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		<title>Ist die Eurokrise gebannt?</title>
		<link>http://www.bds-online.info/2012/02/04/3792/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 23:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland bald ein Land ohne Mittelstand? Was wir aus der Eurokrise lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Gibt es keine Eurokrise?]]></category>
		<category><![CDATA[kann sich Europa wieder erholen?]]></category>
		<category><![CDATA[wie die BRIC-Staaten den Aufschwung unterstützen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon faszinierend, wie schnell wir Unangenehmes verdrängen können. Da spielt sich derzeit die größte Krise der Europäischen Union, des Euros und auch des Dollars ab, da steht die Zahlungsunfähigkeit einiger europäischer Länder und auch der USA quasi fest – und niemand schreibt mehr darüber, niemand interessiert sich scheinbar mehr dafür. Wie ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/02/04/3792/sisyphus-rechts/" rel="attachment wp-att-3796"><img class="alignleft size-full wp-image-3796" title="sisyphus rechts" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/sisyphus-rechts.jpg" alt="" width="260" height="260" /></a>Es ist schon faszinierend, wie schnell wir Unangenehmes verdrängen können. Da spielt sich derzeit die größte Krise der Europäischen Union, des Euros und auch des Dollars ab, da steht die Zahlungsunfähigkeit einiger europäischer Länder und auch der USA quasi fest – und niemand schreibt mehr darüber, niemand interessiert sich scheinbar mehr dafür. Wie ist das möglich, dass das Fehlverhalten eines Bundespräsidenten, der Untergang eines Kreuzfahrt-schiffes mehr Aufmerksamkeit und Interesse erweckt, als die Gefahr, die uns alle bedroht? Dieser Frage wollen wir heute nachgehen.</strong></p>
<p>Auch wenn der amtierende Bundesbankpräsident Jens Weidmann die größte jemals gewährte Geldspritze der EZB im Umfang von fast 500 Milliarden Euro lapidar als &#8220;Überbrückungsmaßnahme&#8221; bezeichnete, so wurde das Ziel, die Vergabe von Krediten durch die Banken zu stabilisieren, verfehlt. Immer mehr Banken misstrauen sich gegenseitig. Die Folge:  Die eintägigen Einlagen, die die Banken der Eurozone bei der EZB hinterlegen, stiegen in den letzten Monaten  ungebremst. Waren es im Sommer noch rund 5 Milliarden, so wurde kurz vor Weihnachten die 400 Milliarden-Marke überschritten und im Ende Februar sogar fast die 500 Milliardengrenze. Auch das massive Überschwemmen des Finanzmarktes mit Milliarden neuer Euros, half also nicht, die “Geldnot“ der Banken zu überbrücken. Stattdessen sind wir vom Idealbild großzügig von den Hausbanken gewährter Investitionskredite für die Unternehmen in Europa aktuell weit entfernt.</p>
<p><strong>Rendite für geparkte Gelder bei der EZB </strong></p>
<p>Man muss sich das einmal vor Augen führen: Für diese geparkten Gelder zahlt die EZB nur 0,25 Prozent. Kein gutes Geschäft also, denn normalerweise leihen sich die Banken Geld lieber untereinander auf dem Interbankenmarkt – zu wesentlich besseren Konditionen. Dieses &#8220;Misstrauensbarometer&#8221; zeigt deutlich, wie sehr es im europäischen Bankengetriebe knirscht. &#8220;Die Banken geben ihr Geld lieber der EZB, als dass sie das Risiko laufen, es von einer anderen Bank nicht oder nicht pünktlich zurückzubekommen&#8221;, bringt es ein Händler auf den Punkt. Aber was heißt das? Warum bunkern die Banken das Geld, statt damit Umsatz zu generieren? Welche Folgen zieht ein solches Verhalten nach sich?</p>
<p><strong>Die finanzielle Ausstattung der Großunternehmen hat sich massiv verbessert</strong></p>
<p>Man sagt, dass jede negative Auswirkung auch Positives in sich birgt. Nach dem Börsencrash in 2008 haben die meisten der großen Konzerne, wenn sie denn in der Lage waren, ihre finanziellen Strategien überdacht und sich weitgehend konsolidiert. Angesichts des Wirtschaftsaufschwungs der BRIC-Staaten war dis auch verhältnismäßig leicht durchführbar. Diese Staaten haben einen enormen Nachholbedarf, aber auch Regierungen, die aus den Fehlentwicklungen nach der Perestroika in Russland gelernt haben, die gleichen Fehler zu vermeiden. So war der Gütersaustausch mit diesen Ländern nicht von Ausfällen begleitet, die Investitionen in diesem Bereich geschmälert hätte. Gleichzeitig konnten fertige Produkte verkauf werden, also fielen teuere Entwicklungskosten weg. Endlich wurden so die Konzerne mit Gewinnen bedacht, die sie in die Konsolidierung stecken konnten.</p>
<p><strong>Der Mittelstand verschwindet</strong></p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2012/02/04/3792/mittelstand_deutschland/" rel="attachment wp-att-3799"><img class="alignleft size-large wp-image-3799" title="mittelstand_deutschland" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/mittelstand_deutschland-230x156.gif" alt="" width="230" height="156" /></a>Während der Mittelstand in den BRIC-Staaten aber immer mehr zunahm – Brasilien z.B. verzeichnet einen Höchststand nach dem anderen-, wurde dieses Wirtschaftsstandbein in Deutschland durch Auflagen und Steuern  immer mehr geschwächt und öffnete den Großkonzernen auch neue Umsatzmärkte am heimischen Markt. Diese Entwicklung allerdings wird sich eines Tages rächen, denn der Mittelstand ist und war der Generator einer soliden Marktwirtschaft. Bei den kleinsten Krisen, wie z.B. bei Nokia Siemens – werden dann Tausende von Mitarbeitern freigestellt und die Politiker geben sich dann überrascht über diese Arbeitslosen. Aber statt hier gegenzusteuern und sich mit diesem Problem zu befassen, werden die Belastungen für die Mittelständler immer weiter erhöht. Und da dieser Stand meist keine Lobby hat, verabschieden sich immer mehr steuerzahlende Unternehmer aus dem Markt. Wenn man allein die Kleinselbstständigen betrachtet, so nimmt hier der Schwund durch neue Gesetze, neue Auflagen exponential zu. Ganze Berufsgruppen verschwinden auf Grund neuer gesetzlicher Auflagen, wie z.B. beim Finanzdienstleistungsgewerbe. Hier haben es die “Großen“ geschafft, dass alteingesessene Unternehmen und Unternehmer diese Auflagen nicht mehr erfüllen können und entweder das “Handtuch schmeißen“ oder zu Banken oder Versicherungen wechseln. Hier hat die Politik, wie es in vielen Sparten der Fall ist, für die Lobbies ganze Arbeit geleistet. Aber wer wagt es auch gegen diese Lobbies aufzustehen, Lobbies, die sich z.T. in den Räumen der Ministerien schon eingenistet haben, die sich ein Heer von Anwälten leisten können, Lobbies, deren Einfluss in der Presse nicht zu übersehen ist, wie wir es in unserem letzen Artikel schon angedeutet haben. </p>
<p><strong>Die Bürger denken erstmals über ihre Anlagen nach </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3801" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><a href="http://www.bds-online.info/2012/02/04/3792/flaechenbrand-welt-online/" rel="attachment wp-att-3801"><img class="size-large wp-image-3801" title="flaechenbrand Welt-Online" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/flaechenbrand-Welt-Online-230x230.jpg" alt="" width="230" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Welt-Online</p></div>
<p>Ein sehr positiver Aspekt der Eurokrise ist der, dass sich die Bürger Gedanken machen, was am “Ende des Tages“ wirklich sicher ist. Endlich beginnen viele über die, von uns immer wieder herausgestellten, Begriffe: “Geldwerte, Sachwerte und deren Bezug zur Inflation“, nachzudenken. Denn in unsicheren Zeiten wird vielen klar, dass jeder Geldwert sich auf etwas reduzieren lässt, was auch jeder versteht: Auf Papier.<br />
Geldwerte sind “Versprechen auf die Zukunft“, die auf Papier gedruckt sind: Geld erhält nur dann einen “Wert“, wenn wir es umtauschen in etwas, dass wir anfassen können. Tagesgeld und Festgeld sind Zusagen der Banken, dieses Geld zu verzinsen mit dem Risiko, dass wenn es die Bank oder gar die Währung nicht mehr gibt, diese Anlage nichts mehr wert ist. Gleichermaßen verhält es sich mit festverzinslichen Wertpapieren oder Staatsanleihen(die Gefahr, die Letzteren droht, ist  durch die Griechenlandkrise auch in das Verständnis der meisten Bürger gerückt), mit Lebensversicherungen, mit Riester-Rentenversicherungen und nicht zu vergessen mit Bausparverträgen. Wenn man z.B. Lebensversicherungen frühzeitig kündigt, wird man damit konfrontiert, dass diese Anlagen häufig nicht mehr Wert erbringen, als der “Sachwert“, auf dem sie gedruckt sind. Denn “Sachwerte“ sind all die Dinge, die wir anfassen können, die materiell und nicht ideell sind: Edelmetalle, wie Gold und Silber, Diamanten, Photovoltaik-Anlagen, Immobilien, Aktien oder Aktienfonds, Bilder berühmter Maler, etc… All dies sind Werte, die einem selbst gehören(sollten) und keinem Fehlverhalten von Banken, Versicherungen oder gar Staaten unterworfen sind. Deshalb sind “Sachwerte“, die uns auf Papier gedruckt, als Anlage angeboten werden, auch keine “Sachwerte“, sondern wieder, ich wiederhole mich gerne: Papierwerte! Nur der Wald, der einem selbst gehört, die Immobilie, die mein Eigentum ist, das Gold, das in meinem Safe oder im Garten “verbuddelt“ liegt, usw. ist ein “Sachwert“. Und natürlich Aktien oder Aktienfonds, denn dann sind sie auch am Grundvermögen einer Gesellschaft beteiligt. Hier wird auch schnell klar, warum Technologie, Branchen oder Biologiefonds sehr riskant sind: Hier ist oft nur eine Idee, die Geld bringen kann und kein Grundvermögen hinterlegt. Ein Beispiel zum besseren Verständnis:<br />
Als der schon früh verstorbene Münchner Unternehmer Josef Schörghuber in den 70-er Jahren Brauereien aufkaufte, wurde er belächelt mit den Worten:“Was will er denn mit Brauereien, die haben doch keine besondere Gewinnerwartung.“ In den Jahren danach versilberte er die Grundstück, welche Brauereien immer zuhauf in ihren Portefeuilles hatten und wurde zu dem Immobilien-Giganten, dem man inzwischen Anerkennung entgegenbringt. Er hatte frühzeitig erkannt, worauf es bei Aktienunternehmen ankommt: Nicht nur auf den Ertrag, sondern auch auf das Kapital, auf den Unternehmenswert.</p>
<p><strong>Die Börsen melden einen Höchststand nach dem anderen</strong></p>
<p>Faszinierend ist auch, dass die Börse eine Höchststand nach dem anderen verzeichnet. Irgendwie erinnert das an die “Goldenen Zwanziger“: Der Tanz auf dem Vulkan, wie man es heute bezeichnet. Nur dass damals die finanziellen Gefahren im Hintergrund nicht so deutlich erkennbar waren wie heute. Allerdings sind wir heute auch global vernetzt und vielleicht geht dies Zirkus auch glimpflich zu Ende. z.B. durch eine gemäßigte Inflation, die eine uferlose Geldmenge wieder herunterdrückt oder eine Begrenzung der Aktivitäten der Derivate, die wie ein Damoklesschwert über uns schwebt oder……. Hoffen darf man ja noch.</p>
<p>Eine Veröffentlichung dieser Seite (auch auszugsweise) auf anderen Internet-Seiten oder eine Weitergabe in gedruckter Form ist unter Quellenangabe ( http://www.bds-online.info) ausdrücklich erlaubt und gewünscht.</p>
<p>P.S.: Wenn Sie der Meinung sind, mehr Bürger sollten diesen Beitrag lesen, dann geben Sie den Link zu dieser Seite an Freunde und Bekannte weiter. Die Informationen sind gratis. Danke für Ihre Mithilfe bereits im Voraus. Denn nur wenn viele erkennen, wie wir manipuliert werden, sind Veränderungen möglich. Unser Slogan:<br />
&#8220;Nur wer etwas tut, kann etwas bewegen!&#8221;</p>
<p>Beachten Sie auch unsere allgemeinen Informationen auf <a href="http://www.bund-der-sparer.de/">www.bund-der-sparer.de</a> , insbesondere die Informationen unter &#8220;<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/aufklaerung-ueber-finanzen/infos-von-a-z" target="_blank">Infos von A-Z</a></strong>&#8220;, “<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/warnungen/warnung-vor-prv-u-klv" target="_blank">Warnungen vor Privaten Rentenversicherungen und Kapital-Lebensversicherungen-PRV und KLV</a></strong>“ und auch die <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/empfehlungen" target="_blank">Empfehlungen</a>. </strong>Vor allem aber sehen Sie sich unsere <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/videos" target="_blank">Videos</a></strong> zu den einzelnen Themen an, denn diese ausgesuchten Videos erklären mehr als tausend Worte.</p>
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<p><em>§3.2   Um eine Unabhängigkeit zu garantieren, dürfen weder Finanzdienstleister noch Versicherungskaufleute, die ihren Beruf ausüben, Mitglieder werden. Darüber hinaus dürfen keine Mitglieder werden: Mitarbeiter von Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen und Mitarbeiter von Firmen und Organisationen, die Produkte vertreiben, die von Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder Versicherungen angeboten werden. Ebenso dürfen auch keine aktiven Politiker, Landtags- oder Bundestagsabgeordnete bestehender Parteien Mitglieder werden.</em></p>
<p>Haftungsausschluss<br />
Die Publikation auf unserer Website <a href="http://www.bds-online.info/">www.bds-online.info</a> beruhen auf von uns nicht immer bis ins letzte Detail überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für  deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des  Redaktionsschlusses wieder.</p>
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		<title>Die vierte Macht im Staate</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 23:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Berger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Ds Amt des Bundespräsidenten wird beschädigt]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Wochen haben die Medien nur ein Thema: Das Verhalten des Bundespräsidenten und verbunden damit die Frage, ob er zurücktreten sollte. Eigentlich ist das für die meisten Medien keine Frage mehr, eigentlich fordern alle verholen oder unverholen seinen Rücktritt. Ohne Zweifel ist, dass sein Verhalten selbst dazu beigetragen hat, dass diese Diskussion entstanden ist und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/01/17/die-vierte-macht-im-staate/christian-wulff-foto-martina-nolte-neu/" rel="attachment wp-att-3779"><img class="alignleft size-large wp-image-3779" title="Christian Wulff-Foto Martina Nolte-Neu" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Christian-Wulff-Foto-Martina-Nolte-Neu-197x260.jpg" alt="" width="197" height="260" /></a>Seit Wochen haben die Medien nur ein Thema: Das Verhalten des Bundespräsidenten und verbunden damit die Frage, ob er zurücktreten sollte. Eigentlich ist das für die meisten Medien keine Frage mehr, eigentlich fordern alle verholen oder unverholen seinen Rücktritt. Ohne Zweifel ist, dass sein Verhalten selbst dazu beigetragen hat, dass diese Diskussion entstanden ist und er nichts aus dem Rücktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg gelernt hat. Denn aus der  &#8220;Affaire zu Guttenberg&#8221; hätte er erkennen können, dass es ein Fehler ist, die Medien nur scheibchenweise zu informieren. Dessen ungeachtet wird aber auch das Amt des Bundespräsidenten durch diese Kampagne beschädigt.</strong></p>
