Großen“ geschafft, dass alteingesessene Unternehmen und Unternehmer diese Auflagen nicht mehr erfüllen können und entweder das “Handtuch schmeißen“ oder zu Banken oder Versicherungen wechseln. Hier hat die Politik, wie es in vielen Sparten der Fall ist, für die Lobbies ganze Arbeit geleistet. Aber wer wagt es auch gegen diese Lobbies aufzustehen, Lobbies, die sich z.T. in den Räumen der Ministerien schon eingenistet haben, die sich ein Heer von Anwälten leisten können, Lobbies, deren Einfluss in der Presse nicht zu übersehen ist, wie wir es in unserem letzen Artikel schon angedeutet haben. </p>
<p><strong>Die Bürger denken erstmals über ihre Anlagen nach </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3801" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><a href="http://www.bds-online.info/2012/02/04/3792/flaechenbrand-welt-online/" rel="attachment wp-att-3801"><img class="size-large wp-image-3801" title="flaechenbrand Welt-Online" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/flaechenbrand-Welt-Online-230x230.jpg" alt="" width="230" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Welt-Online</p></div>
<p>Ein sehr positiver Aspekt der Eurokrise ist der, dass sich die Bürger Gedanken machen, was am “Ende des Tages“ wirklich sicher ist. Endlich beginnen viele über die, von uns immer wieder herausgestellten, Begriffe: “Geldwerte, Sachwerte und deren Bezug zur Inflation“, nachzudenken. Denn in unsicheren Zeiten wird vielen klar, dass jeder Geldwert sich auf etwas reduzieren lässt, was auch jeder versteht: Auf Papier.<br />
Geldwerte sind “Versprechen auf die Zukunft“, die auf Papier gedruckt sind: Geld erhält nur dann einen “Wert“, wenn wir es umtauschen in etwas, dass wir anfassen können. Tagesgeld und Festgeld sind Zusagen der Banken, dieses Geld zu verzinsen mit dem Risiko, dass wenn es die Bank oder gar die Währung nicht mehr gibt, diese Anlage nichts mehr wert ist. Gleichermaßen verhält es sich mit festverzinslichen Wertpapieren oder Staatsanleihen(die Gefahr, die Letzteren droht, ist  durch die Griechenlandkrise auch in das Verständnis der meisten Bürger gerückt), mit Lebensversicherungen, mit Riester-Rentenversicherungen und nicht zu vergessen mit Bausparverträgen. Wenn man z.B. Lebensversicherungen frühzeitig kündigt, wird man damit konfrontiert, dass diese Anlagen häufig nicht mehr Wert erbringen, als der “Sachwert“, auf dem sie gedruckt sind. Denn “Sachwerte“ sind all die Dinge, die wir anfassen können, die materiell und nicht ideell sind: Edelmetalle, wie Gold und Silber, Diamanten, Photovoltaik-Anlagen, Immobilien, Aktien oder Aktienfonds, Bilder berühmter Maler, etc… All dies sind Werte, die einem selbst gehören(sollten) und keinem Fehlverhalten von Banken, Versicherungen oder gar Staaten unterworfen sind. Deshalb sind “Sachwerte“, die uns auf Papier gedruckt, als Anlage angeboten werden, auch keine “Sachwerte“, sondern wieder, ich wiederhole mich gerne: Papierwerte! Nur der Wald, der einem selbst gehört, die Immobilie, die mein Eigentum ist, das Gold, das in meinem Safe oder im Garten “verbuddelt“ liegt, usw. ist ein “Sachwert“. Und natürlich Aktien oder Aktienfonds, denn dann sind sie auch am Grundvermögen einer Gesellschaft beteiligt. Hier wird auch schnell klar, warum Technologie, Branchen oder Biologiefonds sehr riskant sind: Hier ist oft nur eine Idee, die Geld bringen kann und kein Grundvermögen hinterlegt. Ein Beispiel zum besseren Verständnis:<br />