<p>Dass Christian Wulff gravierende Fehler gemacht hat und auch seine Taktik, alles nur auf Nachfrage klarzustellen, verkehrt war, ist unbestritten, so auch die PR-Expertin Alexandra von Rehlingen. Einen Medienvertreter, gar einen Chefredakteur am Telefon zu beschimpfen zeigt eine Naivität, die man nur mit einem Realitätsverlust erklären kann. Vielleicht ist ihm der steile Aufstieg “zu Kopf gestiegen“ und so muss er sich nicht wundern, wenn er kritisiert wird. Dazu kommt, dass Wulff sich in der Vergangenheit nie mit Kritik an anderen Politikern zurückgehalten hat. So hatte er den  früheren Bundespräsidenten Johannes Rauh wegen einer “Flugaffäre“ scharf kritisiert und sogar dessen Rücktritt gefordert. Interessanterweise steht auch jetzt eine “Flugaffäre“ im Raum: Im Dezember 2009 nahm Wulff für einen Ferienflug – zum Weihnachtsurlaub 2009 in der US-Villa seines langjährigen Freundes und Trauzeugen seiner ersten und zweiten Ehe Egon Geerkens – mit Air Berlin für sich und seine Familie eine kostenlose Hochstufung in die teurere Businessklasse an.</p>
<p><strong>Wie Christian Wulff Bundespräsident wurde</strong></p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2012/01/17/die-vierte-macht-im-staate/johannes-rauh-foto-ulrich-wienke-neu/" rel="attachment wp-att-3756"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3756" title="Johannes Rauh-Foto Ulrich Wienke-Neu" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Johannes-Rauh-Foto-Ulrich-Wienke-Neu-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Erinnern wir uns: Nach dem Rücktritt des Bundespräsidenten Horst Köhler am 31. Mai 2010 wurde Wulff am 3. Juni 2010 als Bundespräsidentschaftskandidat der Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP vorgestellt. Bei der Bundespräsidentenwahl in der 14. Bundesversammlung am 30. Juni 2010 in Berlin trat Wulff gegen Joachim Gauck (Kandidat von SPD und Grünen), Luc Jochimsen (Kandidatin der Linken) und Frank Rennicke (Kandidat der NPD) an. In zwei Wahlgängen erreichte keiner der Kandidaten die erforderliche Mehrheit. Nachdem Jochimsen und Rennicke im dritten Wahlgang nicht mehr angetreten waren, setzte sich Christian Wulff mit 625 Stimmen gegen Joachim Gauck mit 494 Stimmen durch.</p>
<p><strong>Die erste Rücktrittsforderung gegen ihn &#8211; der Grund für die Kampagne?</strong></p>
<p>Im November 2008 verteidigte Wulff in der Talkshow Studio Friedman hohe Managergehälter mit den Worten „Ich finde, wenn jemand zehntausend Jobs sichert und Millionen an Steuern zahlt, gegen den darf man keine Pogromstimmung verbreiten“. Da Wulff sich auch auf Nachfragen des Moderators der Talkshow nicht von seiner Wortwahl distanzierte, wurde ihm vom Zentralrat der Juden in Deutschland vorgeworfen, er habe eine „Brandstifter-Rede“ gehalten. Der Zentralrat attestierte Wulff fehlendes Geschichtsbewusstsein und legte ihm den Rücktritt nahe.</p>
<p><strong>Die Kredit-Krise könnte sein Amt kosten</strong></p>
<p>Am 13. Dezember 2011 berichtete Bild, dass das Ehepaar Wulff am 25. Oktober 2008 von der befreundeten Unternehmergattin Edith Geerkens einen Privatkredit über eine halbe Million Euro entgegengenommen hatte. Der Kredit zu einem jährlichen Zinssatz von 4 Prozent in Form eines durch Egon Geerkens ausgestellten und durch das Girokonto seiner Frau gedeckten anonymen Bundesbankschecks sollte der Finanzierung eines Privathauses dienen. Der Staatsrechtler, Hans Herbert von Arnim, erhob den Vorwurf, Wulff habe damit gegen das niedersächsische Ministergesetz verstoßen, welches die Annahme von Belohnungen und Geschenken, wozu auch verbilligte Kredite zählen, mit Bezug auf das Amt verbietet. Die “Belohnung, bzw. das Geschenk“ sieht von Arnim darin, dass Geerkens im Zeitraum der Erteilung und Auszahlung des Kredits mehrfach an Dienstreisen Wulffs ins Ausland teilnahm. Zwar seien diese auf eigene Kosten erfolgt; dennoch sei in der Mitnahme als solcher ein „Mehrwert“ zu sehen. Zudem sei schon objektiv kein Grund für die Teilnahme Geerkens erkennbar gewesen, weil dieser bereits im Ruhestand gewesen sei und daher nicht als Mitglied einer Wirtschaftsdelegation der Einwerbung von Aufträgen für niedersächsische Unternehmer habe dienen können. Gerade dieser Teil seiner Folgerungen führt eigentlich die ganze Kampagne ad Absurdum. Denn wenn Geerkens bereits im Ruhestand gewesen sei, stellt sich doch die Frage, welchen Vorteil sich Geerkens verschafft haben sollte. Diese Frage wird in den gegenwärtigen Diskussionen einfach ausgespart.</p>
<p><strong>Keine Kritik, sondern eine Hetzjagd</strong></p>
<p>Kritik am Verhalten des Bundespräsidenten ist das eine. Was aber die Medien seit Wochen veranstalten, ist eine “Hetzjagd“. Der Schauspieler Wolfgang Stumph,  bekannt durch seine vielen Fernsehauftritte und besonders durch seine Rolle als Hauptkommissar Wilfried Stubbe, hat es in der Talkshow von Markus Lanz auf den Punkt gebracht: &#8220;Die Medien behandeln den Bundespräsidenten, wie die &#8220;Sau, die von den Bauern durchs Dorf gejagt wird&#8221;. Bereits in der Sendung zuvor hat der Schauspieler Heiner Lauterbach zwar kritisiert, dass Wulff alles nur häppchenweise von sich gibt, konnte aber nicht verstehen, warum sich die Presse als &#8220;Moralapostel&#8221; aufspielt. Denn dass auch die Presse laufend neue Details ins Spiel bringt, zeigt, dass es hier letztlich nur um ein Geschäft geht:  Umsatz wird nur durch Schlagzeilen generiert, Schlagzeilen nach dem Bonmot der Presseleute: Nur eine schlechte Nachricht ist eine gute Nachricht(für den Verleger. Anm. der Red.) Immer wieder werden neue Schlagzeilen gebildet, wie z.B. die Frage, ob Christian Wulff bei seinem Aufenthalt auf dem Oktoberfest 2008 sich korrekt verhalten hat….<br />
Herzerfrischend dazu der Kommentar, Günther Jauchs in seiner Talkshow vom Sonntag, den 15.0.1.2012, in der er zu Beginn sagte: “Wulff ist heute kein Thema!“. Die Bürger sind offenbar diese ständige Medienschelte leid.</p>
<p><strong>Das Amt wird beschädigt</strong></p>
<p>Inzwischen hat sich diese Berichterstattung in eine Richtung bewegt, die diesem Amt unwürdig ist. Wer soll sich denn nach Wulff noch für dieses Amt interessieren, wenn der Hohn und Spott alle Grenzen überschritten hat?<br />
Heiner Lauterbach gab in der Sendung von Markus folgendes Statement: “Wer frei von Schuld ist, werfe den ersten Stein“. In der folgenden Sendung wurde dieser Satz ergänzt durch die Feststellung von Alexandra von Rehlingen: “Zeigen sie mir doch eine Person, die keine “Leiche“ im Keller hat“. Der Vertreter der Presse in dieser Runde, der Stern-Reporter Hans-Martin Tillack, widersprach dem vehement und zitierte die Gesetzeslage. Aber ist das wirklich die Zukunft unserer Politiker, dass jeder Schritt von der Presse überprüft wird und sich der Mensch hinter dem Amt verstecken muss? Wenn man diesen Gedankengang konsequent verfolgt, kommt man zu der Frage, ob wir wirklich Politiker ohne Fehl und Tadel wollen. Denn das sind doch keine Menschen, sondern nur noch aalglatte blasse Gestalten, die zwar versuchen keine Fehler zu machen, aber kein Charisma haben. Und ist es nicht so, dass alle Bürger beklagen, dass den Politikern  Charisma fehlt? Ein starker Charakter, Voraussetzung eines charismatischen Menschens, mag sich solchen “Gefahren“ gar nicht aussetzen. Die Folge – und zum Teil ist das schon jetzt der Fall: In die Politik würden sich nur noch Personen begeben, die keinerlei  menschliche Fehler, aber auch keine Ausstrahlung mehr haben&#8230;.. .</p>
<p> Eine Veröffentlichung dieser Seite (auch auszugsweise) auf anderen Internet-Seiten oder eine Weitergabe in gedruckter Form ist unter Quellenangabe ( http://www.bds-online.info) ausdrücklich erlaubt und gewünscht.</p>
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<p><em>§3.2   Um eine Unabhängigkeit zu garantieren, dürfen weder Finanzdienstleister noch Versicherungskaufleute, die ihren Beruf ausüben, Mitglieder werden. Darüber hinaus dürfen keine Mitglieder werden: Mitarbeiter von Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen und Mitarbeiter von Firmen und Organisationen, die Produkte vertreiben, die von Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder Versicherungen angeboten werden. Ebenso dürfen auch keine aktiven Politiker, Landtags- oder Bundestagsabgeordnete bestehender Parteien Mitglieder werden.</em></p>
<p>Haftungsausschluss<br />
Die Publikation auf unserer Website <a href="http://www.bds-online.info/">www.bds-online.info</a> beruhen auf von uns nicht immer bis ins letzte Detail überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für  deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des  Redaktionsschlusses wieder.</p>
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		<title>Neujahr 2012 &#8211; ein Ausblick</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 23:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Ende eines Jahres zieht man gerne ein Resümee des vergangenen Jahres und macht sich Gedanken über die unmittelbare und mittelbare Zukunft. Was ist in diesem Jahr geschehen? Welche Hoffnungen haben wir, und welche davon sind realistisch? Wird die Europäische Union die Spannungen, die durch die Schuldenkrise entstanden sind, überstehen oder wird sie auseinander brechen? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2012/01/01/neujahr-2012-ein-ausblick/sylvester-2012/" rel="attachment wp-att-3727"><img class="alignleft size-full wp-image-3727" title="sylvester 2012" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/sylvester-2012.jpg" alt="" width="398" height="343" /></a>Am Ende eines Jahres zieht man gerne ein Resümee des vergangenen Jahres und macht sich Gedanken über die unmittelbare und mittelbare Zukunft. Was ist in diesem Jahr geschehen? Welche Hoffnungen haben wir, und welche davon sind realistisch? Wird die Europäische Union die Spannungen, die durch die Schuldenkrise entstanden sind, überstehen oder wird sie auseinander brechen? Wird der Euro überleben? Wird der US-Dollar dem Druck, der durch die ständig wachsende Schuldenlast auf ihm liegt, gewachsen sein? Alles Fragen, die uns bewegen und für die wir Antworten suchen.</strong></p>
<p>Bei der Vorbereitung zu diesem Beitrag habe ich mir die Neujahrsbotschaft vom 31.12.2010 durchgelesen und war erstaunt, wie der Inhalt die Zukunft getroffen hat und gleichermaßen überrascht darüber, wie sehr sich meine Gedanken zum Jahreswechsel von damals gleichen. Mit einem kleinen Unterschied: Es ist nichts besser geworden.</p>
<p><strong>Das Jahr 2011 &#8211; Vorhersagen traten ein</strong></p>
<p>Hier der Text von 2010:</p>
<p>&#8220;..Über das Jahr 2010 wird man schreiben, dass wir alle auf der Welt noch einmal haarscharf an einer Krise &#8220;vorbeigesegelt&#8221; sind. Ob in Europa, in den Vereinigten Staaten von Amerika oder im Rest der Welt &#8211; alle hatten nur eines im Sinn: Die Volkswirtschaft &#8220;am Laufen&#8221; zu halten. Dabei wurde vor nichts halt gemacht: Ob das die Amerikaner waren, deren Zentralbank, die FED, ihre eigenen Staatsanleihen aufkaufte oder die EZB, die ebenso griechische und andere Staatsanleihen der Europäische Union übernahm &#8211; letztlich anfangs ohne Genehmigung.</p>
<p>Fakt ist: Es wurde eine Unmenge Geld in Umlauf gebracht, Geld, das durch nichts gedeckt war, bzw. das eigentlich nur dem Wert des Papiers entsprach. Inflation lässt grüßen, möchte man meinen. Tatsächlich war aber der erste Eindruck, dass die Geldmengen nur den großen Schuldnern der Finanzkrise nutzten, also den Banken.</p>
<p>Aber wie so oft im Leben, täuschte dieser erste Eindruck: Die Wirtschaft lief langsam und dann immer schneller an &#8211; auch ohne das Geld, das eigentlich für Kredite gedacht war. Ja Ende 2010 kann man sagen: Die Wirtschaft in Europa boomt wieder, angetrieben vom Wirtschaftsmotor Deutschland. Inzwischen stieg auch die Binnennachfrage in Deutschland wieder in einem Maße, dass der Einzelhandel Jahrzehnte nicht mehr erlebt hatte. Alle sind zufrieden &#8211; möchte man meinen. Aber schon unken die ersten Chefvolkswirte der Banken, dass diese Wirtschaftswachstum auf tönernen Beinen stehe und es 2011 wieder langsam zurückgehen werde&#8230;..&#8221;</p>
<p>Und weiter stand da zu lesen &#8220;&#8230;Wenn Sie die Nachrichten hören und sehen, wenn Sie die Tageszeitungen lesen, überschlagen diese sich vor positiven Prognosen für 2011, ja erzeugen fast eine euphorischen Stimmung. Aber wie ist die Realität? Kann es gut gehen, wenn die Zentralbanken der größten Wirtschaftsnationen der Welt &#8211; außer China &#8211; soviel wertloses Papiergeld in den Markt gepumpt haben? Manchmal kommt mir das vor, wie die Ruhe vor dem Sturm. Jeder, der mich kennt, weiß, wie positiv ich das Leben angehe. Aber das bedeutet doch nicht, dass man einfach nicht hinschaut und sich keine Gedanken macht. Ein positiver Mensch ist nicht jenseits von Gut und Böse, sondern er ist sich bewusst, dass er die Entscheidungsfreiheit darüber besitzt, ob sein Leben positiv verläuft. Alles andere ist Dummheit. Irgendwann holen uns die Geister, die wir gesät haben, ein. Eine solch angestiegene Geldmenge gab es noch nie und daher gibt es zu dieser Situation auch keinen Vergleich.&#8221;</p>
<p>Wenn man diese Beobachtung mit der heutigen Situation vergleicht, so bin ich selbst überrascht, wie nahe ich an der Realität war, ja man könnte fast meinen, dass ich einen Blick in &#8220;die gläserne Kugel&#8221; geworfen habe.</p>
<p><strong>Konsequenzen für 2012 aus der Entwicklung 2011</strong></p>
<p>Eigentlich ist die Situation Anfang 2012 zu Anfang 2011 ziemlich gleich: Die Geldmenge, die den Planeten überschwemmtn ist nicht niedriger, sondern größer geworden. Der Spiegel berichtet in seiner Ausgabe 50 vom 12.12.2011 &#8211; die ich Ihnen dringend empfehle -, dass der Devisenmarkt jetzt eine Größenordnung von über 1000 Billionen $ erreicht hat (1000 Billionen ist eine Zahl mit 12 Nullen: 1.000.000.000.000). Der Devisenmarkt hat nun die 700 Billionen $ überschritten, während die so genannte &#8220;Realwirtschaft&#8221;(allein dieses Wort zeigt deutlich, in welcher Welt wir Leben- &#8220;irreal&#8221;) bei ca. 70 Billionen $ liegt. Das muss man sich einmal auf der Zunge vergehen lassen: Die globale Wirtschaft hat einen Rahmen von 70 Billionen$ und die &#8220;Wetten&#8221;, die Derivate, umfassen das 10-fache!</p>
<p>Die Banken sind allesamt immer noch in einer sehr schwierigen Situation. Der Stresstest der EU ergab Werte, die einen erzittern lassen. Und selbst die Banken, die in diesem Stresstest hervorragend abgeschnitten haben, sind nicht vor einem Zusammenbruch gefeit, wie das der Run in Lettland auf die Swedbank gezeigt hat. Die Swedbank gehört in Europa zu den am besten kapitalisierten Finanzinstituten. Aber als über Twitter verbreitet wurde, dass die schwedischen Geldhäuser in einer Schieflage seien, begann ein Run auf die Geldautomaten. Bei der SEB waren daraufhin nach kürzester Zeit 15 Prozent der 234 Automaten ohne Bargeld.</p>
<p>Bei all der Angst um die Banken wird dabei immer übersehen, dass die Versicherungen noch mehr gefährdet sind, denn sie sind auf Grund der Gesetzeslage gezwungen, das Geld der Sparer in Staatsanleihen anzulegen. Die sind entweder an einem Zinstiefpunkt angelangt, wie die deutschen Staatspapier oder sie bringen hohe Zinsen, aber werden entweder gar nicht eingelöst oder mit einem großen Abschlag, wie im Fall Griechenlands. Hier ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis es zum ersten &#8220;Crash&#8221; einer Versicherungsgesellschaft kommt. Ich wage zu behaupten, dass die große Gefahr für den Euro nicht von den Banken, sondern von einem Zusammenbruch der Versicherungswirtschaft ausgehen wir.</p>
<p><strong>Ausblick für 2012</strong></p>
<p>Der Unterschied zu der Jahreswende 2012 zu 2011 liegt vor allem in den &#8220;gefühlten Aussichten&#8221; für das kommende Jahr. Die ständigen &#8220;schlechten Nachrichten&#8221; über die Finanzbranche haben nun auch die Börsen verunsichert. Die Schuldenkrise wird auch 2012 das beherrschende Thema an den Märkten sein. Die Märkte, die durch die unentschlossene Politik, die immer noch keine Regelung der Finanzmärkte begonnen hat, nicht einmal im Ansatz, lassen nun die Börsen zu einer Schaukelbörse verkommen. Das schockiert die Anleger und lässt selbst Fondsmanager unruhig werden. Dabei handelt es sich bei Aktien und Aktienfonds um Sachwerte, also um einen letztlich sicheren Wert &#8211; im Gegensatz zu Produkten der Banken und Versicherungen. Aber unsere Sicht der Dinge ist &#8211; menschlich bedingt &#8211; immer sehr kurz. Daher gilt es hier den Menschen klar zu machen, dass sie sich darüber Gedanken machen sollten, was nach einem Crash an Werten bleibt. Sicher kein Geldwert, wie wir es aus der überlieferten Geschichte her wissen. Oder auch aus der letzten Zeit: Die Lehman Brothers Bank hatte als Rating AAA. Das bedeutete, dass die Angebote dieser Bank als sicher galten. Aber die &#8220;sicheren&#8221; Zertifikate der Bank waren nach deren Crash nichts mehr wert!</p>
<p>Die Ratingagenturen haben auf die damit verbundenen Vorwürfe reagiert und in den letzten Monaten schwächelnde Staatsanleihen herabgestuft. So haben nur noch eine handvoll EU-Staaten ein AAA-Rating und selbst Frankreich und Deutschland werden schon gerügt. Vielleicht fällt Ihnen jetzt auf, wie sehr sich das Ganze ähnelt! Anleger flüchten derzeit in Tagesgeld oder Festgeld. Wie schnell kann sich das &#8220;Lehman Brothers-Problem&#8221; &#8211; vorgegaukelte Sicherheit durch AAA-Rating &#8211; wiederholen! Denn für europäische Banken gilt das Gleiche: Geht die Bank pleite, ist das Geld weg. Sie glauben, dass dann die <span style="color: #000080;"><strong><a href="http://www.bds-online.info/2011/05/28/der-einlagensicherungsfonds-augenwischerei/" target="_blank"><span style="color: #000080;">Einlagensicherungsfonds</span></a></strong></span> helfen? Dann lesen Sie einmal unseren Beitrag dazu.</p>
<p><strong>Sachwerte &#8211; Anlagen die Ihnen gehören: Kein Dritter hat Zugriff</strong></p>
<p>In solchen unsicheren Zeiten sind auch die Bürger verunsichert. In allen Umfragen wird die Unsicherheit in Gelddingen festgestellt. Über 80% glauben &#8211; nach den Ergebnissen der Umfragen &#8211; nicht mehr an eine Zukunft des Euros und wissen aber nicht, wie sie ihr Geld anlegen sollen. Damit wird deutlich, wie sehr der Satz auf der Rückseite des Buches <span style="color: #000080;"><strong><a href="http://www.franzherrmann.eu/?seite=buecher" target="_blank"><span style="color: #000080;">DIE FINANZBIBEL </span></a></strong></span>der Wirklichkeit entspricht: &#8220;Wir lernen soviel in den Schulen, was wir später im Leben nie mehr brauchen &#8211; aber wie lernen nichts über Finanzen&#8221;. Das ist Methode und so ist &#8211; nicht nur für Betrüger &#8211; Tür und Tor geöffnet, den Menschen Dinge glauben zu machen, die bei genauerer Betrachtung unrealistisch sind. Auf den Nenner gebracht, zeigt unser Slogan worauf Sie achten müssen: Raus aus Geldwerten, rein in Sachwerte.  Aber Sachwerte &#8211; Immobilien, Aktien, Aktienfonds, Edelmetalle etc. &#8211; werden immer wieder durch Presseberichte verunglimpft. Auch das ist Methode, denn sonst könnten Banken und Versicherungen ihre Produkte nicht an den Mann bringen.</p>
<p><strong>Beispiel: Gold</strong></p>
<p>Immer wieder wird von manchen &#8220;Experten&#8221; darauf hingewiesen, dass der Preis des Goldes zu hoch sei und eine Anlage in Gold &#8211; oder Silber &#8211; zu Verlusten führen könnte. Das ist richtig, wenn Sie Edelmetalle als Spekulationsobjekte ansehen. Aber das trifft doch nicht zu, wenn ich Silber oder Gold als Anlage nutze, um das Vermögen zu schützen. Der Herausgeber des bekanntesten und anerkanntesten amerikanischen Anlagebriefs, Porter Stansberry, hat es auf den Punkt gebracht:</p>
<p>&#8220;Natürlich kenne ich Ihre Bedenken, weil Gold in der letzten Dekade über 300 % nach oben gesprungen ist. Aber glauben Sie mir, wenn der U$ Dollar seinen Status als Weltwährung verloren hat, war dieser vergangene Run auf Gold nur ein Abbild dessen, was dann passiert. Ich wäre überrascht, wenn Gold in den nächsten Jahren nicht den Stand von 5000,00 Euro überspringen würde.</p>
<p>Die besten Kenner  der Märkte, wie Georg Soros, David Einhorn und John Paulson haben alle riesige Positionen in Gold gekauft. Und wenn Sie das nicht auch tun, dann …&#8221;</p>
<p>Und genau dies ist der Grund, warum Banken, die eine Lizenz dafür haben Geld aus dem Nichts zu schöpfen (Fiat Monet) den Goldpreis drücken wollen &#8211; und vor dem Ankauf von Gold warnen.</p>
<p><strong>Ziehen wir ein Fazit:</strong></p>
<p>Wenn Sie unsere Hinweise noch nicht überzeugt haben, so lesen Sie unsere Beiträge über die <span style="color: #000080;"><strong><a href="http://www.bds-online.info/2011/02/17/inflation-teil-1/" target="_blank"><span style="color: #000080;">Inflation</span></a></strong></span> und über die &#8220;<span style="color: #000080;"><strong><a href="http://www.bds-online.info/2011/07/18/unglaublich-aber-wahr-sichere-anlagen-in-unsicheren-zeiten/" target="_blank"><span style="color: #000080;">sicheren Anlagen</span></a></strong></span>&#8220;. Oder sehen Sie sich unsere <span style="color: #000080;"><strong><a href="http://www.bds-online.info/videos/" target="_blank"><span style="color: #000080;">Video</span></a></strong></span> über die Lebensversicherungen an. Wenn Sie doch noch Geldwertanlagen in ihrem Portefeuille haben, dann handeln sie. Denn eine erkannte Gefahr kann nur durch Handeln gebannt werden. Ansonsten lassen Sie sich nicht ängstigen. Denn gedachte Ängste ziehen wirkliche Ängste nach sich. Wie haben es uns die Alten schon richtig überliefert: Achte auf deine Gedanken, denn aus den Gedanken werden Worte, achte auch deine Worte, denn aus deinen Worten werden Taten&#8230;.&#8221;</p>
<p>Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen Gesundheit, Glück und das alles, was Ihnen am Herzen liegt, in Erfüllung geht.</p>
<p>Die Zeit ist reif!</p>
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<p>Ihr</p>
<p>Franz J. Herrmann</p>
<p>1. Vorstand</p>
<p>Bund der Sparer e.V.</p>
<p>Eine Veröffentlichung dieser Seite (auch auszugsweise) auf anderen Internet-Seiten oder eine Weitergabe in gedruckter Form ist unter Quellenangabe ( http://www.bds-online.info) ausdrücklich erlaubt und gewünscht.</p>
<p>P.S.: Wenn Sie der Meinung sind, mehr Bürger sollten diesen Beitrag lesen, dann geben Sie den Link zu dieser Seite an Freunde und Bekannte weiter. Die Informationen sind gratis. Danke für Ihre Mithilfe bereits im Voraus. Denn nur wenn viele erkennen, wie wir manipuliert werden, sind Veränderungen möglich. Unser Slogan:</p>
<p>&#8220;Nur wer etwas tut, kann etwas bewegen!&#8221;</p>
<p>Beachten Sie auch unsere allgemeinen Informationen auf <a href="http://www.bund-der-sparer.de/">www.bund-der-sparer.de</a> , insbesondere die Informationen unter &#8220;<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/aufklaerung-ueber-finanzen/infos-von-a-z" target="_blank">Infos von A-Z</a></strong>&#8220;, “<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/warnungen/warnung-vor-prv-u-klv" target="_blank">Warnungen vor Privaten Rentenversicherungen und Kapital-Lebensversicherungen-PRV und KLV</a></strong>“ und auch die <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/empfehlungen" target="_blank">Empfehlungen</a>. </strong>Vor allem aber sehen Sie sich unsere <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/videos" target="_blank">Videos</a></strong> zu den einzelnen Themen an, denn diese ausgesuchten Videos erklären mehr als tausend Worte.</p>
<p>Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, werden Sie <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/verein/mitgliedsantragsatzung" target="_blank">Mitglied beim Bund der Sparer e.V.</a></strong>  Aber beachten Sie unsere Satzung Artikel 3.2:</p>
<p><em>§3.2   Um eine Unabhängigkeit zu garantieren, dürfen weder Finanzdienstleister noch Versicherungskaufleute, die ihren Beruf ausüben, Mitglieder werden. Darüber hinaus dürfen keine Mitglieder werden: Mitarbeiter von Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen und Mitarbeiter von Firmen und Organisationen, die Produkte vertreiben, die von Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder Versicherungen angeboten werden. Ebenso dürfen auch keine aktiven Politiker, Landtags- oder Bundestagsabgeordnete bestehender Parteien Mitglieder werden.</em></p>
<p>Haftungsausschluss</p>
<p>Die Publikation auf unserer Website <a href="http://www.bds-online.info/">www.bds-online.info</a> beruhen auf von uns nicht immer bis ins letzte Detail überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für  deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des  Redaktionsschlusses wieder.</p>
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		<item>
		<title>Weihnachten 2011 &#8211; Die Botschaft ist Hoffnung, Zuversicht und Liebe</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 23:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BDS]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten-Tage des Besinnen was wichtig im Leben ist]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein turbulentes Jahr geht zu Ende. Ängste haben uns ständig begleitet und nur die Hoffnung und Zuversicht auf ein gutes Ende konnte diese Schatten besiegen. Denn auch wenn viele mit einer Vogel-Strauss-Politik versuchten, Konsequenzen aus dem Weg zu gehen, so bleibt doch das Damoklesschwert eines unvorhersehbaren Fehlers irgendeines kleinen Rädchens, dass die ganze Weltpolitik ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2011/12/24/weihnachten-2011-die-botschaft-ist-hoffnung-zuversicht-und-liebe/bild-weihnachten-2011-01/" rel="attachment wp-att-3718"><img class="alignleft size-full wp-image-3718" title="Bild Weihnachten 2011-01" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Bild-Weihnachten-2011-01.jpg" alt="" width="269" height="282" /></a>Ein turbulentes Jahr geht zu Ende. Ängste haben uns ständig begleitet und nur die Hoffnung und Zuversicht auf ein gutes Ende konnte diese Schatten besiegen. Denn auch wenn viele mit einer Vogel-Strauss-Politik versuchten, Konsequenzen aus dem Weg zu gehen, so bleibt doch das Damoklesschwert eines unvorhersehbaren Fehlers irgendeines kleinen Rädchens, dass die ganze Weltpolitik ins Schwanken bringen kann, bestehen. Ob das irgendwelche fanatische Fundamentalisten der christlichen oder islamischen Religion sind oder Spekulanten, die gegen die Basis jedes Menschen, die Nahrungsmittel oder gar gegen die Existenz von Staaten &#8220;wetten&#8221; ist eigentlich unwesentlich. In beiden Fällen ist die Gefahr, dass es zu einem Strudel kommt, der nicht mehr kontrollierbar ist, gleich. Solange die Politik nichts gegen die über 600 Billionen Derivate, die die Weltwirtschaft bedrohen, unternimmt, bleibt diese Gefahr bestehen und kann dann auf andere Ebenen durchschlagen. Denn Menschen, die hungern, keine Zukunft haben und vielleicht auch nicht lesen und schreiben können, sind das Fundament für machthungrige Egoisten. </strong></p>
<p>Wenn wir Deutschen uns in irgendeiner Hinsicht beklagen, so ist das, mit wenigen Ausnahmen, fast ein Frevel angesichts einer Welt, die in weiten Teilen uns &#8220;bedient&#8221;. Menschen leben oft in unwürdigen Verhältnissen, nur damit die &#8220;Preise stimmen&#8221;. Wenn wir von Mindestlöhnen sprechen, so ist das ein Thema, dass geregelt werden muss. Aber immer noch gibt es in vielen Gegenden der Welt &#8220;Hungerlöhne&#8221;, wirkliche Hungerlöhne, d.h. dass diese Menschen nicht genügend zu essen habe. Meist leben diese Menschen auch in einer Umgebung, die keinerlei Hygiene erlaubt, in Hütten, die voller Dreck sind und Krankheiten nach sich ziehen. Immer noch gibt es Kinderarbeit, die den Nachwachsenden jede Zukunft raubt &#8211; nur damit wir noch günstiger an irgendwelche Kleidungsstücke gelangen.</p>