Als der schon früh verstorbene Münchner Unternehmer Josef Schörghuber in den 70-er Jahren Brauereien aufkaufte, wurde er belächelt mit den Worten:“Was will er denn mit Brauereien, die haben doch keine besondere Gewinnerwartung.“ In den Jahren danach versilberte er die Grundstück, welche Brauereien immer zuhauf in ihren Portefeuilles hatten und wurde zu dem Immobilien-Giganten, dem man inzwischen Anerkennung entgegenbringt. Er hatte frühzeitig erkannt, worauf es bei Aktienunternehmen ankommt: Nicht nur auf den Ertrag, sondern auch auf das Kapital, auf den Unternehmenswert.</p>
<p><strong>Die Börsen melden einen Höchststand nach dem anderen</strong></p>
<p>Faszinierend ist auch, dass die Börse eine Höchststand nach dem anderen verzeichnet. Irgendwie erinnert das an die “Goldenen Zwanziger“: Der Tanz auf dem Vulkan, wie man es heute bezeichnet. Nur dass damals die finanziellen Gefahren im Hintergrund nicht so deutlich erkennbar waren wie heute. Allerdings sind wir heute auch global vernetzt und vielleicht geht dies Zirkus auch glimpflich zu Ende. z.B. durch eine gemäßigte Inflation, die eine uferlose Geldmenge wieder herunterdrückt oder eine Begrenzung der Aktivitäten der Derivate, die wie ein Damoklesschwert über uns schwebt oder……. Hoffen darf man ja noch.</p>
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<p>P.S.: Wenn Sie der Meinung sind, mehr Bürger sollten diesen Beitrag lesen, dann geben Sie den Link zu dieser Seite an Freunde und Bekannte weiter. Die Informationen sind gratis. Danke für Ihre Mithilfe bereits im Voraus. Denn nur wenn viele erkennen, wie wir manipuliert werden, sind Veränderungen möglich. Unser Slogan:<br />
&#8220;Nur wer etwas tut, kann etwas bewegen!&#8221;</p>
<p>Beachten Sie auch unsere allgemeinen Informationen auf <a href="http://www.bund-der-sparer.de/">www.bund-der-sparer.de</a> , insbesondere die Informationen unter &#8220;<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/aufklaerung-ueber-finanzen/infos-von-a-z" target="_blank">Infos von A-Z</a></strong>&#8220;, “<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/warnungen/warnung-vor-prv-u-klv" target="_blank">Warnungen vor Privaten Rentenversicherungen und Kapital-Lebensversicherungen-PRV und KLV</a></strong>“ und auch die <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/empfehlungen" target="_blank">Empfehlungen</a>. </strong>Vor allem aber sehen Sie sich unsere <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/videos" target="_blank">Videos</a></strong> zu den einzelnen Themen an, denn diese ausgesuchten Videos erklären mehr als tausend Worte.</p>
<p>Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, werden Sie <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/verein/mitgliedsantragsatzung" target="_blank">Mitglied beim Bund der Sparer e.V.</a></strong>  Aber beachten Sie unsere Satzung Artikel 3.2:</p>
<p><em>§3.2   Um eine Unabhängigkeit zu garantieren, dürfen weder Finanzdienstleister noch Versicherungskaufleute, die ihren Beruf ausüben, Mitglieder werden. Darüber hinaus dürfen keine Mitglieder werden: Mitarbeiter von Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen und Mitarbeiter von Firmen und Organisationen, die Produkte vertreiben, die von Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder Versicherungen angeboten werden. Ebenso dürfen auch keine aktiven Politiker, Landtags- oder Bundestagsabgeordnete bestehender Parteien Mitglieder werden.</em></p>
<p>Haftungsausschluss<br />
Die Publikation auf unserer Website <a href="http://www.bds-online.info/">www.bds-online.info</a> beruhen auf von uns nicht immer bis ins letzte Detail überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für  deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des  Redaktionsschlusses wieder.</p>
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