<p><strong>Hoffnung</strong></p>
<p>Bei vielen Jugendlichen kann man inzwischen beobachten, dass das Verständnis für diesen Teil der Welt immer mehr zunimmt. Nicht nur, dass sie bereit sind, einen Teil ihres Taschengeldes zu spenden, sondern auch Spielzeug, Kleidung und Dinge, die sie gerne behalten würden, abgeben, um zu helfen. Auch die Spendenwilligkeit nimmt wieder zu, nachdem sie durch verschiedene Skandale der großen sozialen Einrichtungen, die Ansprechpartner für Spedenfreudige waren, massiv gesunken war. Immer mehr Radio- und Fernsehanstalten, Zeitungsverlage und selbst große Unternehmen haben inzwischen dieses Thema auch als Image-Werbung erkannt und verteilen in eigener Regie nachvollziehbar direkt die gespendeten Mittel.</p>
<p><strong>Zuversicht</strong></p>
<p>Eine einfache Regel besagt, dass Du eine Zukunft hast, die im Wesentlichen ungetrübt sein wird, wenn es deinem Nachbarn, deiner Stadt, in der du lebst oder dem Land in dem zuhause bist, gut geht. So einfach ist das. Aber immer noch gibt es &#8220;Gierige&#8221;, die, wie man im Volksmund sagt, den Kragen nicht voll kriegen und alles an sich raffen. Ob das nun Geld ist, dass sie durch Spekulationen gegen die Hungernden gewonnen haben, Boni&#8217;s für Null-Leistung oder das Ausnutzen sozialer Unterstützung, die nicht gerechtfertigt ist &#8211; immer geht das zu Lasten derer, die sich fair und sozial verhalten und eigentlich nur in Frieden leben wollen. Aber diese Auswüchse führen über kurz oder lang immer zu Unruhen. Wir leben in einer Zeit, in der viele beginnen, das zu verstehen und sich dagegen wenden. Ob Stuttgart 21, ob Occupy Wall-Street oder andere Demonstrationen &#8211; die Deutschen wachen langsam auf. Vor vielen Jahren hat mir einmal ein junger Deutscher, der in Amerika studiert und dann dort seine Heimat gefunden hatte, gesagt: &#8220;Der Deutsche muss erst den Boden küssen, bis er sich gegen Ungerechtigkeiten wehrt!&#8221; Das ist wirklich das Problem der Deutschen: Sie lassen sich viel zu viel gefallen. Aber ich habe die Zuversicht, dass sich das jetzt langsam aber sicher &#8220;dreht&#8221;.</p>
<p><strong>Liebe</strong></p>
<p>Die Schere zwischen Arm und Reich geht in Deutschland immer weiter auseinander. Der Mittelstand, der die Stütze der sozialen Marktwirtschaft ist, verliert immer mehr an Boden. Vor kurzem bekam ich zu hören, dass der Kapitalismus in seiner ungebremsten Form mit den Auswüchsen, die wir aktuell erleben, genau das bewirkt. Wenn es in Europa wirklich zu einem Zusammenbruch der Währungen kommt, von dem alle Experten ausgehen, wird es die Reichen nur minimal berühren, die Armen werden vielleicht einige Zeit hungern, aber dann wieder, wie im alten Rom, mit &#8220;panem et circenses&#8221;, ruhig gestellt. Aber die Mittelständler werden die Verlierer sein. Die, die eigentlich noch ein &#8220;Herz&#8221; haben als Verlierer?</p>
<p>Nein, ich glaube, dass es dann zu einer neuen Form des Miteinanders kommen wird. Prof. Dr. Franz Hörmann hat sich darüber Gedanken gemacht und Ergebnisse vorgestellt, die tatkräftige Menschen, wie es die Mittelständler durchwegs sind &#8211; bei einer Wochenarbeitsleistung, die von keinem anderen Beruf übertroffen wird &#8211; wieder in den Mittelpunkt der Gesellschaft stellt. Denn Menschen die Entscheidungen treffen, die nicht von Gier oder von Faulheit geprägt sind, sondern von dem Willen, allen etwas zu geben, werden auch wieder den Respekt der Gesellschaft zurückgewinnen. Aber vielleicht müssen wir wirklich erst &#8220;den Boden küssen&#8221;. Damit wir wieder offen sind für Menschlichkeit, für echte Menschenliebe, die auch ein Ohr hat, für die Nöte der Einzelnen. Die sich nicht abwendet, wenn ein Obdachloser eine Zeitung anbietet, die Menschen Respekt entgegenbringt, die nicht so stark sind, die Hilfsbereitschaft zeigt, nicht nur für Behinderte, sondern auch für die Menschen, die Hilfe brauchen, aber es nicht zeigen wollen, wie bedürftige Rentner. Es gibt viel zu tun, um die Liebe zu stärken. Vielleicht verschwinden dann die für Deutsche fast typischen Gesichtszüge, über die sich das Ausland schon amüsiert: Heruntergezogene Mundwinkel, die ein Lächeln schon im Kein ersticken.</p>
<p>Letztes Jahr haben wir unsere Weihnachtsbotschaft so begonnen: Drei Worte sollten nicht nur Weihnachten bedeutsam sein: Bitte, Danke und Lächeln. Ich möchte es ergänzen mit dem Wort: Liebe.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen ein besinnliches und gesegnetes Weighnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und das Sie uns gewogen bleiben.</p>
<p>Ihr BDS-ONLINE- und DER SPARER-Team</p>
<p>Hier noch ein kleines Video, das alle das hier beschriebene auf den Punkt bringt.<br />
<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/XiFrHYMqVFQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Eine Veröffentlichung dieser Seite (auch auszugsweise) auf anderen Internet-Seiten oder eine Weitergabe in gedruckter Form ist unter Quellenangabe ( http://www.bds-online.info) ausdrücklich erlaubt und gewünscht.</p>
<p>P.S.: Wenn Sie der Meinung sind, mehr Bürger sollten diesen Beitrag lesen, dann geben Sie den Link zu dieser Seite an Freunde und Bekannte weiter. Die Informationen sind gratis. Danke für Ihre Mithilfe bereits im Voraus. Denn nur wenn viele erkennen, wie wir manipuliert werden, sind Veränderungen möglich. Unser Slogan:<br />
&#8220;Nur wer etwas tut, kann etwas bewegen!&#8221;</p>
<p>Beachten Sie auch unsere allgemeinen Informationen auf <a href="http://www.bund-der-sparer.de/">www.bund-der-sparer.de</a> , insbesondere die Informationen unter &#8220;<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/aufklaerung-ueber-finanzen/infos-von-a-z" target="_blank">Infos von A-Z</a></strong>&#8220;, “<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/warnungen/warnung-vor-prv-u-klv" target="_blank">Warnungen vor Privaten Rentenversicherungen und Kapital-Lebensversicherungen-PRV und KLV</a></strong>“ und auch die <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/empfehlungen" target="_blank">Empfehlungen</a>. </strong>Vor allem aber sehen Sie sich unsere <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/videos" target="_blank">Videos</a></strong> zu den einzelnen Themen an, denn diese ausgesuchten Videos erklären mehr als tausend Worte.</p>
<p>Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, werden Sie <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/verein/mitgliedsantragsatzung" target="_blank">Mitglied beim Bund der Sparer e.V.</a></strong>  Aber beachten Sie unsere Satzung Artikel 3.2:</p>
<p><em>§3.2   Um eine Unabhängigkeit zu garantieren, dürfen weder Finanzdienstleister noch Versicherungskaufleute, die ihren Beruf ausüben, Mitglieder werden. Darüber hinaus dürfen keine Mitglieder werden: Mitarbeiter von Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen und Mitarbeiter von Firmen und Organisationen, die Produkte vertreiben, die von Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder Versicherungen angeboten werden. Ebenso dürfen auch keine aktiven Politiker, Landtags- oder Bundestagsabgeordnete bestehender Parteien Mitglieder werden.</em></p>
<p>Haftungsausschluss<br />
Die Publikation auf unserer Website <a href="http://www.bds-online.info/">www.bds-online.info</a> beruhen auf von uns nicht immer bis ins letzte Detail überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für  deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des  Redaktionsschlusses wieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Europa nach dem Gipfel</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 15:07:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brüssel versucht die Macht an sich zu reißen]]></category>
		<category><![CDATA[ESM-Vertrag schränkt Handlungsfähigkeit des Parlaments ein]]></category>
		<category><![CDATA[Länderfinanzausgleich zu Lasten der innovativen Staaten]]></category>
		<category><![CDATA[zuerst Fiskalunion-dann europäische Regierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nun gerade eine Woche her, dass das mit großer Spannung erwartete Gipfeltreffen der Regierungs-Chefs aller EU-Länder statt gefunden hat. Natürlich wurde das Ergebnis als Erfolg gewertet mit einem Ergebnis, dass aber nur ein kleiner Schritt und ein Anfang bei der Bewältigung der Euro- und Schuldenkrise sein kann. Mit der Einführung einer &#8220;Schuldenbremse&#8221; glaubt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2011/12/21/europa-nach-dem-gipfel/wenn-ein-stein-fehlt-text/" rel="attachment wp-att-3705"><img class="alignleft size-full wp-image-3705" title="Wenn ein Stein fehlt-Text." src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Wenn-ein-Stein-fehlt-Text..jpg" alt="" width="342" height="337" /></a>Es ist nun gerade eine Woche her, dass das mit großer Spannung erwartete Gipfeltreffen der Regierungs-Chefs aller EU-Länder statt gefunden hat. Natürlich wurde das Ergebnis als Erfolg gewertet mit einem Ergebnis, dass aber nur ein kleiner Schritt und ein Anfang bei der Bewältigung der Euro- und Schuldenkrise sein kann. Mit der Einführung einer &#8220;Schuldenbremse&#8221; glaubt man nun eine Basis für die Lösung gefunden zu haben. Damit will man die &#8220;Schuldenländer&#8221; &#8211; die Bundesrepublik Deutschland gehört inzwischen eigentlich auch dazu -zur Disziplin zwingen. Gleichzeitig setzt aber eine &#8220;Schuldenbremse&#8221; eine Kontrolle der Haushalte der einzelnen Länder voraus. Und hier kam es bereits zum ersten harten Widerstand eines Landes: Großbritanniens Premier Cameron hat sich geweigert, diesem Vertrag zu zustimmen. Die Engländer stimmen dieser Politik überwiegend zu und seine Partei hat von seinem Auftreten in Brüssel massiv gewonnen. Damit wird ein Lösungsweg für ganz Europa wieder in Frage gestellt. </strong></p>
<p>Selbstverständlich haben alle Länder begriffen, dass ein sehr großes Chaos im globalen Finanz- und Währungssystem ausbrechen wird, wenn das Schuldenproblem nicht bereinigt werden kann. Auch die USA sind ja in einer großen Krise &#8211; die Schulden haben in jüngster Zeit wiederholt die neue Schuldengrenze überschritten und so versucht man hier von den eigenen gravierenden Schulden- und Währungsproblem abzulenken. Wenn die amerikanischen Rating Agenturen die USA und Großbritannien  mit gleicher Elle messen würden, wie die europäischen Länder und wie die europäischen Banken, dann müssten beide Länder auf die Stufe von Griechenland gesetzt werden. Immer deutlicher zeichnet sich auch ab, dass die USA und Israel mit finanzieller Unterstützung von Saudiarabien im kommenden Jahr einen Krieg gegen den Iran beginnen werden.</p>
<p>Die Ratingagentur Moody’s hat sich deutlich unzufrieden zu den EU-Gipfelbeschlüssen geäußert. Nach Einschätzung der Ratingagentur hat der Gipfel wenig neue Maßnahmen gebracht. Vor allem fehlten Entscheidungen zur Stabilisierung der Kreditmärkte. Nur wenige der angekündigten Krisenmaßnahmen seien neu, viele ähnelten früheren Erklärungen, teilte die Agentur am Montag in ihrem wöchentlichen Kreditausblick mit. Die Eurozone und die gesamte Europäische Union (EU) seien nach wie vor anfällig gegen interne und externe Schocks und stünden damit unter Druck. Moody’s bekräftigte die Ankündigung von November, die Ratings aller EU-Staaten im ersten Quartal 2012 genau zu prüfen.</p>
<p><strong>Die ersten Anzeichen für Reaktionen</strong></p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2011/12/21/europa-nach-dem-gipfel/schwarzes-loch-q/" rel="attachment wp-att-3706"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3706" title="Schwarzes Loch-Q" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Schwarzes-Loch-Q-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In Lettland haben die Menschen zum ersten Mal gezeigt, was passiert, wenn die Unsicherheit über die Eurokrise weiter wächst. Aus Angst vor einer Bankenpleite haben sie die Geldautomaten der schwedischen Großbank Swedbank leergeräumt. Dabei hat die Bank erst vor wenigen Tagen den Stresstest der Bankenaufsicht ohne Fehl und Tadel bestanden. Wenn man den Stresstest der europäischen Banken genau ansieht, so kann einem Angst und Bange werden, mit welchen Gefahren wir konfrontiert werden, wenn die Politik dieses &#8220;Monster&#8221; Finanzmarkt, wie es der frühere Bundespräsident, Horst Köhler, genannt hat, nicht unter Kontrolle bringen. Einen Run auf die Geldautomaten hat die Kanzlerin Angela Merkel schon im Oktober 2008 mit Ihrem Versprechen, der Staat schütze die Einlagen, verhindert. Eine Behauptung, die in keinsterweise realistisch war, um dies nicht noch härter zu beurteilen. Diese Behauptung würde heute nicht mehr greifen und damit wäre ein Run auf die Banken oder die Bankautomaten zugleich das Ende des Euros.</p>
<p><strong>Welche Lösungen gibt es</strong></p>
<p>Brüssel betreibt schon seit einigen Jahren den Versuch, die Macht an sich zu reißen. Insbesondere der Kommissionspräsident Prodi versucht immer wieder, entgegen den Äußerungen des deutschen Finanzministers, Wolfgang Schäuble, die Finanzhoheit zu gewinnen. Aber fast alle Staaten haben in ihrer Verfassung das so genannte &#8220;hohe Recht&#8221;, d.h. jede Entscheidung die eine Nation in finanzieller Hinsicht betrifft, muss vom Parlament abgesegnet werden. Ob das nun richtig oder falsch ist, sei erst einmal dahin gestellt. Also bedarf eine Fiskalunion, wie sie sich der EU-Kommissionspräsidenten wünscht, ganz neuer Richtlinien für die europäische Union. Voraussetzung ist ein europäisches Parlament, das dieser gemeinsamen Politik die demokratische Legitimation und Kontrolle sichert. Dieses Parlament muss in freier und geheimer Wahl den EU-Kommissionspräsidenten wählen und über die Kommissionsmitglieder bestimmen. Diese neue Form der Kommission darf nur dem Parlament verpflichtet sein und nicht mehr den nationalen Regierungen. Die Staats- und Regierungschefs würden dann die zweite Kammer des Parlaments bilden, eine Art europäischen Bundesrat.</p>
<p><strong>Merkels Versuch, das &#8220;hohe Recht&#8221; zu umgehen</strong></p>
<p>Diese dringend notwendige Fiskalunion hat Angela Merkel in den letzten Wochen zu einer reinen Sanktionsunion degradiert. Ob das nun im Bundestag war, wo Sie die Abstimmung zu einer Schicksalsfrage über ihre Kanzlerschaft erhob oder ob sie in den Gesprächen mit den EU-Partnern die finanzielle Unterstützung Deutschlands in Frage stellte &#8211; sie setzte Ihren Willen durch. Und dieser Wille war mit Sicherheit nicht der Wille aller Bundestagsabgeordneten. Mächtige Parteimitglieder, wie der Vorsitzende des Haushaltsauschusse, Wolfgang Bosbach, CDU, oder die Gruppe um Frank Schäffler, FDP, der versuchte mit einem Mitgliederbeschluss diese Abstimmung zu beeinflussen &#8211; alle ordneten sich letztlich unter. Die EU-Staaten in Brüssel wagten nicht dem Duo Sarkozy/Merkel zu widersprechen, aber dennoch erreichte der Widerstand der &#8220;Sanktionsunion&#8221; einige Änderungen. Nationale Schuldenbremsen wurden zwar verabredet, und wer dagegen verstößt, soll Sanktionen ausgesetzt werden. Die allerdings kann eine Mehrheit der Mitgliedstaaten auch in Zukunft stoppen, wenn sie die Konsequenzen fürchten. Wenig mehr also als die bereits existierenden &#8211; und nicht funktionierenden &#8211; Regeln des Vertrages von Maastricht. Das ist professionelle Anscheinserweckung und die übliche Als-ob-Politik, die nicht mehr bewirkt als den nächsten Gipfel. Ein ziemlich mageres Ergebnis, erkauft mit dem Ausscheiden eines wichtigen, wenn auch schwierigen Landes wie Großbritannien aus dem europäischen Projekt.<br />
Und ein unverantwortbares dazu, wenn man bedenkt, auf welchem Weg die deutsche Kanzlerin ihre Politik durchzusetzen versucht hat: Weil Deutschland zwei Jahre lang gezaudert und gezögert hatte, fehlte zum Verhandeln echter europäischer Lösungen am Ende die Zeit. Erstmals in der Geschichte der Europäischen Union wurde deshalb Politik nicht durch Verhandeln und Einverständnis aller durchgesetzt, sondern durch ökonomische Macht. Genau gegen das Durchsetzen von Politik durch Machtansprüche &#8211; egal, ob politisch oder ökonomisch &#8211; ist aber die Europäische Union einmal gegründet worden. Einige deutsche Bundeskanzler nach Angela Merkel werden viel damit zu tun haben, diesen fatalen Eindruck eines neuen deutschen Machtanspruchs in Europa wieder zu korrigieren.</p>
<div id="attachment_3707" class="wp-caption aligncenter" style="width: 619px"><a href="http://www.bds-online.info/2011/12/21/europa-nach-dem-gipfel/europakarte2010/" rel="attachment wp-att-3707"><img class="size-full wp-image-3707  " title="europakarte2010" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/europakarte2010.png" alt="" width="609" height="537" /></a><p class="wp-caption-text">Schulden der Staaten Europas 2010. Von hell nach dunkel ist von niedrig nach hoch. Quelle: Wikipedia</p></div>
<p>Sicher musste man im Interesse Deutschlands und Europas hoffen, dass Angela Merkels spät begonnene Versuche der Krisenbewältigung erfolgreich sind &#8211; aber auch nach dem jüngsten Gipfel sieht es nicht danach aus. Der Bundesbankpräsident Jens Weidmann hatte zu Recht gefordert, den Geburtsfehler der Währungsunion zu beseitigen und eine echte politisch verantwortete Fiskalunion zu schaffen &#8211; also eine gemeinsame Steuer-, Finanz- und Wirtschaftspolitik. Legitimiert durch die Parlamente oder Volksabstimmungen, würden dabei bislang rein nationale Souveränitätsrechte in der Europäischen Union gebündelt, um in einer gemeinsamen Währungszone auch eine gemeinsame Strategie des Schuldenabbaus, der Sanierung der Staatshaushalte und der Investition in die Wettbewerbsfähigkeit sowie die wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu verfolgen. Nichts anderes hatten jene elf Länder, die sich 1949 zur Bundesrepublik Deutschland und zuvor schon zum Gebrauch der gemeinsamen Währung D-Mark zusammenschlossen, übrigens auch getan. Sie hatten damit Erfolg selbst in den Ländern, die &#8211; wie Bayern &#8211; anfangs außerordentlich arm und rückständig waren.</p>
<p>Allerdings habe nun gerade diese Länder, die anfangs der Hilfe bedurften, die meisten Länder, die sich auf Ihren wirtschaftlichen Erfolgen ausgeruht oder alte, marode Industrien unterstützt haben, überholt und müssen nun diese Länder finanziell unterstützen. Das ist das eigentliche Problem eines Länderfinanzausgleichs &#8211; ob nun innerhalb Deutschlands oder mit den EU-Staaten: Der finanzielle Ausgleich auf Grund von Haushaltsmängeln wird mit den Geberländern immer Konflikte herbeirufen.<br />
Andererseits wird nur durch eine europäische Antwort mit einer echten Fiskalunion und ohne einen damit verbundenen europäischen Schuldentilgungsfonds die Krise der Staatsfinanzierung in der Eurozone nicht beendet werden. Aber diese Fiskalunion darf eben nicht von oben eingesetzt werden, sondern muss demokratisch gewählt sein. </p>
<p><strong>Der Einfluss von Bankern und Spekulanten</strong></p>
<p>Stattdessen wird Europa jetzt von Bankern und Anlegern regiert, nicht von Politikern. Das ist das Ergebnis der letzten zwei Jahre. Und das ist die Folge dieser Als-ob-Politik der Staats- und Regierungschefs. Denn weil es kein wirksames Handeln der Politik gibt, übernehmen andere ihre Rolle: Die Finanzmärkte erzwingen Rücktritte von Regierungen und höhere Zinsen, und die Europäische Zentralbank finanziert die betroffenen Staaten mit einer gemeinschaftlichen Haftung über Eurobonds, allerdings ohne sie so zu nennen. Schlimmer noch: ohne jeden Einfluss auf die Haushalts- und Finanzpolitik derjenigen, denen sie billiges Geld gibt. Weder die Kreditgeber an den Finanzmärkten glauben bisher an die Wirksamkeit der vorgeschlagenen Lösungen noch die Staaten außerhalb Europas, bei denen wir um den Ankauf europäischer Staatsanleihen geradezu gebettelt haben. Denn im Kern geht es eben nicht um eine reine Finanzierungskrise. Eine solche könnte man lösen, wenn man die Staatsausgaben nur hinlänglich kürzte und ausreichend Bürgschaften für die verbleibenden Staatskredite ausgäbe. Doch wir haben es mit einem massiven Vertrauensschwund gegenüber dem gesamten europäischen Projekt zu tun. Wer die Bürgerinnen und Bürger Europas ebenso zurückgewinnen will wie den Staaten der Eurozone wieder angemessene Finanzierungsbedingungen an den internationalen Kapitalmärkten verschaffen möchte, muss den Menschen und den Märkten das Vertrauen in die Verlässlichkeit und den Willen zum gemeinschaftlichen Handeln in der Währungsunion zurückgeben. Dazu bedarf es aber anderer Mittel als nur des ständigen Nachrüstens mit Geld. Dazu braucht es auch eine Kraftanstrengung in Worten, die mit den Taten in Einklang stehen.<br />
Quelle: FAZ</p>
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		<title>Hier irrt der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 23:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Berger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Altkanzler Helmut Schmidt hat in seiner viel beachteten einstündigen(!) Rede vor dem Bundsparteitag der SPD am Samstag, 3.Dezember.2011, davor gewarnt, dass es zu einer Renationalisierung kommt, wenn Europa auseinander bricht. Dieser Konsequenz des 92-Jährigen können wir nur zustimmen, nicht aber seinen daraus resultierenden weiteren Folgerungen: Eine gemeinsame Währung einzuführen für Staaten mit gravierend unterschiedlichen Strukturen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bds-online.info/2011/12/08/hier-irrt-der-fruhere-bundeskanzler-helmut-schmidt/helmut_schmidt_2008_wikipedia-01/" rel="attachment wp-att-3696"><img class="alignleft size-large wp-image-3696" title="Helmut_Schmidt_2008_Wikipedia-01" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Helmut_Schmidt_2008_Wikipedia-01-206x260.jpg" alt="" width="206" height="260" /></a>Altkanzler Helmut Schmidt hat in seiner viel beachteten einstündigen(!) Rede vor dem Bundsparteitag der SPD am Samstag, 3.Dezember.2011, davor gewarnt, dass es zu einer Renationalisierung kommt, wenn Europa auseinander bricht. Dieser Konsequenz des 92-Jährigen können wir nur zustimmen, nicht aber seinen daraus resultierenden weiteren Folgerungen: Eine gemeinsame Währung einzuführen für Staaten mit gravierend unterschiedlichen Strukturen ist zum Scheitern verurteilt. Sicher ist ein einiges</p>
<p>Europa wünschenswert, sicher haben wir nur durch die gemeinsamen Anstrengungen zu einem vereinten Europa Kriege in dieser Region verhindert. Aber das geht auch als</p>
<p>Staatenbund und nicht als Bundesstaat. Alle gegenwärtigen Versuche von SPD, Grünen und Linken, über Euro-Bonds und andere Hilfsmittel &#8211; EFSF, ESM-Vertrag und</p>
<p>Ankauf von maroden Staatsanleihen durch die EZB &#8211; Europa als Ganzes zu erhalten, wird die Schuldenpolitik vieler Staaten nicht verhindern, sondern eher fördern. Dabei wird</p>
<p>es immer mehr zu einem Ungleichgewicht kommen. Leistungsfähigen Länder werden nicht länger einsehen, warum sie mit ihren Steuergeldern andere Staaten finanzieren sollen, die weit über ihre Einkommensverhältnisse gelebt haben.  </p>
<p>Der Chef der deutschen Sozialdemokraten im Europäischen Parlament, Martin Schulz, hatte einen besonders hellen Moment: “Die planen die Einsetzung eines Wiener</p>
<p>Kongresses“, rügte er im Radio die Euro-Rettungsaktionen. Im Wiener Kongress 1814 / 1815 wurde in kleinen Gremien etwas beschlossen, von dem keiner etwas wusste!! Wie beim Euro-Rettungsschirm!!</p>
<p>Merkels Vorgehen beim ESFS zeigt wie der ESM-Vertrag zukünftig gehandhabt wird</p>
<p>Angela Merkel wählt sich die Gremien aus, die Ihre Vorstellungen abnicken. Lethargisch wird in Berlin hingenommen, dass Griechenland nicht 110 Milliarden, sondern</p>
<p>plötzlich 250 Milliarden braucht. Im Sommer 2010 wollte Finanzminister Wolfgang Schäuble noch sein Wort geben, dass der Rettungsschirm ausläuft. “Das sei klar vereinbart“. Bald wird aus dem Provisorium eine Dauereinrichtung, in die Deutschland übrigens nicht nur Garantien, sondern erstmals auch eine Bareinlage von 20 Milliarden einzahlen muss. Und aus den Milliarden Euro, mit denen den Pleiteländern geholfen werden muss, ist inzwischen 1 Billion geworden. Ein Ende der Garantie- und somit der Risikoerhöhung ist nicht in Sicht.</p>
<p>Ein Grundsatz aus der Wirtschaft lässt sich jedoch von der Politik nicht wegdiskutieren: “Wer immer höher bürgt, geht ein immer höheres Risiko ein!“ Der</p>
<p>Haushaltsauschuss des Bundestages beschloss Mitte Oktober 2011: “Die Gewährleistungsgrenze von rund 211 Milliarden Euro für Deutschland und das Gesamtvolumen</p>
<p>der Kreditvergabe von 440 Milliarden wird auf jeden Fall eingehalten.“ Niemand sollte sich täuschen: Der Beschluss ist  so viel wert wie eine Abstimmung im Kindergarten für</p>
<p>gutes Ausflugswetter.</p>
<p>Noch am 30.September erklärte der bayerische Ministerpräsident, Horst Seehofer; im Bundesrat: “Weitere Aufstockung oder größere Risiken aus den übernommenen</p>
<p>Garantien beispielsweise durch finanztechnische Hebel lehnen wir ab.“ Ein solcher Schritt berge die Gefahr, dass auch die Finanzstabilität Deutschlands Schaden nehmen</p>
<p>könnte. Recht hat er, der Herr Seehofer.</p>
<p>Inzwischen ist der Fall eingetreten. Der Hebel ist in den Leitlinien(Guidelines) für die Europäische Finanzfazilität-EFSF, wie der Rettungsschirm im verquasten</p>
<p>EU-Bürokratentext heißt, enthalten. Der Wille der überwältigenden Mehrheit der Deutschen spielt bei den Kongresspolitikern keine Rolle. Die europäischen Leichtmatrosen</p>
<p>Merkel und Sarkozy werden mit ihrem Dauerkongress keine Dauerstabilität schaffen. Der Vergleich  von Schulz mit dem Wiener Kongress weist die Richtung: 1815 begann</p>
<p>die Revolution.<br />
Quelle: JUNGE FREIHEIT Nr.44/11</p>
<p>Fazit</p>
<p>Helmut Schmidt hat Recht, wenn er vor einem Zusammenbruch der Eurozone warnt. Aber dazu hätten die Verträge von vorneherein eine Ausschlussmöglichkeit der Staaten</p>
<p>beinhalten müssen, die sich nicht an die Maastricht -Verträge halten, bzw. ihre Haushalte mit Schulden erstellen. Davon ist Deutschland nicht ausgenommen.<br />
Jetzt geht es um Schadensbegrenzung. Denn eine Finanzierung von Schuldenstaaten durch Steuergelder von Bürgern anderer Staaten, die auf viele Dinge verzichtet haben</p>
<p>und sich schmerzvollen Sparmaßnahmen ihrer Regierungen unterzogen haben, wird über kurz oder lang scheitern. Der ESM-Vertrag gleicht in seiner Konsequenz dem</p>
<p>Länderfinanzausgleich in Deutschland. Bayern, Baden-Württemberg und Hessen bereiten eine Klage dagegen vor dem Bundesverfassungsgericht. Warum? Weil diese</p>
<p>Bundesländer nicht einsehen, dass sie die freizügige Verteilungspolitik der Länder, die von diesem Finanzausgleich profitieren, länger hinnehmen sollen. Das wird auch im</p>
<p>Großen, in Europa nicht ausbleiben.  </p>
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<p><em>§3.2   Um eine Unabhängigkeit zu garantieren, dürfen weder Finanzdienstleister noch Versicherungskaufleute, die ihren Beruf ausüben, Mitglieder werden. Darüber hinaus dürfen keine Mitglieder werden: Mitarbeiter von Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen und Mitarbeiter von Firmen und Organisationen, die Produkte vertreiben, die von Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder Versicherungen angeboten werden. Ebenso dürfen auch keine aktiven Politiker, Landtags- oder Bundestagsabgeordnete bestehender Parteien Mitglieder werden.</em></p>
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		<title>Ist die Aktion Occupy Wall-Street am Ende?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 23:47:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alle setzten Hoffnung auf die Occupy-Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[es gibt viele Lobbys -aber keine für die Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[immer weniger Menschen beteiligen sich an den Demonstrationen]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen erkennen nicht die Kraft und die Macht einer eigenen Lobby]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Mutterland der Bankproteste &#8220;Occupy Wall street&#8221; geht nun die Polizei gegen die Demonstranten in Los Angeles vor, räumte die Camps und nahm fast 300 Demonstranten fest. Auch in Philadelphia an der Ostküste lösten die Behörden ein Zeltlager auf. Die Bewegung gegen die Macht des Finanzsektors und soziale Ungerechtigkeiten in den USA gerät immer mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2011/12/02/ist-die-aktion-occupy-wall-street-am-ende/proteste-in-munchen-80/" rel="attachment wp-att-3641"><img class="alignleft size-full wp-image-3641" title="Proteste in München-80" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Proteste-in-München-80.jpg" alt="" width="316" height="338" /></a>Im Mutterland der Bankproteste &#8220;Occupy Wall street&#8221; geht nun die Polizei gegen die Demonstranten in Los Angeles vor, räumte die Camps und nahm fast 300 Demonstranten fest. Auch in Philadelphia an der Ostküste lösten die Behörden ein Zeltlager auf. Die Bewegung gegen die Macht des Finanzsektors und soziale Ungerechtigkeiten in den USA gerät immer mehr in die Defensive. Die Protestaktion, bei der seit dem 17. September 2011 der Zuccotti Park in Lower Manhattan in New York City von Demonstranten besetzt und in Liberty Plaza umbenannt wurde, war der Beginn einer Occupy-Wall-Street-Bewegung, nach deren Vorbild weltweit ähnliche Aktionen in zahlreichen Städten ins Leben gerufen wurden, bzw. Zusammenschlüsse von Menschen entstanden, die ähnliche Ziele wie OWS verfolgen. Zu den Protesten hatte das konsumkritische kanadische Magazin Adbusters im Juli 2011 aufgerufen. Es nannte ausdrücklich den Arabischen Frühling, insbesondere die Besetzung des Tahrir-Platzes in Ägypten, als Vorbild. Von der Website fand die Idee ihren Weg in verschiedene linke Foren und es entstand das Twitter-Forum „Occupy Wall Street“.</strong></p>
<p><strong>Der Name steht für Widerstand gegen die Banken-Lobby</strong></p>
<p>&#8220;Occupy Wall Street&#8221; heißt auf Deutsch &#8211; &#8220;besetzt die Wall Street&#8221;. In der New Yorker Wall Street sitzt die wichtigste Börse der Welt, Sinnbild und Machtzentrale der globalen Finanzwirtschaft. Am 17. September 2011 kamen in New York zum ersten Mal Demonstranten unter diesem Motto zusammen. Die &#8220;Occupy&#8221;- Demonstranten wollten vor allem ein Zeichen gegen die Macht der Finanzmärkte setzen! Durch riskante Bankgeschäfte haben in USA viele Menschen ihr Haus und alles Ersparte verloren. Die Demo-Motive waren je nach Land unterschiedlich. In Deutschland wurde gegen Steuer-Milliarden zu Banken- und Euro-Rettung protestiert. In Spanien, Portugal und Italien gegen drohende Armut. Was als weltweiter Protest gegen Banken und Politik begonnen hatte &#8211; Hunderttausende in über 1.000 Städte in 102 Länder  gingen unter dem Motto &#8220;Occupy Wall Street&#8221; [OWS] auf die Straße &#8211; scheint doch nicht mehr en vogue zu sein. Die Menschen zeigen immer weniger Interesse daran..</p>
<p>Genug ist genug</p>
<p>Obwohl die Banken nur Geschäftshäuser sind, die unter allen Umständen Profit machen müssen &#8211; das erwarten die Aktionäre und dicke Bonus-Zahlungen liefern sollen &#8211; das erwarten die Banker, gehen die Menschen immer noch in Scharen zum &#8220;Feind&#8221;, um Geldgeschäfte zu tätigen. Wann begreift die Masse, dass sie dort nur verlieren kann, fragen sich die Wissenschaftler weltweit. Das Bündnis &#8220;Global Change&#8221; hatte weltweit zu einem Aktionstag aufgerufen, um Menschen zum Umdenken zu animieren &#8211; an dem sich nach Angaben der Organisatoren über 1.000 Städte in 102 Ländern beteiligt haben. Wenn das Volk kein Brot hat, soll es doch Kekse essen&#8221;, stand auf dem Schild, welches das Krümelmonster aus der Sesamstraße vor sich her getragen hat. Der Kostümierte war einer von mehr als 10.000 Menschen, die am 12.11.11 in Berlin lautstark gegen die Macht der Finanzmärkte protestiert haben. Die Demonstration zog vom Alexanderplatz über das Brandenburger Tor zum Kanzleramt, von dort aus eine Abschlusskundgebung begann. Den Teilnehmern ging es um soziale Gerechtigkeit. Die Grundvoraussetzungen in den verschiedenen Ländern sind verschieden, die Forderungen weltweit im Kern dieselben. Demokratie soll direkt und nicht länger nur über Repräsentanten funktionieren. Auf dem Weg durch das Regierungsviertel zum Kanzleramt kam es kurzzeitig zu Tumulten, als sich eine Gruppe von rund 200 Protestlern vom Demonstrationszug löste und über die Wiese auf den Bundestag zustürmte. Dort bauten die Aktivisten die Gitterabsperrungen ab und riefen &#8220;Occupy Bundestag&#8221;, was an den Slogan der US-Amerikanischen Bewegung &#8220;Occupy Wall Street&#8221; [besetzt die Wall Street] erinnerte.</p>
<p>Fazit</p>
<p>&#8220;Das wird kein neues 68!&#8221; Diese Demos sind die Fortsetzung von Gorleben und Stuttgart. Autor Alexander Gauland sieht einen anderen Unterschied zwischen den Bewegungen. Er sagte: &#8220;Die 68er waren sehr stark links-ideologisch, marxistisch und maoistisch beeinflusst.&#8221;<br />
Bei &#8220;Occupy Wall Street&#8221; ging erstmalig die Mittelschicht auf die Straße, die Angst hat, unter die Räder zu kommen. Es ist ein Lebensgefühl der Bedrohung, das viel weniger ideologisch unterfüttert ist. Es ist begründet, denn immer mehr Menschen erleben einen gesellschaftlichen Abstieg. Aber statt eine Lobby zu bilden, bzw. einzurichten, gegen die Übermacht der Finanz- und Wirtschaftslobby, zerstreut sich dieser Widerstand kaum das Gegenwind auftritt. Was sind die Gründe dafür? Bequemlichkeit &#8211; eindeutig Bequemlichkeit! Wir haben diese Thema schon vor 10 Jahren angesprochen: Es gibt eine Lobby für die Tiere, eine Lobby für die Umwelt, eine Finanz- und eine Wirtschaftslobby &#8211; aber keine Lobby für die Menschen!&#8221;<br />
Aber zumindest sollte man sich gegen die &#8220;Verführungen dieser Maffia&#8221; von Banken und Versicherungen schützen. Man sollte sich einmal mit der Materie befassen, auch wenn es einem zuwider ist &#8211; und nicht immer hoffen, dass andere das für einen tun. Denn Nichtwissen wird mit &#8220;Ausbeutung&#8221; bestraft! Auf der Rückseite des Buches DIE FINANZBIBEL steht: Warum lernen wir viele in den Schulen, was wir später nie mehr brauchen, aber nichts über Finanzen. Das ist kein Zufall &#8211; das ist Methode. Lassen Sie sich nicht länger an der Nase herumführen!<br />
Wir haben vor kurzem über das neue Berufsbild <span style="color: #000080;"><strong><a href="http://www.bds-online.info/2011/09/20/financial-personal-trainer/" target="_blank"><span style="color: #000080;">Financial-Personal-Trainer </span></a></strong></span>berichtet Hier wird versucht, dieses Wissen wieder nachzuholen, denn Wissen ist Macht.</p>
<p>Eine Veröffentlichung dieser Seite (auch auszugsweise) auf anderen Internet-Seiten oder eine Weitergabe in gedruckter Form ist unter Quellenangabe ( http://www.bds-online.info) ausdrücklich erlaubt und gewünscht.</p>
<p>P.S.: Wenn Sie der Meinung sind, mehr Bürger sollten diesen Beitrag lesen, dann geben Sie den Link zu dieser Seite an Freunde und Bekannte weiter. Die Informationen sind gratis. Danke für Ihre Mithilfe bereits im Voraus. Denn nur wenn viele erkennen, wie wir manipuliert werden, sind Veränderungen möglich. Unser Slogan:<br />
&#8220;Nur wer etwas tut, kann etwas bewegen!&#8221;</p>
<p>Beachten Sie auch unsere allgemeinen Informationen auf <a href="http://www.bund-der-sparer.de/">www.bund-der-sparer.de</a> , insbesondere die Informationen unter &#8220;<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/aufklaerung-ueber-finanzen/infos-von-a-z" target="_blank">Infos von A-Z</a></strong>&#8220;, “<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/warnungen/warnung-vor-prv-u-klv" target="_blank">Warnungen vor Privaten Rentenversicherungen und Kapital-Lebensversicherungen-PRV und KLV</a></strong>“ und auch die <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/empfehlungen" target="_blank">Empfehlungen</a>. </strong>Vor allem aber sehen Sie sich unsere <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/videos" target="_blank">Videos</a></strong> zu den einzelnen Themen an, denn diese ausgesuchten Videos erklären mehr als tausend Worte.</p>
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<p><em>§3.2   Um eine Unabhängigkeit zu garantieren, dürfen weder Finanzdienstleister noch Versicherungskaufleute, die ihren Beruf ausüben, Mitglieder werden. Darüber hinaus dürfen keine Mitglieder werden: Mitarbeiter von Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen und Mitarbeiter von Firmen und Organisationen, die Produkte vertreiben, die von Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder Versicherungen angeboten werden. Ebenso dürfen auch keine aktiven Politiker, Landtags- oder Bundestagsabgeordnete bestehender Parteien Mitglieder werden.</em></p>
<p>Haftungsausschluss<br />
Die Publikation auf unserer Website <a href="http://www.bds-online.info/">www.bds-online.info</a> beruhen auf von uns nicht immer bis ins letzte Detail überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für  deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des  Redaktionsschlusses wieder.</p>
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		<title>Deutschlands Schulden steigen -ungebremst -2</title>
		<link>http://www.bds-online.info/2011/11/30/deutschlands-schulden-steigen-ungebremst-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 23:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Die Auswirkungen der "Frankfurter Schule" auf die 68-er]]></category>
		<category><![CDATA[die Auswirkungen der 68-er auf unsere aktuelle Politik]]></category>
		<category><![CDATA[wohin geht die Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesrepublik Deutschland steuert immer mehr auf die 2 Billionen-Marke an Schulden zu. War früher für Politiker und Manager die Million eine magisch große Komponente, so gehen sie heute mit  Milliarden um wie früher mit Millionen. Es sind nun noch Zahlen mit mehr Nullen als die Millionen. Bei Billionen aber erstarren wir doch noch ehrfürchtig. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2011/11/30/deutschlands-schulden-steigen-ungebremst-2/geldschein-haufen-ausschnitt/" rel="attachment wp-att-3616"><img class="alignleft size-full wp-image-3616" title="Geldschein-Haufen-Ausschnitt" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Geldschein-Haufen-Ausschnitt.jpg" alt="" width="263" height="234" /></a>Die Bundesrepublik Deutschland steuert immer mehr auf die 2 Billionen-Marke an Schulden zu. War früher für Politiker und Manager die Million eine magisch große Komponente, so gehen sie heute mit  Milliarden um wie früher mit Millionen. Es sind nun noch Zahlen mit mehr Nullen als die Millionen. Bei Billionen aber erstarren wir doch noch ehrfürchtig. Aber wie lange noch?  Dabei versuchen wir uns erst gar nicht vorzustellen, wie diese Schulden wieder getilgt werden können. Wie konnte es in Deutschland soweit kommen? Ist das unausweichliches Schicksal oder ist das gewollt? Und wenn ja, wer oder was steckt dahinter und warum ist das überhaupt möglic? Alles Fragen, deren Beantwortung eine neue Sichtweise über die Schuldenpolitik in Deutschland aufzeigt. </strong><strong>Warum wird das alles von den Politikern zugelassen? Wir versuchen eine Antwort darauf zu geben.</strong></p>
<p>Die zersetzenden Auswirkungen, die wir heute zu spüren bekommen gehen zurück auf die „Frankfurter Schule“ und die Bewegung der sogenannten „68er“. <a href="http://www.bds-online.info/2011/11/30/deutschlands-schulden-steigen-ungebremst-2/dutschkevietnamkongress-68er/" rel="attachment wp-att-3618"><img class="alignright size-medium wp-image-3618" title="DutschkeVietnamkongress-68er" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/DutschkeVietnamkongress-68er-230x207.jpg" alt="" width="230" height="207" /></a><br />
Die „FrankfurterSchule“ hat ihren Ursprung im Frankfurter Institut für Sozialforschung. Dort waren Sozialwissenschaftler, wie Horkheimer, Adorno, Marcuse, Fromm, Löwenthal u. a. am Wirken, die während ihrer Aufenthalte in den USA die Umerziehung der Deutschen vorbereitet hatten. Als sie nach 1945 nach Deutschland und Frankfurt zurückkehrten, waren ihre Ziele die Zerstörung der deutschen Traditionen, die Vernichtung des Volks- und Vaterlandsbewusstseins, der Abbau aller Autoritäten, die Auflösung der Familien und des Staates. Die vorher geltenden preußischen Tugenden wie Fleiß, pflichtbewusstsein, Treue und Opferbereitschaft wurden durch das Streben nach größerem Spaß- und Lustgewinn ersetzt. Man kann die in Deutschland herrschenden Verhältnisse nicht verstehen, ohne die „Frankfurter Schule“ und ihre zersetzenden Auswirkungen bis in die Gegenwart zu kennen. Fast alle führenden Mitglieder der SPD und der Grünen, sowie häufig auch aus der CDU sind 68er. <a href="http://www.bds-online.info/2011/11/30/deutschlands-schulden-steigen-ungebremst-2/tempx1_68er_sitzstreik-80/" rel="attachment wp-att-3617"><img class="alignleft size-medium wp-image-3617" title="tempx1_68er_sitzstreik-80" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/tempx1_68er_sitzstreik-80-230x230.jpg" alt="" width="230" height="230" /></a><br />
Sie sind Kinder der „Frankfurter Schule&#8221; oder entstammen deren marxistisch-leninistischen Nachfolgeorganisationen. Ihre Ziele: Die Zerstörung der deutschen geistigen Tradition, die Vernichtung des Volks- und Vaterlandsbewusstseins, der Abbau aller sozialen Errungenschaften und die Auflösung der Familie und des Staates an sich. Die Ergebnisse dieser Machenschaften sind heute überall zu beklagen und niemand will eine Lösung, da für diese Damen und Herren genau dies – nichts tun – die Endlösung für Deutschland ist. Sie alle sind mitverantwortlich dafür, dass die Staatskassen geplündert sind, dass die Sozialsysteme am Boden liegen, die angeblich reformierten Schulen und Universitäten am Ende sind und Wirtschaft und Industrie in einer tiefen Krise stecken. Nun haben wir diese angestrebte Spaßgesellschaft. Deutschland und somit alle Deutschen Staatsbürger sind davon betroffen &#8211; und keiner versucht eine Ursachenforschung. Zwar wird mehr und mehr von der &#8220;Übernahme der persönlichen Verantwortung&#8221; gesprochen, aber nicht und nirgends von der &#8220;PERSÖNLICHE HAFTUNG&#8221; für die maßgeblich Verantwortlichen, also die Politiker, die verantwortlichen Beamten und die Top-Manager in Witschaft und Finanzwelt.</p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2011/11/30/deutschlands-schulden-steigen-ungebremst-2/isf-frankfurter-schule-60/" rel="attachment wp-att-3619"><img class="aligncenter size-full wp-image-3619" title="ISF-Frankfurter Schule-60" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/ISF-Frankfurter-Schule-60.jpg" alt="" width="578" height="486" /></a></p>
<p><strong>Deutschland &#8211; ein Sanierungsfall</strong></p>
<p>„Deutschland ist ein Sanierungsfall“, verkündete Frau Merkel ja schon recht laut durchs Land. Von mehr Ehrlichkeit, von der Rettung Deutschlands, von grundlegend anders gestalteter Politik und von grundlegenden Verbesserungen im Land war bereits mehrmals die Rede. Die Wahre Situation sieht aber so aus, dass die Bundesrepublik Deutschland nur noch versucht, mit Neuschulden die explodierenden Schuldzinsen zu zahlen. Den Regierenden sind die Hände für ein Entgegensteuren gebunden, wie man jetzt wieder bei der Diskussion über die Eurobonds feststellen konnte. Schon heute ist abzusehen, dass der zunehmende Druck der Lobbyisten den Widerstand der Kanzlerin brechen wird. Mit anderen Worten heißt das, Deutschland liegt finanziell im sterben. Jede Sekunde fallen jetzt aktuell etwa 2.279 € nur an Zinsen an, Tendenz unkontrollierbar steigend. Die Verschuldung liegt bald bei etwa 2 Billionen Euro. Eine Zahl, von der die „Nullen“ im Bundestag wahrscheinlich noch nicht einmal auf Anhieb wissen, wie viele Nullen sie hat (es sind 12). An eine Rückzahlung der eigentlichen Schulden ist schon lange nicht mehr zu denken. Die Handlanger der Heuschrecken, die Befehlsempfänger der Lobbyisten sowie der Lobbyisten-Berater, versuchen nur noch, die ihnen davonrasenden Schuldzinsen bis zum endgültigen Zusammenbruch Deutschlands bedienen zu können. Sie handeln nach der Maxime, wo können wir den „sich alles gefallen lassenden“, deutschen Bürger noch mehr schröpfen? Wo können wir ihn noch zusätzlich aussaugen und noch etwas mehr aus ihm herauszupressen?</p>
<p><strong>Trostlose Zukunft </strong></p>
<p>Dass sich diese Lage unter den Merkels oder Schröders dieses Landes nicht mehr verbessern kann, dürfte jedem denkenden Menschen klar sein. Die Zahl der Arbeitsplätze, die Lohnsteuer- und Sozialabgaben erwirtschaften, geht ständig zurück. Die Arbeit wird von den Firmen ins Ausland verlagert und in Deutschland werden sogenannte „Ein-Euro-Jobs“ geschaffen, die von den noch in Arbeit stehenden Deutschen bezahlt werden müssen. Die Ein-Euro-Arbeiter können mit ihrem Verdienst weder konsumieren, um wenigstens indirekt die Steuereinnahmen des Systems zu fördern, noch wirft dieser Lohn Steuereinnahmen für das System ab. Lobbyisten haben dafür gesorgt, dass Ein-Euro-Job-Vermittler pro Vermittlung zusätzlich vom Staat mit über 300 Euro belohnt werden. Es sind also nicht nur die Ein-Euro-Kosten, die für den Bezieher dieser Arbeit von dem Rest der noch arbeitenden Deutschen aufgebracht werden müssen, auch die dreisten Kosten der Lobby-Selbstbedienung in Milliardenhöhe für die Vermittlung dieser Kostenfaktoren müssen vom Steuerzahler aufgebracht werden.</p>
<p><strong>Deutschland treibt in die Pleite</strong></p>
<p>Der Terror der Heuschrecken (Globalisierung genannt) wird immer heftiger, dem Volk geht es dabei allgemein immer schlechter. In der Politik sitzen immer mehr von der Hochfinanz eingesetzten „Nullen“, die von nichts eine Ahnung haben &#8211; erst recht nicht von dem was sie sagen und außerdem keinerlei Kompetenz besitzen. Deutschland treibt rettungslos in die Pleite und die EU kann dann nicht mehr bezahlt werden. Griechenlands Verschuldung ist in aller Politikermunde, aber die Bunderepublik Deutschland steht keinen Pfennig (Neusprech: Cent) besser da, dass wird verschwiegen.</p>
<p>Ohnehin ist die Verschuldung einzelner Staaten weitaus höher, als allgemein veröffentlicht. Auffällig ist dabei auch, dass die hoffnungslos verschuldeten Länder alle Mitglieder der NATO und der EU sowieso sind. Bei allen ist die Verschuldung derart hoch, dass eine Tilgung unmöglich geworden ist. So fordern Weltbank und Internationaler Währungsfond Sachwerte als Ersatztilgung ein, was dazu führt, dass immer mehr Staatseigentum verhökert wird. So kommt es irgendwann zur kompletten Übernahme eines Landes durch die Hochfinanz. &#8211; Globalisierung nennt der politisch korrekt denkende Weltbürger diesen Angriff auf die Souveränität der Länder. Wobei der perfide Plan dahinter schon um einiges älter als Hundert Jahre ist und somit ein besonderes Licht auf den Geschichtsverlauf dieser Zeit wirft.</p>
<p>Die Schuldsummen können jedenfalls niemals mehr getilgt werden, egal ob 10% oder „nur“ 1% Zinsen durch die Weltbank verlangt werden, es ist unmöglich. Irreführende Verniedlichungen, wie Rettungsfallschirm und Rettungspakete sind nichts anderes als weitere Verschuldungen bei den Banken. Da die EU-Länder alle verschuldet sind, kann das Geld für „die Rettung eines Landes“ nur durch Schulden besorgt werden. Eine Spirale ohne Ende, die mit der daraus resultierenden Inflation einhergeht.</p>
<p>Anstatt auf dem falschen Weg der Globalisierung umzukehren, versuchen die verschuldeten Staatsregierungen sich bei der Hochfinanz anzubiedern und treiben deren Spiel mittlerweile auch ohne direkte Anweisungen weiter fort. Da man erkannt hat, auch wenn dies offiziell nicht zugegeben und publiziert wird, die eigene Verschuldung nicht in den Griff zu bekommen, ist man nur daran interessiert weitere Länder in die Abhängigkeit dieses Systems zu ziehen bis auch die derzeit schuldenfreien Länder hoch verschuldet sind. Dazu wird dann auch schon mal, wenn diese Staaten sich nicht freiwillig unterwerfen, ein NATO-Bomber im UN-Auftrag losgeschickt, der das betreffende Land in die Steinzeit zurück bombt. So kann man sich dann die wirklich reichen, bis dahin schuldenfreien Länder aneignen und deren Ressourcen (zum Beispiel Erdöl) rauben. Die „Kriegsbeute“ wird dann in der Regel bei sogenannten „Geberkonferenzen zum Wiederaufbau“ aufgeteilt. Wobei für diesem Wiederaufbau, selbstverständlich Konzerne der Angreiferstaaten beauftragt werden und nicht etwa dortige, landeseigene Firmen, die man ja mit dem Land gemeinsam durch Verschuldung in die Abhängigkeit treiben will.</p>
<p>So leider erst kürzlich geschehen. Innerhalb eines halben Jahres wurde Nordafrika komplett von den Schuldnerländern eingenommen. Da Libyen nicht freiwillig „mitspielen“ wollte, „halfen“ dort die NATO-Kampfflugzeuge nach. Übrigens: Wo waren denn die weltweit agierenden, angeblichen Terroristen? Wenn es sie auf der Welt geben würde, hätten sie spätestens bei den NATO-Angriffen auf Libyen reagiert und wären aktiv geworden. Aber dies hier nur am Rande.<br />
Quelle: <a href="http://www.terra-kurier.de">http://www.terra-kurier.de</a></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Wenn man sich die Entwicklung in Deutschland &#8211; und in der Welt - einmal von dieser Sichtweise her betrachtet, wird vieles verständlich. Schuldenpolitik als Machtinstrument &#8211; für wen? Wir werden es noch erleben, aber wir werden , glaube ich, keinen Gefallen daran haben. Daher können wir nur immer mahnen: Sorgen Sie vor.</p>
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&#8220;Nur wer etwas tut, kann etwas bewegen!&#8221;</p>
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<p><em>§3.2   Um eine Unabhängigkeit zu garantieren, dürfen weder Finanzdienstleister noch Versicherungskaufleute, die ihren Beruf ausüben, Mitglieder werden. Darüber hinaus dürfen keine Mitglieder werden: Mitarbeiter von Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen und Mitarbeiter von Firmen und Organisationen, die Produkte vertreiben, die von Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder Versicherungen angeboten werden. Ebenso dürfen auch keine aktiven Politiker, Landtags- oder Bundestagsabgeordnete bestehender Parteien Mitglieder werden.</em></p>
<p>Haftungsausschluss<br />
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		<title>Deutschlands Schulden steigen -ungebremst</title>
		<link>http://www.bds-online.info/2011/11/28/deutschlands-schulden-steigen-ungebremst/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 23:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden belasten die Wolkswirtschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden Deutschlands übersteigen die 2 Billionen-Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden Europas über 5 Billionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Staatsverschuldung der Bundesrepublik Deutschland erreicht bald eine Höhe von 2 Billionen EURO. (1,974 Billionen per Stand: 01.09.2011). Jede Sekunde kommen  2.279  Euro  dazu   (Stand per 01.09.2011). Die Schulden des Staates, der Länder und Komunen haben längst die 2 Billionen überschritten &#8211; die Staatsschulden wachsen unaufhörlich. Bereits Ende des Jahres 2006 wurde eine Rekordhöhe von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2011/11/28/deutschlands-schulden-steigen-ungebremst/schuldenuhr-2-billionen/" rel="attachment wp-att-3604"><img class="alignleft size-full wp-image-3604" title="Schuldenuhr 2 Billionen" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Schuldenuhr-2-Billionen.jpg" alt="" width="379" height="339" /></a>Die Staatsverschuldung der Bundesrepublik Deutschland erreicht bald eine Höhe von 2 Billionen EURO. (1,974 Billionen per Stand: 01.09.2011). Jede Sekunde kommen  2.279  Euro  dazu   (Stand per 01.09.2011). Die Schulden des Staates, der Länder und Komunen haben längst die 2 Billionen überschritten &#8211; die Staatsschulden wachsen unaufhörlich. Bereits Ende des Jahres 2006 wurde eine Rekordhöhe von 1,5 Billionen Euro erstmals überschritten und seitdem ständig übertroffen. Tilgungen verpuffen bei dieser Schuldsumme im nichts. Wir haben mittlerweile eine Situation erreicht, in der sich der Staat neu verschulden muss, um überhaupt nur diese Zinsen zahlen zu können. Kein Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft würde mit dieser Vorgehensweise dauerhaft von einer Bank Kredit bekommen &#8211; es wäre pleite. Aber wer erhält diese Zinszahlungen? Wir wollen in diesem Beitrag einmal dieser Frage nachgehen, denn wir alle sind davon betroffen.</strong></p>
<p>Schuld daran ist das &#8220;Zinsbelastete Geldsystem“ – gesteuert und kontrolliert durch die Weltbank. Nur Kranke können sich unser heutiges Geldsystem ausgedacht haben und noch kränkere Politiker haben diesem System weltweit zugestimmt und akzeptieren dies weiterhin. Und sind für die weltweit zunehmende Armut und Zahlungsunfähigkeit der Länder verantwortlich.</p>
<p><strong>Politische Hintergründe</strong></p>
<p>Die reichen Staaten der Erde (oder die, die sich dafür noch halten), die Weltbank und der Internationale Währungsfonds sind die großen Gläubiger der anderen Länder. Die sogenannten armen Länder schulden den noch reichen Ländern inzwischen weit über 5 BILLIONEN Dollar. Aber nicht dieser riesige Schuldenberg ist das eigentliche Problem, sondern die zu zahlenden Zinsleistungen, die nahezu jedem Staatshaushalt eine Schuldentilgung eigentlich unmöglich machen. Allein durch bereits erfolgte Zins- und Zinsenzins-Zahlungen wären die eigentlichen Schuldbeträge längst bezahlt worden.<br />
So können die Entwicklungsländer dieser Falle nicht entkommen und immer mehr Länder geraten in diese Falle hinein. Die Drahtzieher der Hochfinanz mit der Weltbank im Hintergrund freuen sich darüber. Und das, trotzdem diese Geldpolitik zur Vernichtung der Erde führt! – Zum Beispiel durch die Vernichtung des Regenwaldes.</p>
<p>Die Abholzung des Regenwaldes in einigen Entwicklungsgebieten findet nur deshalb statt, um die Zinsen und Tilgungsleistungen aufzubringen. Die Regierungen dieser Schuldnerländer sind gezwungen, ihre Exporte zu steigern. Dies betrifft natürlich die Rohstoffe des jeweiligen Landes, also mineralische Rohstoffe, Holz und landwirtschaftliche Produkte. Die Folge ist eine Abholzung im großem Umfang und eine Ausbeutung der Böden durch extreme, intensive Landwirtschaft. Um diese Entwicklung aufzuhalten erlässt die Weltbank hin und wieder großzügig einen Teil der Schulden. Schön – so denkt man. Doch ist dies nur ein weiterer, schöner Trick. Denn nachdem die Länder ausgebeutet wurden und die Schulden durch Zins- und Zinsenzins bereits zigmal zurückbezahlt wurden, kann man durch Schuldenerlass und Neuvergabe von weiteren Krediten das Spiel von vorne beginnen lassen. So stürzen die Länder in noch viel tiefere Armut und können dieser Schuldenfalle nicht entrinnen. Steigende Zinsen und Rohstoffpreise treiben dann noch die Exporterlöse in den Keller und die Entwicklungsländer bleiben in der Schuldenfalle für immer gefangen. Hinzu kommt, dass die Ausfälle von den „reichen“ Ländern zu ersetzen sind und die Weltbank mit der Hochfinanz im Rücken somit in jedem Fall kräftige Gewinne absahnt.<br />
Will man den Entwicklungsländern wirklich helfen und global – im Sinne für die Welt – handeln, dann können nur zinsfreie Kredite die Wirtschaft in den Entwicklungsländern ankurbeln. Wenn man dies nicht umsetzen will, werden die sogenannten Entwicklungsländer reihenweise Zuwachs durch dann ehemalige reiche Industrie- und Wirtschaftsländer erhalten, die ebenfalls immer weiter in die Schuldenfalle hineinspringen.</p>
<p><strong>Warum es uns alle betrifft</strong></p>
<p>Vor diesem Hintergrund muss man bereits auch von der „Schuldenfalle Deutschland&#8221;, sprechen. Im Jahre 1971 benötigte die Bundesrepublik umgerechnet rund 3 Milliarden € Neuverschuldung. 1972 waren es bereits 5 Milliarden bei einer Gesamtkreditlast von 91 Milliarden €. 1974 ging es dann richtig los – 33,5 Milliarden € Neuverschuldung. Von 1978 mit 56 Milliarden €, steigerte sich das dann auf 428 Milliarden € im Jahre 1989 und aktuell auf ca. 545 Milliarden €. Jedes Jahr weitaus höher als im jeweiligen Haushaltsgesetz veranschlagt wurde. Seit Amtsantritt hat Frau Merkel mehr Schulden gemacht als alle Bundeskanzler der letzten vier Jahrzehnte zusammen.</p>
<p><a href="http://www.bds-online.info/2011/11/28/deutschlands-schulden-steigen-ungebremst/staatsschulden-im-vergleich/" rel="attachment wp-att-3605"><img class="aligncenter size-full wp-image-3605" title="Staatsschulden im Vergleich" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/Staatsschulden-im-Vergleich.jpg" alt="" width="656" height="193" /></a></p>
<p>Auf der Internet-Seite des <span style="color: #000080;"><strong><a href="http://www.steuerzahler.de/  " target="_blank"><span style="color: #000080;">Bundes der Steuerzahler </span></a></strong></span>kann man gleich in der Kopfzeile &#8211; unter dem Motto: Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen &#8211; beobachten, wie in jeder Sekunde die Schulden der Bundesrepublik Deutschland ansteigen. 2 Billionen Euro Staatsverschuldung, die NIE zurückgezahlt werden können. Weltbank-Kredite, für die gerade mal die Zinsen aufgebracht werden können. Warum gehen unsere Politiker (egal welcher Partei und Farbe) dagegen nicht vor. Das ist meines Erachtens nicht nur Lüge und Betrug, sondern eine „Veruntreuung der Zukunft“. Kann man es der heutigen Jugend vorwerfen keine Lust auf diese Zukunft zu haben? Ist es überhaupt möglich diese riesige, öffentliche Schuldenlast jemals zu tilgen?</p>
<p><strong>Lösungsansätze</strong><br />
 <br />
Es müssten die Steuern mehr als drastisch erhöht werden und die Staatsausgaben müssten noch weiter reduziert werden. Konkret würde dies auch eine Rentenkürzung um 60 Prozent bedeuten. Eine alternative Möglichkeit wäre, sämtliche Ausgaben für Verteidigung, Arbeit, Verkehr und Forschung komplett zu streichen. Eine dritte Möglichkeit wäre die Mehrwertsteuer von heute noch 19 auf dann 30 Prozent zu erhöhen. Alle drei Vorschläge werden aber niemals den Weg in ein Parteiprogramm der sogenannten etablierten Parteien finden – denn Wahrheit und Realität vergessen unsere Politiker gerne mal &#8211; auch um eventuelle Wähler damit angeblich nicht zu vergraulen. Dabei würden Wahrheit und Aufrichtigkeit sehr viel mehr Wähler überzeugen und wirkliche Mehrheiten zu Stande bringen.</p>
<p><strong>Bundesschuldenverwaltung &#8211; jetzt die Bundeswertpapierverwaltung</strong></p>
<p>Eine Behörde, die den aktuellen Schuldenstand verwaltet ist die Bundesschuldenverwaltung in Bad Homburg. Da Bundesschuldenverwaltung doch ziemlich negativ klingt, wurde vor einigen Jahren eine Umbenennung in Bundeswertpapierverwaltung vorgenommen. Muss man daraus schließen, dass die Regierungen unseres Landes damit sich selbst und dem gesamten Volk etwas vorlügen wollen? Denn Schulden sind keine Wertpapiere – jedenfalls nicht für den, der die Kredite zurückzahlen soll.</p>
<p><strong>IWF und Weltbank</strong></p>
<p>Aber die einzige, wirklich allen Ländern helfende Methode wäre ein Ausstieg aus dem derzeit praktizierten Geldsystem mit Weltbank und Internationalen Währungsfonds. Denn die Krankheit unter der alle Welt leidet heißt Geldgier und Wucher! Dabei kämen alle Handelspartner auch ohne die Kredite dieses Geldsystems aus. Handel bedeutet irgendwie doch auch zu tauschen – also Land A bekommt eine Eisenbahn von Land B und Land B bekommt dafür Holz und Getreide von Land A. Einfach aber praktikabel – doch von der Welthandelsorganisation (WTO), die auch nur die Politik der Weltbank und des Währungsfonds vertritt, wird dies nicht gewünscht.<br />
Es kann nicht länger hingenommen werden, dass ein Staat, der ja eigentlich über die Geld- und Finanzhoheit seiner Währung verfügt, für sein eigenes Geld Zinsen bezahlen muss. Es ist nicht akzeptabel, dass ein Land bestraft wird (bis hin zur Bombardierung), wenn es diese Form der Demokratie ablehnt. Oder sollte man dazu richtigerweise „Diktokratie“ sagen? Der große Plan von IWF und Weltbank, der unbedingt noch aufgehalten werden muss, sieht jeweils vier Schritte vor:</p>
<p>1.           Bedingung zur Kreditvergabe ist die Privatisierung des staatlichen Besitzes unter Bestechung der<br />
            entsprechenden Verantwortlichen.Gleichzeitig erhält man dadurch Kontrolle über Industrie und<br />
            Wirtschaft, da die Verantwortlichen auch dahin Kontakte und Abhängigkeiten unterhalten.</p>
<p>2.         Zur Konsolidierung sind Haushaltskürzungen, Sparmaßnahmen und der Abbau (bis hin zur<br />
            Auflösung) des Sozialsystems vorgesehen.Rückgang der Inlandsproduktion, Kapitalflucht und<br />
            Bevölkerungsaufstände werden dabei in Kauf genommen.</p>
<p>3.         Wenn die landeseigene Wirtschaft dann weitestgehend zerstört ist und der Staat zu einer um-<br />
            fassenden Versorgung der Bevölkerung nicht mehr in der Lage ist, empfiehlt (zwingt) die Weltbank<br />
            zur Öffnung der Zollgrenzen, um da Produkte, die bereits vollständig unter eigener Kontrolle<br />
            stehen, ins jeweilige Land zu bringen. Selbstverständlich zu horrenden Preisen, die mit neuen<br />
            Krediten und noch höheren Zinsen bezahlt werden dürfen.</p>
<p>4.         Nachdem ein Land dann völlig „zerfressen und zerstört“ (privatisiert) wurde, hilft man einer<br />
            autoritären, militarisierten Regierung ins Amt, die dann fortan die Geschäfte betreibt und mögliche<br />
            Sklavenaufstände (notfalls auch blutig) unterdrückt.</p>
<p>Denken Sie mal in Ruhe nach – stehen wir in der Bundesrepublik Deutschland nicht bereits kurz vor Punkt 4? Oder wurden die letzten Regierungen bereits „ins Amt gesetzt“, um bei Punkt 4 keine Schwierigkeiten zu haben? Die Macht der Hochfinanz beruht nicht auf eigener Leistung. Sie ist das Ergebnis von Ausbeutung, Wucher, Raub, Lug, Betrug und Verführung gekoppelt mit unbegrenzter Skrupellosigkeit.<br />
Quelle:  <a href="http://www.terra-kurier.de/">http://www.terra-kurier.de</a></p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Weltweit steigt die Armut, obwohl die technischen und logistischen Möglichkeiten der Landwirtschaft ständig verbessert werden. Die Fahigkeit auch 7 Milliarden Menschenzu ernähren ist eindeutig vorhanden, aber wird nicht genutzt. In manchen Staaten Afrikas werden Lebensmittel exportiert, obwohl die Bevölkerung hungert. Aber wir müssen gar nicht in die Ferne schweifen:. Die Armut hat auch in Deutschland enorm zugenommen. Ob das die Altersarmut ist oder die unfassbare Tatsache, dass immer mehr Kinder ohne Frühstück zu Schule kommen.<br />
In unserem nächsten Beitrag gehen wir der Frage nach, wie es dazu kommen konnte.</p>
<p>Eine Veröffentlichung dieser Seite (auch auszugsweise) auf anderen Internet-Seiten oder eine Weitergabe in gedruckter Form ist unter Quellenangabe ( http://www.bds-online.info) ausdrücklich erlaubt und gewünscht.</p>
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&#8220;Nur wer etwas tut, kann etwas bewegen!&#8221;</p>
<p>Beachten Sie auch unsere allgemeinen Informationen auf <a href="http://www.bund-der-sparer.de/">www.bund-der-sparer.de</a> , insbesondere die Informationen unter &#8220;<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/aufklaerung-ueber-finanzen/infos-von-a-z" target="_blank">Infos von A-Z</a></strong>&#8220;, “<strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/warnungen/warnung-vor-prv-u-klv" target="_blank">Warnungen vor Privaten Rentenversicherungen und Kapital-Lebensversicherungen-PRV und KLV</a></strong>“ und auch die <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/empfehlungen" target="_blank">Empfehlungen</a>. </strong>Vor allem aber sehen Sie sich unsere <strong><a href="http://www.bds-deutschland.de/a/index.php/videos" target="_blank">Videos</a></strong> zu den einzelnen Themen an, denn diese ausgesuchten Videos erklären mehr als tausend Worte.</p>
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<p><em>§3.2   Um eine Unabhängigkeit zu garantieren, dürfen weder Finanzdienstleister noch Versicherungskaufleute, die ihren Beruf ausüben, Mitglieder werden. Darüber hinaus dürfen keine Mitglieder werden: Mitarbeiter von Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen und Mitarbeiter von Firmen und Organisationen, die Produkte vertreiben, die von Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder Versicherungen angeboten werden. Ebenso dürfen auch keine aktiven Politiker, Landtags- oder Bundestagsabgeordnete bestehender Parteien Mitglieder werden.</em></p>
<p>Haftungsausschluss<br />
Die Publikation auf unserer Website <a href="http://www.bds-online.info/">www.bds-online.info</a> beruhen auf von uns nicht immer bis ins letzte Detail überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für  deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des  Redaktionsschlusses wieder.</p>
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		<title>Breaking News- Portugal bringt Eurozone in Gefahr</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 23:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Fitch stuft Portugals Staatsanleihen von BBB- auf BB+ herab]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahr für ganze Eurozone]]></category>
		<category><![CDATA[Status Ramschanleihen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Unglück kommt selten allein: 4 Wochen vor Weihnachten stuft nun auch die Ratingagentur Fitch Protugals Staatsanleihen auf Ramschstatus herab &#8211; BB+ nach bislang BBB-. Der Ausblick sei negativ, Portugal habe keinen Status als Investment-Land mehr. Die Ratingagentur begründete ihren Schritt mit den großen Ungleichgewichten im Haushalt, der hohen Verschuldung über alle Sektoren hinweg sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bds-online.info/2011/11/25/breaking-news-protugal-bringt-eurozone-on-gefahr/portugal_map/" rel="attachment wp-att-3587"><img class="alignleft size-full wp-image-3587" title="portugal_map" src="http://www.bds-online.info/wp-content/uploads/portugal_map.gif" alt="" width="273" height="276" /></a>Ein Unglück kommt selten allein: 4 Wochen vor Weihnachten stuft nun auch die Ratingagentur Fitch Protugals Staatsanleihen auf Ramschstatus herab &#8211; BB+ nach bislang BBB-. Der Ausblick sei negativ, Portugal habe keinen Status als Investment-Land mehr. Die Ratingagentur begründete ihren Schritt mit den großen Ungleichgewichten im Haushalt, der hohen Verschuldung über alle Sektoren hinweg sowie einem ungünstigen konjunkturellen Ausblick. Fitch rechnet damit, dass die portugiesische Wirtschaft nächstes Jahr um drei Prozent schrumpft.</strong> <strong>Moodys hatte bereits im Juli dem Land diesen Status gegeben. </strong></p>
<p>Am gleichen Tag legen ca. 1 Million der rund 10 Millionen Portugiesen die Arbeit nieder und gehen, nach einem Aufruf der zwei großen Gewerkschaftsverbände, die zu einem 24-stündigen Streik aufgerufen haben, auf die Straße. Hunderte von internationalen Flügen mussten gestrichen werden, Nahverkehrszüge standen still und auch die U-Bahn von Lissabon hatte den Betrieb eingestellt. Behörden wurden bestreikt, Gerichte und Schulen blieben geschlossen und auch die Müllmäner und Postboten hatten die Arbeit niedergelegt. Seit 2004 sind die Gehältr und Löhne nicht mehr gestiegen und der fallende Lebenstandart gipfelte nun in diesem Streik, dem größten seit über 20 Jahren. Die Arbeitslosigkeit liegt in Portugal zwar nur bei 12,4 Prozent &#8211; im Gegensatz zu Spanien mit über 20 % &#8211; , aber wird Prognosen zufolge weiter steigen. Überdies leidet Portugal unter den drastischen Kürzungen der öffentlichen Ausgaben und Steuererhöhungen. Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer und Körperschaftssteuer wurden angehoben, gleichzeitig wurden Wohlfahrts- und Gesundheitsausgaben gekürzt.</p>
<p>Nach Voraussagen der Europäischen Kommission wird Portugals Wirtschaft 2012 um drei Prozent schrumpfen &#8211; das ist der schlechteste Wert in der gesamten 17 Staaten umfassenden Eurozone. Die Zinsen für Zehnjahres-Schuldverschreibungen liegen bei zwölf Prozent &#8211; das ist zwar noch nicht so hoch wie die 30 Prozent, die Griechenland für solche Anleihen an Zinsen zahlen muss, aber weit höher als die sieben Prozent, die als Grenze für die Handlungsfähigkeit eines Staates gelten.<br />
Quelle: derwesten.de</p>
<p>Um einmal das Ausmaß dieser Schulden zu verdeutlichen, bzw. zu zeigen, wie der Haushalts Portugals durch eine 12 % Zinszahlung für Staatsanleihen belastet wird, setzen wir das einmal in einen Vergleich zum deutschen Haushalt. Wenn Deutschland 12 % Zinsen für seine Staatsanleihen zahlen müsste, wäre dies eine Belastung von 240 Milliarden - nur für Zinszahlungen. Das wären doppelt so hohe Ausgaben wie der größte Etat, der Etat für Arbeit und Soziales und würde den Gesamthaushalt, der mit 306 Milliarden veranschlagt ist, sprengen. Wir wären pleite. Kein Wunder also, dass die Ratingagenturen keine Zukunft mehr in den Schuldenstaaten Griechenland, Portgal und Spanien sehen und deren Zinsbelastunen für Staatsanleihen daher ständig steigen. Das Risiko eine Teil- oder Gesamtverlustes ist inzwischen den meisten Anlegern zu hoch.</p>
<p>Aber nun schwappt diese Welle auch zu uns : Der gestrige, äußerst schlechte Verkauf der deutschen Staatsanleihen zeigt heute seine Wirkung. Die Zinsen für die Anleihen steigen auf 2,25 Prozent, den höchsten Wert seit Ende Oktober. Somit liegen sie sogar höher als die Großbritanniens (2.196 Prozent). Die 2-jährigen Anleihen stiegen auf 0,48 Prozent. Zwar gilt Deutschland im Vergleich zu den anderen Ländern der Eurozone als relativ sicherer Hafen, aber das Interesse an den Staatsanleihen nimmt deutlich ab. Die misslungene Auktion vom Mittwoch schockte den Markt.<br />
Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de</p>
<p>Da inzwischen auch die EZB weiter Schrottpapiere &#8211; Staatsanleihen der so genannten PIIGS-Staaten - gekauft hat und auch Frankreich bei den Analysten nicht mehr auf ein Tripple A kommt, wird die Gefahr für die Eurozone immer deutlicher:<br />
Das Zahlenspiel mit Milliarden und aber Milliarden von Euros &#8211; ohne irgendeine Deckung &#8211; hängt an einem seidenen Faden.</p>
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<p><em>§3.2   Um eine Unabhängigkeit zu garantieren, dürfen weder Finanzdienstleister noch Versicherungskaufleute, die ihren Beruf ausüben, Mitglieder werden. Darüber hinaus dürfen keine Mitglieder werden: Mitarbeiter von Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen und Mitarbeiter von Firmen und Organisationen, die Produkte vertreiben, die von Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder Versicherungen angeboten werden. Ebenso dürfen auch keine aktiven Politiker, Landtags- oder Bundestagsabgeordnete bestehender Parteien Mitglieder werden.</em></p>
<p>Haftungsausschluss<br />
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<p><strong> </strong></p>
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